22 Februar 2011

E10: Zweifel an Testergebnissen von AUTO BILD

Kein nennenswerter Mehrverbrauch durch E10:
Zweifel an Testergebnissen von AUTO BILD

Die Zeitschrift AUTO BILD berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über Versuchsfahrten mit dem neuen Ottokraftstoff E10. Demnach soll der Benzinverbrauch durch E10 um bis zu 5 Prozent steigen. Aus technischen Gründen können diese Verbrauchunterschiede jedoch nicht durch die Verwendung von E10 verursacht worden sein. Ein Mehrverbrauch von 5 Prozent gegenüber Super ist durch den niedrigeren Energiegehalt von E10 nicht erklärbar. Vermutlich sind unterschiedliche Bedingungen bei den Versuchsfahrten, etwa Abweichungen in der Fahrweise oder vom Bioethanolgehalt unabhängige Kraftstoffunterschiede, Grund der festgestellten Verbrauchsunterschiede.

Mehrverbrauch von E10 höchstens 1,9%
Das zu E10 beigemischte Bioethanol hat zwar einen niedrigeren Energiegehalt als Benzin. Einen erheblichen Mehrverbrauch bewirkt E10 jedoch nicht, wie wissenschaftliche Studien belegen: „Wegen des maximal bis zu 1,9 Prozent geringeren Energiegehaltes von E10 gegenüber herkömmlichem Super sind die 5 Prozent Mehrverbrauch, von denen AUTO BILD berichtet, ausgeschlossen. Allenfalls möglich sind maximal 1,9 Prozent Mehrverbrauch“, erklärt Prof. Dr. Bernhard Geringer von der TU Wien. Prof. Geringer betont außerdem, dass aussagekräftige Verbrauchswerte nicht mit einfachen Versuchsfahrten ermittelt werden können. Dafür seien wissenschaftlich klar definierte Messmethoden notwendig.

Energiesteuer für Kraftstoffe
Um unterschiedliche Energiegehalte bei Kraftstoffen auszugleichen, regt die deutsche Bioethanolwirtschaft eine Umstellung der Kraftstoffsteuer an: „Die Höhe der Steuer, die für einen Kraftstoff bezahlt werden muss, sollte sich nach dem Energiegehalt richten, anstatt wie bislang nur nach dem Volumen. Nur so können steuerliche Ungerechtigkeiten wegen unterschiedlicher Energiegehalte vermieden werden“, so Dietrich Klein, Geschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Bioethanolwirtschaft.

Weitere Informationen rund um E10
Die neue Benzinsorte E10 mit 10 Prozent Bioethanolanteil wird aus Gründen des Klimaschutzes und der Versorgungssicherheit im ersten Quartal des Jahres an deutschen Tankstellen angeboten.

Quelle: Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft BDBe, 21.02.2011

Alle wichtigen Informationen und Links zum Thema E10 haben wir für Sie auf e85.biz gesammelt.

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15 Februar 2011

Deutschlands 350. E85-Tankstelle eröffnet

e85.biz - In Deutschland gibt es ab sofort 350 Tankstellen, an denen der alternative Kraftstoff E85 (Bioethanol-/Benzingemisch) getankt werden kann.

Eine vollständige Liste aller E85-Tankstellen finden Sie auf www.e85.biz.

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03 Februar 2011

E10 an einigen Tankstellen verfügbar

e85.biz - An einigen Aral-Tankstellen in den östlichen Bundesländern ist seit dieser Woche das neue Super E10 mit einem zehnprozentigen Bioethanolanteil erhältlich. Der Preis liegt ungefähr so hoch wie der des bisherigen Superbezins (E5), welches in Zukunft ca. 5 Cent teurer wird und somit preislich mit SuperPlus gleichzusetzen ist.

Die anderen Tankstellenketten ziehen in den nächsten Wochen nach. Deutschlandweit werden voraussichtlich ab Anfang April alle Tankstellen das neue Super E10 anbieten.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 02.02.2011

Weitere Informationen über E10 finden Sie auf www.e85.biz --> E10.

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27 Januar 2011

Bioethanol-Busse: Großauftrag für Scania

e85.biz - Der schwedische Nutzfahrzeughersteller Scania hat einen Großauftrag zur Lieferung seiner Biokraftstoff-Busse erhalten. Der schwedische Ableger der Keolis-Gruppe, die in mehreren europäischen Ländern im öffentlichen Personennahverkehr tätig ist, hat bei Scania insgesamt 158 Busse bestellt, die mit regenerativen Kraftstoffen aus Bioethanol oder Rapsmethylesther (RME) betrieben werden können.

 

 

Die ersten neuen Busse werden voraussichtlich im Laufe des zweiten Quartals 2011 im Großraum Stockholm zum Einsatz kommen.

Weitere Informationen über den Dieselersatzkraftstoff aus Ethanol, mit dem die Busse betrieben werden, finden Sie auf e85.biz.

Quelle: OmnibusRevue.de, 27.01.2011

Foto: Scania

 

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20 Januar 2011

Ethanol: Deutscher Sonderweg (AUDIO)















Im Deutschlandfunk erschien gestern ein interessanter Beitrag von Julio Segador zur deutschen Biosprit-Politik.

Direkt zum Audio-Beitrag auf dradio.de

Foto: Maik Grabosch / pixelio.de

Weitere Informationen über Ethanol finden Sie auf www.e85.biz.

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05 Januar 2011

EU genehmigt Joint Venture zwischen Shell und Cosan

Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell hat von der Europäischen Kommission grünes Licht für sein Joint Venture (JV) mit der brasilianischen Cosan S.A. erhalten. Das Gemeinschaftsunternehmen, das der Produktion und Vermarktung von Ethanol, Zucker und verwandten Produkten dient, werde den wirksamen Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum nicht behindern, teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit.

Das geplante Vorhaben führe nur zu vertikalen Verbindungen, da das Joint Venture als Bioethanollieferant für den auch von Shell bedienten nachgelagerten Markt der Motorölverkäufe ab Raffinerie und innerhalb wie außerhalb des Einzelhandels fungieren werde. Zudem existiere eine Vielzahl weiterer Lieferanten und sowohl das Joint Venture als auch Shell hätten auf den vor- und nachgelagerten Märkten nur kleine Marktanteile.

Die Royal Dutch Shell plc hatte das Gemeinschaftsunternehmen im Volumen von 12 Mrd USD im Februar angekündigt.

Quelle: finanznachrichten.net, 04.01.2011

Weitere Informationen über Ethanol finden Sie auf www.e85.biz.

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04 Januar 2011

Nachhaltigkeitsvorschriften für Bioethanol in Kraft getreten

Seit dem Jahreswechsel gelten die Nachhaltigkeitsvorschriften der Erneuerbare Energien-Richtlinie für Biokraftstoffe. Somit darf ab sofort nur noch Bioethanol mit einem amtlich kontrollierten Nachhaltigkeitszertifikat zu Benzin beigemischt werden. Alle deutschen Bioethanol-Anlagen erfüllen die Nachhaltigkeitsanforderungen.

Hersteller sind vorbereitet

„Die deutsche Bioethanolwirtschaft befürwortet die Nachhaltigkeitsanforderungen, die sicherstellen, dass Bioethanol unabhängig von seiner Herkunft einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet“, erklärt BDBe-Geschäftsführer Dietrich Klein anlässlich des In-Kraft-Tretens der Nachhaltigkeitsanforderungen für Biokraftstoffe zum Jahreswechsel. „Die Hersteller sind vorbereitet: Alle großen deutschen Bioethanolanlagen haben die Audits abgeschlossen und liefern bereits zertifiziert nachhaltiges Bioethanol.“

Regenwaldschutz und CO2-Reduktion

Die EU-Nachhaltigkeitsvorschriften stellen sicher, dass nur solches Bioethanol zum Einsatz kommt, das die Treibhausgasemissionen erheblich vermindert und nicht von ökologisch wertvollen Flächen stammt. Dies bedeutet unter anderem, dass für Bioethanol kein Regenwald gerodet werden darf und seine CO2-Emissionen mindestens um 35 Prozent geringer sein müssen als bei Benzin.

Deutsche Anlagen übertreffen EU-Vorgaben

Der BDBe weist darauf hin, dass heimisches Bioethanol schon heute in höherem Maße zum Klimaschutz beiträgt als von der EU gefordert: „Die CO2-Einsparung mit Bioethanol aus deutscher Erzeugung liegt mit ca. 50 Prozent deutlich über dem vorgeschriebenen Mindestwert. In den nächsten Jahren wird die CO2-Einsparung wegen technologischer Fortschritte in den Bioethanolanlagen auf ca. 70 Prozent steigen“, so BDBe-Geschäftsführer Klein.

EU-Richtlinie Erneuerbare Energien

Hintergrund für die Zertifizierung ist die EU-Richtlinie Erneuerbare Energien (2009/28/EG). Sie legt die Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen fest und wurde mit der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung in deutsches Recht umgesetzt. In Deutschland existieren derzeit mit REDcert und ISCC zwei von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung anerkannte Zertifizierungssysteme.

Quelle: bdbe.de, 03.01.2011

Weitere Informationen über Bioethanol finden Sie auf e85.biz.

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12 November 2010

Traktoren fahren mit Ethanol

Innovative Technologie, die in Deutschland leider nicht bekannt ist.


Dass diverse Automobilhersteller die so genannten Flexible Fuel Vehicles (FFV) anbieten, also Fahrzeuge, die mit umweltfreundlichem Bioethanol-Kraftstoff E85 angetrieben werden können, ist mittlerweile weithin bekannt. Aber dass in Brasilien sogar Traktoren mit Ethanol betrieben werden, ist bisher leider nicht nach Deutschland durchgedrungen. Die Technologie stammt vom skandinavischen Konzern Valtra, der auch in Deutschland ein Tochterunternehmen hat, und ermöglicht den brasilianischen Landwirten das Fahren mit dem Sprit vom eigenen Acker.

Die Motoren der Traktoren werden ab Werk mit einer Zündanlage ausgerüstet und fahren mit nahezu reinem Ethanol, das meistens von den Landwirten selbst aus Zuckerrohr erzeugt wird. Bei den neu entwickelten Motoren handelt es sich um sogenannte Zweistoff-Motoren, bei denen über eine Einspritzdüse Ethanol und über eine zweite Einspritzdüse eine geringe Menge Diesel eingespritzt wird, um die Verbrennung einzuleiten. Damit können die Vorteile eines Dieselmotors (hoher gleichmäßiger Drehmomentverlauf, niedrige Drehzahlbereich beim Arbeiten) erreicht werden.


Dasselbe Prinzip verwendet Valtra in einem Biogasmotor, der im Moment in Schweden in einem Standardtraktor getestet wird. Auch hier geht es darum, dass Landwirte, die Biogasanlagen betreiben, ihren Kraftstoff selber herstellen können und damit unabhängiger sind.

Fotos mit freundlicher Unterstützung der Valtra Vertriebs GmbH.

Weitere Informationen über Bioethanolfahrzeuge finden Sie auf www.e85.biz.

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08 November 2010

Starkes Wachstum bei Getreide-Ethanol

Aus Getreide wird immer mehr Ethanol hergestellt. Das größte Wachstum soll es 2010/11 mit 25 % in der EU geben, berichtet der "Schweizer Bauer" unter Berufung auf den Getreiderat IGC (International Grains Council). Dieser gehe in der Gemeinschaft von 10 Mio. t Getreide - hauptsächlich Weizen - aus, der zu Ethanol verarbeitet wird. Weltweit würden 140 Mio. t zu dem Kraftstoff verarbeitet, 4 % mehr als noch im letzten Jahr. Allerdings habe die Wachstumsrate in den fünf Jahren davor 29 % betragen, so die Zeitung.

Größtes Erzeugerland für Getreideethanol bleiben weiterhin die USA, wo die Zunahme jedoch wieder nachlassen könnte, so der Getreiderat. Mit 121 Mio. t Getreide werden dort aber immer noch nahezu 86 % des weltweiten Kraftstoffs verarbeitet. Basis ist dort hauptsächlich Mais.

Quelle: topagrar.com, 05.11.2010

Weitere Informationen über Bioethanol finden Sie auf www.e85.biz.

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05 November 2010

Zellulose-Ethanol für dänische Autofahrer

Fredericia, Dänemark, November 5 (ots/PRNewswire) - Da Statoil eine 5%-Ethanol-Mischung durch 100 ausgewählte Tankstellen überall in Dänemark vertreibt, gab Inbicon heute bekannt, dass schon damit begonnen wurde, Statoil mit Bioethanol der zweiten Generation zu beliefern, das aus Weizenstroh gewonnen wurde. Inbicon wird der grösste Zulieferer des "The New Ethanol" (das neue Ethanol) sein, da ihr erneuerbarer Kraftstoff aus verschiedenen Pflanzenabfällen gewonnen werden kann.

"Wir freuen uns sehr über den neuesten Schritt von Statoil, dänischen Autofahrern eine Auswahl an saubereren, umweltverträglicheren Kraftstoffen anzubieten", so Niels Henriksen, Firmenchef von Inbicon. "Und wir sind stolz darauf, einen Teil dazu beitragen zu können, indem wir einen Kraftstoff liefern können, der aus landwirtschaftlichen Abfällen gewonnen wurde." Die erste Lieferung des Ethanols der zweiten Generation aus der Inbicon-Anlage an Statoil fand im August statt. Der dänische Minister für Klima und Energie, Lykke Friis, war dabei anwesend.

In 2009 haben die beiden Unternehmen einen Vertrag unterzeichnet, in dem festgelegt wurde, dass Inbicon an Statoil die ersten fünf Millionen Liter des "The New Ethanol" liefern sollte, das in der Anlage in Kalundborg produziert wurde, wo Inbicon seine Biomasse-Umwandlungstechnologie demonstriert. "Mit der Einführung von Bio95 2G haben wir nun einen weiteren Meilenstein erreicht. Dies ist das einzige Benzin auf dem Markt, das mit Bioethanol der zweiten Generation versetzt ist, das in Dänemark aus dänischem Stroh entwickelt und produziert wurde", so die Firmenchefin von Statoil Pia Bach Henriksen.

Die Inbicon Biomass Refinery (Biomasseraffinerie) in Kalundborg eröffnete im November 2009 und hat seitdem zeigen können, dass sich ihr Verfahren auf fast kommerzieller Ebene bewährt hat. Die Anlage kann 4 metrische Tonnen Stroh pro Stunde umwandeln, was etwa 30.000 metrische Tonnen pro Jahr entspricht. Daraus können 5,4 Millionen Liter (1,5 Millionen Gallonen) des "The New Ethanol" im Jahr produziert werden, zusammen mit zwei weiteren sauberen und grünen Energieströmen.

"Wir produzieren nicht nur das neue Ethanol, um das Benzin zu ersetzen, sondern auch einen sauberen Lignin-Biokraftstoff, um die Kohle zu ersetzen", so Inbicons Firmenchef Henriksen. "Genauso wichtig wie unsere erneuerbaren Energieprodukte ist unser erneuerbarer Energieprozess. Die Inbicon Biomass Refinery kann eine entscheidend verbesserte Effizienz demonstrieren, wenn sie in ein mit Kohle befeuertes Kraftwerk, eine Getreide-Ethanol-Anlage oder in den Betrieb anderer Kraft-Wärme-Kopplungs-Heizkraftwerke (KWK) integriert wird (kombinierte Wärme und Strom). Symbiotischer Energieaustausch hilft unsern Kunden dabei, nachhaltige, CO2-neutrale Geschäftsbereiche aufzubauen."

Inbicon arbeitet zurzeit mit Kunden zusammen, die für Nordamerika und Asien kommerzielle Anlagen planen.

Über Statoil

Statoil liefert etwa ein Fünftel des gesamten Ölverbrauchs in Dänemark. Das Unternehmen betreibt mehr als 300 Tankstellen in Dänemark, davon sind etwa ein Fünftel automatisierte Stationen, die unter dem Markennamen 1-2-3 bekannt sind. Die Raffinerie des Unternehmens in Kalundborg raffiniert Ölprodukte, die entweder exportiert oder in Dänemark verkauft werden, zum Beispiel als Transportkraftstoff oder Heizöl für private Haushalte oder gewerbliche Anlagen.

Über Inbicon

Inbicon A/S ist ein Wegbereiter bei der Biomasse-Umwandlungstechnologie mit Firmensitz in Fredericia, Dänemark. Seit 2003 betreibt die Firma eine Pilotanlage und zeigt zurzeit, dass in Kalundborg in kommerziellem Massstab gearbeitet werden kann. Sobald Sie für Nordamerika und Asien kommerzialisiert ist, wird die Inbicon Biomass Refinery drei saubere Energieströme in profitable, nachhaltige und erneuerbare Geschäftsbereiche umwandeln. Inbicon ist eine Tochterfirma von DONG Energy A/S.

Quelle: Presseportal.de, 05.11.2010

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21 Oktober 2010

Restaurierter Hot Rod fährt mit Biosprit

Nach einer mehr als einjährigen Restaurationsarbeit hat die Autodrom Handelsgesellschaft mbH den 1932er Ford Model A Hot Rod fertig gestellt.


Als der Ford Model A Pickup bei Autodrom im norddeutschen Henstedt-Ulzburg ankam, war er optisch ein Fall für den Schrottplatz. Doch die Mitarbeiter fanden Gefallen an dem „Rost-Look“ und begannen die aufwändigen Arbeiten an Motor, Karosserie, Chassis, Fahrwerk und Ladefläche. Es wurden diverse Teile des stählernen Oldtimers gründlich überarbeitet, geschweißt, gestrahlt und lackiert. Fehlende oder defekte Teile wurden ersetzt.

Am Ende des Restaurationsprozesses wurde dem mittlerweile rostfreien Fahrzeug ein rostfarbener Speziallack verpasst. Optisch ist der beinahe 80 Jahre alte Ford nun wieder ein absoluter Hingucker und noch dazu voll fahrtauglich.

Durch eine veränderte Vergaserbedüsung wurde der Ford Hot Rod ganz nebenbei noch auf den umweltfreundlichen Bioethanol-Kraftstoff E85 umgerüstet und kann nun mit dem „Sprit vom Acker“ betrieben werden. Ganz so, wie es Firmengründer Henry Ford im Sinn hatte.

Weitere Informationen und Bilder finden Sie auf www.autodrom.net.

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19 Oktober 2010

Länder wollen reine Biokraftstoffe stärken

Bayern hat sich im Bundesrat mit seiner Forderung nach besseren Rahmenbedingungen für Biokraftstoffe durchgesetzt.

Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner mitteilte, stimmten die Länder mehrheitlich dem bayerischen Antrag zu, durch gezielte steuerliche Anreize den Absatz von Biokraftstoffen in Reinform wie Biodiesel, Pflanzenölkraftstoff, E85, Biomethan und künftig auch BtL und Ethanol aus Cellulose anzukurbeln. Laut Brunner reichen die derzeitigen nationalen Vorgaben und steuerlichen Rahmenbedingungen nicht aus, um den im Verkehrssektor bis 2020 EU-weit angestrebten Mindestanteil von zehn Prozent erneuerbaren Energieträgern erfüllen zu können.

„Das ist mit der bislang geplanten Ausrichtung allein auf die Beimischung von Biokraftstoffen nicht zu schaffen“, sagte der Minister. Denn die hierfür ab 2015 geltenden Mindestanteile seien auf die Vermeidung von Treibhausgasen abgestellt - und hierfür sind wegen der ständigen Verbesserung der Biokraftstoffe energetisch gesehen immer geringere Mengen erforderlich. Brunner sieht den Beschluss des Bundesrats deshalb als „wichtiges Signal an den Bund, neben der Beimischung stärker auch auf die Biokraftstoffe in Reinform zu setzen“. Das entspreche auch dem Ziel des Koalitionsvertrags, den Markt für reine Biokraftstoffe wiederzubeleben. Dem Minister zufolge soll mit der Initiative zudem die Erzeugung von Kraftstoff und Eiweißfuttermitteln bei den in der Regel bäuerlich betriebenen dezentralen Ölmühlen gestärkt werden.

Quelle: Proplanta.de, 18.10.2010

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11 Oktober 2010

Bundestag: E10 kommt ab 2011

Berlin: Der Bundestag hat am Donnerstagabend einer EU-Richtlinie zugestimmt. Zukünftig dürfen bei Kraftstoffen zehn Prozent anstatt fünf Prozent Ethanol zugeführt werden.

Ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz. Die EU will bis 2020 im Rahmen ihres Klimapakets den Anteil erneuerbarer Energien (im Verkehr) auf zehn Prozent erhöhen. Das zuführen von Ethanol hat dabei eine entscheidende Rolle, da dieser Stoff aus stärkehaltigen Pflanzen wie Mais gewonnen wird.

Eine Sonderregelung für alte Autos gibt es allerdings. Bis 2013 muss Kraftstoff mit fünfprozentigem Anteil an Ethanol angeboten werden, da viele ältere Autos den hohen Ethanol-Anteil nicht vertragen.

Quelle: shortnews.de, 08.10.2010

Informationen über die E10-Verträglichkeit vieler Hersteller und Modelle finden Sie auf www.e85.biz.

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24 September 2010

Ethanol-Riese Cosan will Produktion massiv steigern

Der brasilianische Zucker- und Ethanol-Produzent will offenbar seine Kapazitäten massiv ausweiten. Wie der Finanzdienst „Bloomberg“ unter Bezugnahme auf eine örtliche Zeitung berichtete, plane das Unternehmen, die Verarbeitung von Zuckerrohr in den kommenden Jahren auf 100 bis 110 Millionen Tonnen zu steigern. Derzeit würden rund 63 Millionen Tonnen pro Jahr verarbeitet.

Ende August schloss Cosan ein weitreichendes Kooperationsabkommen mit dem Ölkonzern Shell ab. Das Gemeinschaftsunternehmen zur Produktion von Strom und Treibstoff aus Zuckerrohr soll mit rund 12 Milliarden Dollar ausgestattet werden. Cosan steuert zu dem Venture unter anderem zahlreiche Ethanolfabriken und rund 1700 brasilianische Tankstellen bei.

Quelle: emfis.de, 24.09.2010

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17 September 2010

Bioethanolfabrik in Premnitz vor Inbetriebnahme

Die neue Bioethanolfabrik im Industriepark Premnitz fährt Ende Oktober die Anlagen an

PREMNITZ - Nach nur neun Monaten Bauzeit ist die neue Bioethanolfabrik im Industriepark Premnitz nahezu fertig. Mit einer Investitionssumme von 50 Millionen Euro ist dieses Vorhaben das zurzeit größte Wirtschaftsprojekt im Landkreis Havelland. Ab 1. Oktober werden die neuen Arbeitskräfte in die Anlagen gehen, Ende Oktober soll die Produktion anlaufen. Dass erst kurz vor der Inbetriebnahme das Richtfest gefeiert worden ist, liegt daran, dass die Einhausungen erst am Ende um die bereits fertigen chemischen Anlagen außen drum herum gebaut werden. 220 Gäste haben am Mittwochabend kräftig gefeiert.

„Der Markt ist derzeit günstig für uns“, hat Georg Tuma, Chef der Firma esp. Chemie, dieser Zeitung gesagt. Ab 1. Januar 2011, so sagt er, müssten den Kraftstoffen in Deutschland zehn Prozent Biokraftstoff beigemischt werden. Er hat auch den Export im Sinn, vor allem nach Skandinavien. In Schweden, so teilt er mit, dürften die Kraftfahrzeuge ab 2020 nur noch Biokraftstoff fahren.

Mit 32 Beschäftigten werde das Werk beginnen, hat Georg Tuma gesagt. Gearbeitet werde in vier Schichten. Die Teams würden gerade zusammengestellt. Dort werde es keine klassischen Hierarchien geben, jeder müsse alles machen können. Am Ende soll die Bioethanolfabrik 45 bis 50 Beschäftigte haben. Georg Tuma sagt: „Es war für uns nicht einfach, geeignete Arbeitskräfte zu finden.“ Der Werksleiter komme aus Berlin, das Labor sei besetzt, der Warenkoordinator eingestellt – es könne losgehen.

Schon im November/Dezember soll das Werk 10 000 t Bioethanol im Monat liefern. Es ist für eine Jahresproduktion von 150 000 t ausgelegt. Bereits jetzt wird eine Erweiterung direkt neben der neuen Anlage geplant, die weitere 50 000 t Bioethanol im Jahr liefern soll. Deren Baubeginn ist für den Sommer 2011 vorgesehen, die Fertigstellung könnte demnach am Anfang des Jahres 2012 sein. Ab Beginn 2011 verlangt die EU von den Bioethanolproduzenten einen Nachweis darüber, dass ihr Prozess auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Die Antragsunterlagen sind 80 Seiten lang, doch Georg Tuma hat keinen Zweifel daran, dass er das erforderliche Zertifikat erhalten wird. In Premnitz soll Bioethanol nicht aus Getreide hergestellt werden, sondern aus Stärke und den Zuckerprodukten Melasse, Dicksaft und Dextrose.

Gleich neben der Ethanolfabrik soll zudem eine Separationsanlage errichtet werden, mit der Getreide in seine Bestandteile Stärke, Proteine, Öle und Schalen zerlegt werden kann. Anders als bisher üblich müssen Proteine, Öle und Schalen dann nicht mehr den Ethanolprozess mit durchlaufen und können gleich als Futter verkauft werden. Allein die Stärke wird dann zur Biokraftstoffproduktion genutzt. Die Separation wird 40 Millionen Euro kosten und etwa 20 Arbeitsplätze schaffen. Baubeginn ist für 2012 vorgesehen. (Von Bernd Geske)

Quelle: Märkische Allgemeine Online, 17.09.2010

Informationen über Bioethanol finden Sie auf www.e85.biz.

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06 September 2010

Dodge Charger ab 2011 als Öko-Streifenwagen

Die Autoflotte der US-Polizei wird ab 2011 vermehrt mit Bioethanol betrieben werden können. Nun kündigte auch der Chrysler-Konzern an, die Cops mit dem leistungsstarken Dodge Charger ausrüsten zu wollen.


Die anderen großen US-Autobauer, General Motors und Ford, hatten bereits vor Monaten angekündigt, ihre Polizeifahrzeuge künftig als Flexifuel-Fahrzeuge anbieten zu wollen (wir berichteten: GM, Ford)

Quellen:
autoblog.com, 06.09.2010
bild.de, 06.09.2010

Weitere Informationen über E85 finden Sie auf e85.biz.

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01 September 2010

Bioethanolproduktion: Sachsen-Anhalt an der Spitze

Wie die IMG Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mittteilt, nimmt Sachsen-Anhalt bei der Herstellung von Bioethanol eine führende Position in der Bundesrepublik Deutschland ein.

Magdeburg - Die Produktion von Biotreibstoff hat sich im Jahr 2009 in Sachsen-Anhalt fast verdoppelt. Laut Statistischem Landesamt, wurden in den Anlagen des Landes rund 353.000 Tonnen Biodiesel und damit 39 Prozent mehr als im Vorjahr hergestellt.

Bei einer vorhandenen Produktionskapazität der Umesterungsanlagen von 718.000 Tonnen konnte somit eine Auslastung von 49 Prozent erreicht werden.

Eine noch bessere Kapazitätsauslastung wurde bei der Bioethanolherstellung erzielt. Mit 427.000 Tausend Tonnen produziertem Bioethanol lag diese sogar bei 91 Prozent.

Bei der Herstellung von Bioethanol nimmt so Sachsen-Anhalt eine führende Position in der Bundesrepublik Deutschland ein. Gemessen an den Ergebnissen des Jahres 2008 erfolgte die Produktion in Deutschland zu 78 Prozent in den Anlagen Sachsen-Anhalts. Bei der Biodieselproduktion lag der Anteil bei zehn Prozent.

Quelle: process.vogel.de, 01.09.2010

Weitere Informationen über Bioethanol finden Sie auf e85.biz oder e85fuel.de.

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31 August 2010

Downsizing bei Volvo

Auf vier statt fünf Zylinder setzt Volvo ab Mitte November bei den Einstiegsbenzinern für seine Mittelklassemodelle S60 und V60. Ab Herbst sind für Limousine und Kombi zwei 1,6-Liter-Turbomotoren in den Leistungsstufen 110 kW/150 PS und 132 kW/180 PS bestellbar.

Die neuen Triebwerke verfügen über Benzindirekteinspritzung und variable Ventilsteuerung und sollen deutlich weniger verbrauchen als die zuvor eingesetzten 2,4-Liter-Fünfzylinder-Saugmotoren. Offizielle Messungen stehen noch aus, rund 7,0 Liter auf 100 Kilometer scheinen jedoch möglich. Preise sind noch nicht bekannt. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch Flex-Fuel-Versionen der Motoren folgen, die mit Ethanol-Sprit betankt werden können.

Quellen: Focus Online, 31.08.2010
auto-presse.de, 31.08.2010

Eine Übersicht aller erhältlichen Flexfuel-Fahrzeuge finden Sie auf www.e85.biz.

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27 August 2010

Shell und Cosan gründen Ethanolriesen

Der Öl-Multi Shell und der brasilianische Zuckerkonzern Cosan wollen ein Gemeinschaftsunternehmen zur Produktion von Bioethanol aus Zuckerrohr aufbauen.

Nach eigenen Angaben haben die Partner ein rechtlich bindendes Abkommen geschlossen. Das Joint Venture bedarf allerdings noch der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden. Das Gemeinschaftsunternehmen wird nicht nur in Brasilien Ethanol und Strom aus Zuckerrohr gewinnen, sondern weltweit Vermarktungschancen für Biosprit und Zucker erkunden.

Mit einer Jahreskapazität von zwei Milliarden Liter Bioethanol wäre das Joint Venture einer der weltweit größten Hersteller des Biokraftstoffs. Cosan bringt seine 23 Raffinerien mit einer Verarbeitungskapazität von 60 Millionen Tonnen Zuckerrohr und 1.730 Tankstellen in das neue Unternehmen ein, aber auch eine Nettoschuld von 2,5 Milliarden US-Dollar.

Die britisch-niederländische Royal Dutch Shell investiert 1,6 Milliarden US-Dollar in bar in das Joint Venture. Außerdem steuert Shell 2.740 Verkaufsstellen in Brasilien bei, sowie seine 50 Prozent Beteiligung an Iogen Energy, einem Unternehmen zur Entwicklung von Anlagen zur Gewinnung von Biosprit aus Zellulose. Ihre grundsätzliche Absicht zur Zusammenarbeit hatten Shell und Cosan im Februar bekannt gegeben.

Quelle: agrarheute.com, 27.08.2010

Weitere Informationen über Bioethanol finden Sie auf www.e85.biz.

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15 Juli 2010

Weg für Beimischung von mehr Biosprit frei

Berlin (dpa) - Die Industrie kann herkömmlichem Kraftstoff künftig bis zu zehn Prozent Ethanol beimischen. Verpflichtet werde sie dazu aber nicht, teilte Vize-Regierungssprecher Christoph Steegmans mit.

Anbieter, die in allen Kraftstoffen Bioethanol beimischen, müssten bis 2013 eine Sorte anbieten, die höchstens fünf Prozent davon enthält, weil nicht alle Motoren mehr davon vertrügen. Mit einem entsprechenden Beschluss habe das Bundeskabinett die Voraussetzung für die Umsetzung einer EU-Richtlinie geschaffen. Wegen technischer Probleme mancher Altmotoren vor allem von Importautos war vor rund zwei Jahren das Ziel eines Ethanol-Beimischungsanteils von zehn Prozent zurückgenommen worden. Technische Bedenken seien aber ausgeräumt, sagte ein Sprecher des Bundesumweltministeriums.

Quelle/ Link zur Meldung: sueddeutsche.de, 15.07.2010

Weitere Informationen zur Beimischung von Bioethanol finden Sie auf e85.biz.

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