31 August 2010

Downsizing bei Volvo

Auf vier statt fünf Zylinder setzt Volvo ab Mitte November bei den Einstiegsbenzinern für seine Mittelklassemodelle S60 und V60. Ab Herbst sind für Limousine und Kombi zwei 1,6-Liter-Turbomotoren in den Leistungsstufen 110 kW/150 PS und 132 kW/180 PS bestellbar.

Die neuen Triebwerke verfügen über Benzindirekteinspritzung und variable Ventilsteuerung und sollen deutlich weniger verbrauchen als die zuvor eingesetzten 2,4-Liter-Fünfzylinder-Saugmotoren. Offizielle Messungen stehen noch aus, rund 7,0 Liter auf 100 Kilometer scheinen jedoch möglich. Preise sind noch nicht bekannt. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch Flex-Fuel-Versionen der Motoren folgen, die mit Ethanol-Sprit betankt werden können.

Quellen: Focus Online, 31.08.2010
auto-presse.de, 31.08.2010

Eine Übersicht aller erhältlichen Flexfuel-Fahrzeuge finden Sie auf www.e85.biz.

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05 August 2010

E85 in Australien

Heute blicken wir mal wieder etwas über den Tellerrand hinaus und schauen, was sich in Sachen E85 in Australien entwickelt.

2007 brachte der australische Ableger des schwedischen Automobilherstellers Saab, damals noch Tochter des US-amerikanischen General Motors-Konzerns, mit den Modellen BioPower 9-3 und BioPower 9-5 gleich zwei Flexible Fuel Vehicles (FFV) auf den Markt. Zeitgleich eröffnete der australische Mineralölhändler United Petroleum an je einer Tankstelle in Sydney und Melbourne die ersten E85-Zapfsäulen des Landes.

Allerdings wurden die E85-tauglichen Fahrzeuge fast ausschließlich als Versuchsfahrzeuge von Fuhrparks der Regierung des australischen Bundesstaates Queensland, Medienvertretern und Ethanolproduzenten angeschafft.

Danach passierte leider lange nichts mehr, lediglich der Ausbau des E10-Tankstellennetzes schritt voran. So bieten in "Down Under" u.a. auch Shell und BP den Ottokraftstoff mit zehnprozentigem Ethanolanteil an.

Im August 2010 gab die Tankstellenkette Caltex bekannt, dass sie ab Oktober 2010 an 31 Tankstellen in den Metropolregionen Sydney, Melbourne, Brisbane, Adelaide und Canberra E85 unter dem Produktnamen "Bio E-Flex" anbieten wird. Bisher wurde an einigen Stationen bereits E10 angeboten. Caltex hat sich verpflichtet, bis Mitte 2011 an mehr als 100 Tankstellen E85 anzubieten. Die Marktpräsenz in den Metropolregionen soll weiter erhöht und das E85-Tankstellennetz auch in den ländlichen Gebieten ausgebaut werden.

Neben Saab hat nun auch der australische Automobilhersteller Holden, Tochterunternehmen von General Motors, zugesichert, in den kommenden Monaten auch ein entsprechendes Flexible Fuel Vehicle (FFV) auf den Markt zu bringen. So soll der Holden Commodore , baugleich mit dem von GM in den USA vertriebenen Pontiac G8, pünktlich zur Markteinführung von E85 verfügbar sein.

Als bisher bedeutendster Hersteller von Bioethanol ist die Manildra Group zu nennen. Allerdings waren zumindest die benötigten Mengen für E85 bisher sehr überschaubar.

Quellen:
Caltex.com.au, 05.08.2010
Holden Media, 05.08.2010
UnitedPetroleum.com.au, 05.08.2010
Manildra.com.au, 05.08.2010
Wikipedia, 05.08.2010

Weitere Informationen über E85 finden Sie auf www.e85.biz.

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04 Mai 2010

Opel baut den Buick Regal als Flexfueler

Der US-amerikanische Automobilhersteller General Motors (GM) bietet ab Herbst 2010 den Buick Regal als Flexible Fuel Vehicle (FFV) an. Der Regal wird von Opel in Deutschland gefertig und ist fast baugleich mit dem Opel Insignia. Unter der Haube steckt der ursprünglich für den Saab 9-5 entwickelte Zwei-Liter-Motor.

Wann GM auch den Opel Insignia mit E85-tauglichen Motoren anbieten wird, ist leider noch nicht bekannt.

Quelle: autoblog.com, 04.05.2010

Weitere Informationen über Flexfuel-Fahrzeuge finden Sie auf www.e85.biz.

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15 Februar 2010

Mit E85 zu Olympia

Der US-amerikanische Autohersteller General Motors (GM) stellt als exklusiver Partner des VANOC (Vancouver Olympic Committee) die gesamte Fahrzeugflotte der Olympischen Winterspiele 2010 in Kanada. Insgesamt sind Athleten, Trainer, Funktionäre, Journalisten und co. mit mehr als 4.300 Fahrzeugen in und um Vancouver unterwegs. Neben 134 Biodiesel-Fahrzeugen und 750 Hybrid-Autos sind auch 989 Flexfuel-Fahrzeuge (FFV) im Einsatz, welche mit dem umweltfreundlichem E85-Kraftstoff betrieben werden können.

Quellen:
autobild.de, 15.02.2010
GM Fastlane Blog, 15.02.2010

Weitere Informationen über FFVs und E85 finden Sie auf www.e85.biz.

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01 April 2009

Greenpeace & ADAC - Sprachrohre der Mineralöllobby?

Und wie der Staat eine zunächst subventionierte Branche sterben lässt

Vor Kurzem teilte Greenpeace in einer Pressemeldung mit, weiterhin gegen die Einführung des Biokraftstoffs Ethanol ankämpfen zu wollen, weil dadurch angeblich Nahrungsmittel verknappen und sich verteuern würden. Diese Aussage ist durch fundierte Studien widerlegt worden, jüngst durch den „ForschungsReport 2/2008“ des Senats der Bundesforschungsinstitute im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Greenpeace war in der Vergangenheit bekannt als unabhängiger Umweltschützer und unterstützt jetzt indirekt die massive Flächenzerstörung durch die Gewinnung von Rohöl aus Ölschlamm sowie die Umweltverschmutzung durch leckende Pipelines, gestrandete Öltanker und brennende Ölfelder. Und das, obwohl umweltfreundliche Biokraftstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zur Verfügung stehen.

So werden beispielsweise nur 5% unserer gesamten Getreideernte zur Nahrungsmittelproduktion genutzt, ganze 60% werden zu Tierfutter und derzeit 3% zur Herstellung von Bioethanol verwendet. Das Abfallprodukt (Schlempe) wird teilweise zu Tierfutter aufbereitet und fließt damit in den bestehenden Kreislauf zurück. Des Weiteren werden einige Getreidesorten speziell für die industrielle Nutzung gezüchtet und angebaut und sind als Nahrungsmittel ungeeignet.

Die Behauptung, die hohen Getreidepreise des Jahres 2008 seien aus der großen Nachfrage der Ethanolindustrie entstanden, erwies sich schlicht als falsch. Die hohen Preise resultierten aus den weltweit rückläufigen Ernten und der gestiegenen Nachfrage aus Schwellenländern wie China. Dort wird deutlich mehr Getreide für die Tierfuttererzeugung benötigt, da sich immer mehr Menschen Fleisch als Nahrungsmittel leisten können.

Europäische Ethanolhändler, die in Brasilien Produktionsstätten unterhalten, engagieren sich stark für die Einhaltung der Nachhaltigkeitsverordnungen in ihren Anlagen. Der Einsatzwille der europäischen Ethanolwirtschaft ist vorhanden. Für die Kontrollen müssen die europäischen Regierungen nun die brasilianische Regierung in die Pflicht nehmen, damit auch die brasilianischen Produzenten die Nachhaltigkeitskriterien erfüllen müssen.

Die Diskussion um die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in Brasilien muss sicher geführt werden - jedoch nicht auf dem Rücken der heimischen Industrie. Die deutschen Ethanolproduzenten haben ihre Produktion stark zurückfahren und teils Kurzarbeit anmelden müssen, da der Ethanolbranche eine durchsetzungsstarke Lobby fehlt, die gegen die teils populistischen Aussagen von Mineralölindustrie, ADAC, Greenpeace und Co. angehen könnte.

Das Chaos für die deutsche Ethanolbranche wurde perfekt durch die mehrfache Änderung der Quotenregelung durch die Bundesregierung. Soll auch diese Branche durch einen Eingriff der Regierung hingerichtet werden, so dass der mächtigen Mineralölindustrie durch den günstigen Aufkauf von insolventen Produktionsstätten der Einstieg ins Ethanolgeschäft erleichtert werden kann? Bisher hielten die großen Mineralölgesellschaften sich noch abwartend zurück und ließen den Mittelstand die Aufbauarbeit für den Ethanolmarkt erledigen.

Sicherlich steckt Ethanol als Kraftstoff hierzulande noch in den Kinderschuhen - realistisch betrachtet ist Ethanol derzeit jedoch die einzige verfügbare regenerative Alternative zu mineralischen Rohstoffen. Aufgrund der Zusage der Bundesregierung zur Erhöhung der Biokraftstoffquote wurden hohe Summen in die aufstrebende Branche investiert, welche nun, nach Einfrieren bzw. Herabsenken des Bioanteils am Gesamtkraftstoffvolumen, zu verpuffen drohen. Doch nicht nur in der Ethanolproduktion sind tausende Arbeitsplätze gefährdet, auch für die heimische Landwirtschaft würde eine wichtige Ertragsquelle wegfallen und weitere Existenzen bedrohen. Bisher stellte der Ethanolmarkt eine hervorragende Möglichkeit dar, Überproduktionen sinnvoll zu verwerten und nicht auf den Brüsseler Butterberg kippen zu müssen.

Dazu noch das Eigentor der geschwächten deutschen Automobilindustrie, die auf dem europäischen Markt mit Sicherheit einen höheren Absatz durch E85-fähige Flexifuel-Fahrzeuge (so genannte „FFV“) erzielen könnte. Die technischen Vorrausetzungen dafür existieren seit vielen Jahren. Immerhin vertreiben unsere deutschen Automobilhersteller seit vielen Jahren Flexifuel-Fahrzeuge auf dem süd- und nordamerikanischen Markt. In Brasilien brachte Volkswagen bereits vor 16 Jahren den Gol (brasilianische Version des Golfs) mit Flexifuelmotor auf den Markt und feierte im März 2009 den Verkauf des zwei millionsten Ethanol-Fahrzeuges. Neben VW bieten auch Fiat, Peugeot, General Motors, Honda, Toyota und einige weitere Hersteller in Brasilien FFVs an. Langjährige Entwicklungsarbeit wurde längst geleistet - worauf also warten die deutschen Hersteller, die öffentlich gerne bekunden, alternative Technologien entwickeln zu wollen, um den innovativen Herstellern aus dem Rest Europas und Asien entgegentreten zu können?

Ein weiteres Hindernis im Vorankommen des Bioethanols stellte die Diskussion um die Einführung von E10 (Superbenzin mit 10% Ethanolanteil) als Regelkraftstoff Anfang 2008 dar. Zunächst hieß es von Seiten der deutschen Autohersteller, dass lediglich rund 375.000 Fahrzeuge E10 nicht vertragen würden. Kurz darauf wetterte der ADAC, es seien rund drei Millionen Fahrzeuge. Diese Zahl wurde vom Bundesumweltministerium Monate später sogar noch übertroffen. So sollten es sogar 3,3 Millionen Fahrzeuge sein, die den neuen Kraftstoff nicht vertragen können, darunter ca. 3,1 Millionen Autos ausländischer sowie 189.000 Einheiten deutscher Hersteller. Doch an diesen Zahlen wurde berechtigterweise gezweifelt. So schätzte „Autopapst“ Ferdinand Dudenhöffer die Zahl der ausländischen Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen würden, auf 200.000 bis 300.000, da bedeutende Importeure wie Toyota, Fiat, Peugeot, Citroen, Renault, General Motors (Saab, Chevrolet), Volvo und Hyundai ihre Freigaben längst erteilt hatten. Und auch bei Seat und Skoda, die 100% VW-Teile verwenden, kann davon ausgegangen werden, dass die Freigaben aus Wolfsburg auch für die Importmodelle gelten. Des Weiteren existieren bereits seit vielen Jahren E10-Freigaben fast aller Hersteller in den USA. Wer ist also für diese überhöhten Zahlen zuständig?

Normalbenzin wird kurz- bis mittelfristig vom Markt verschwinden. E10 ist ein geeignetes Ersatzprodukt, vorausgesetzt, dass unsere Bundesregierung die Einführung von E10 durch steuerliche Begünstigungen wie beim E85 unterstützt. Der Endverbraucher sollte entscheiden dürfen, welchen Kraftstoff er tankt: Herkömmlichen Superkraftstoff oder das vielleicht günstigere E10? Eine Bevormundung des Verbrauchers durch Lobbyisten, Politik und Verbände sollte ausgeschlossen sein.

Doch scheinbar hört der Großteil der politischen Entscheidungsträger lieber auf das schwammige Contra der vertrauten Stimmen aus dem Lager der Ölmultis, statt sich auch dem Pro der staatlichen Forschungsinstitute und neutraler Experten zu widmen. Eine objektive Meinungsbildung findet offenbar nicht statt. Sollte sich dies nicht rasch ändern, trägt der Staat nach der Biodieselbranche bald auch die Ethanolbranche zu Grabe.

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13 März 2008

Ford: Neue Flexifuel-Modelle ab sofort bestellbar

Mondeo, S-Max und Galaxy ab sofort auch mit Bio-Ethanol-Antrieb bestellbar

Köln (ots) - Ford erweitert sein Angebot an Fahrzeugen mit "grünen" Antrieben: Ab sofort können der Ford Mondeo, der Ford S-MAX und der Ford Galaxy auch in einer "Flexifuel" (FFV)-Version bestellt werden. Diese Fahrzeuge sind "kraftstoff-flexibel": Sie können Bio-Ethanol (E-85), Superkraftstoff sowie jede Bio-Ethanol-Superkraftstoff-Mischung tanken. Ford hat somit für fünf Baureihen Flexifuel-Modelle im Programm und untermauert damit seine führende Stellung auf diesem zukunftsweisenden Segment. Denn über die Flexifuel-Varianten von Mondeo, S-MAX und Galaxy hinaus bietet Ford bereits seit Ende 2005 auch Bio-Ethanol-Varianten vom Focus (Limousine/Turnier) und vom C-MAX an.

Die Bio-Ethanol-Versionen vom Mondeo, S-MAX und Galaxy sind jeweils mit einem 2,0 Liter-Duratec-Benzinmotor mit 107 kW/145 PS ausgerüstet, die Flexifuel-Versionen von Focus und C-MAX werden vom 1,8 Liter-Duratec-Benziner mit 92 kW/125 PS angetrieben. Der Aufpreis für die FFV-Technologie beträgt für alle fünf Modell-Linien jeweils moderate 250 Euro.

Zu den Preisen (jeweils unverbindlichen Preisempfehlungen ab Werk inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer): Ford Mondeo Flexifuel ab 24.500 Euro (Limousine, Fließ-heck, 5-türig, Ausstattungsvariante Trend), Ford S-MAX Flexifuel ab 27.750 Euro (Ausstattungsvariante Trend), Ford Galaxy Flexifuel ab 29.250 Euro (Ausstattungsvariante Trend), Ford Focus Flexifuel (neues Modell, Markteinführung war am 23. Februar 2008) ab 18.250 Euro (Limousine, 5-türig, Ausstattungsvariante Ambiente) und Ford C-MAX Flexifuel ab 20.000 Euro (Ausstattungsvariante Ambiente).

Ford hat alle Flexifuel-Modelle werksseitig für den Bio-Ethanol-Betrieb vorbereitet: So sind die Ventilsitze der Flexifuel-Motoren aus gehärtetem Stahl, die Kraftstoffpumpen sind aufgrund des höheren Kraftstoffdurchsatzes größer dimensioniert, außerdem sind alle Kraftstoff führenden Teile aus korrosionsbeständigen Materialien. Das Motormanagement erkennt das Benzin-Ethanol-Mischungsverhältnis und passt die Einspritzmenge sowie die Zündzeitpunkte automatisch daran an. Im Unterschied zu bivalenten Fahrzeugen mit ihren separaten Kraftstofftanks ist ein separater Ethanoltank nicht erforderlich, es genügt der serienmäßige Kraftstofftank. Eine effektive Zylinderblock-Vorwärmung stellt sicher, dass sich die Flexifuel-Autos auch bei Temperaturen unter minus 15 Grad Celsius problemlos starten lassen.

Ford hat 2007 in Deutschland 1.677 Bio-Ethanol-Fahrzeuge verkauft: 805 Ford Focus Flexifuel und 872 Ford C-MAX Flexifuel - dies sind insgesamt 60 Prozent oder 629 Einheiten mehr als 2006. Ford ist damit in Deutschland die Nummer Eins bei Bio-Ethanol-Fahrzeugen. In Deutschland war Ford der erste und lange Zeit auch der einzige Anbieter von Bio-Ethanol-Fahrzeugen. Seit der Markteinführung, also seit Ende 2005, bis einschließlich Februar 2008 hat Ford in Deutschland rund 3.000 Bio-Ethanol-Autos abgesetzt. Europaweit hat Ford seit der Markteinführung (Ende 2001 in Schweden) mehr als 45.000 Bio-Ethanol-Fahrzeuge verkauft, allein im vergangenen Jahr waren es 17.500 Einheiten.

Bio-Ethanol ist ein Alkohol-Kraftstoff, der sich aus zucker- und stärkehaltigen Pflanzen (zum Beispiel Getreide oder Zuckerrüben) sowie künftig verstärkt aus Pflanzenresten und Holzabfällen gewinnen lässt - und damit aus nachwachsenden Rohstoffen. Die Vorteile der Ford Bio-Ethanol-Fahrzeuge liegen zum einen in der Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und zum anderen in einer sehr günstigen CO2-Bilanz. Sie liegt im Bio-Ethanol-Betrieb, je nach Rohstoffart und Gewinnungsprozess, um 30 bis 80 Prozent unter den CO2-Emissionen im Benzinbetrieb.

Q: Pressemitteilung der Ford Werke GmbH, 13.03.08

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07 März 2008

Bentley setzt auf E85

Die britische Volkswagen-Tochter Bentley hat nun ihre Strategie zur besseren Umweltverträglichkeit ihrer Nobelkarossen vorgestellt. Geringere Emissionen und reduzierter Verbrauch bei gleichbleibender Leistung seien das Ziel.

Bis 2012 sollen alle Bentley-Modelle nur noch als Flexible Fuel Vehicles (FFV) erhältlich sein. Der erste Bentley mit umweltfreundlicher E85-Flexifuel-Technologie soll bereits ab 2009 auf den Markt kommen.

Q: BentleyMotors.de, 07.0.2008

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28 Februar 2008

Skoda Octavia MultiFuel

Die tschechische Volkswagen-Tochter Skoda stellt auf dem diesjährigen Genfer Auto Salon ebenfalls ein Flexible Fuel Vehicle (FFV) vor, welches mit E85 betrieben werden kann: den Skoda Octavia.

Weitere Infos sind bei Skoda angefragt. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Q: Skoda Pressemitteilung, 26.02.2008

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19 Februar 2008

Ford F-150 ab Herbst als FFV

Der meistverkaufte Pickup der USA, der Ford F-150, wird ab dem neuen Modelljahr 2009 auch als Flexible Fuel Vehicle erhältlich sein.
Für den E85-Betrieb steht ein verbrauchsreduzierter 5,4-Liter-V8-Triton-Motor zur Verfügung.In Deutschland wird der F-150 wohl nur als Import erhältlich sein.

Q: allradnews.at, 18.02.2008,
Ford USA

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10 Januar 2008

Ford bei FFVs Spitze

Laut einer Meldung von Motorzeitung.de war Ford im Jahr 2007 der erfolgreichste Anbieter von Flexible Fuel Vehicles (FFV) in Deutschland.

Im vergangenen Jahr wurden 872 Focus C-Max flexifuel und 805 Focus flexifuel verkauft. Seit Einführung der E85-tauglichen Modelle in Deutschland Ende 2005 wurden insgesamt rund 2.400 FFVs verkauft. In diesem Frühjahr bringt Ford weitere Modelle mit Flexifuel-Motoren auf den Markt.

Eine Liste aller bereits erhältlichen und geplanten Modelle finden Sie auf www.e85.biz.


Q: www.motorzeitung.de, 10.01.2008

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12 Oktober 2007

Dodge Journey FFV

Der US-amerikanische Automobilhersteller Dodge präsentierte auf der diesjährigen Internationalen Automobil Austellung (IAA) in Frankfurt am Main den neuen Dodge Journey.

Im ersten Quartal 2008 kommt das auch mit 2,7-Liter Flex Fuel-Motor erhältliche Crossover-Modell zu den US-Händlern. Ob und wann der Journey in Europa erhältlich sein wird, ist noch nicht bekannt.

Weitere Informationen und Bilder vom Dodge Journey finden Sie hier.

Q: Allrad-news.de, 12.10.2007

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Saab plant eigene E85-Tankstellen

Der schwedische Automobilhersteller und FFV-Anbieter Saab plant offenbar die Errichtung von händlereigenen E85-Tankstellen, um den Absatz der BioPower-Reihe zu fördern. Bisher zögern viele potentielle Kunden, da das Tankstellnennetz in Deutschland noch nicht flächendeckend ist. Eine Tankstelle direkt beim Händler soll dies nun ändern.

Bis Jahresende wird es über 100 E85-Tankstellen in Deutschland geben. Die aktuelle Liste finden Sie hier.

Q: MonstersandCritics.de, 12.10.2007

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24 August 2007

Opel präsentiert Vectra Flexpower

Auf der 62. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main (13. - 23. September 2007) wird auch der deutsche Automobilhersteller Opel eine Studie für den E85-Betrieb vorstellen. Der Opel Vectra Flexpower wird von einem 2,0-Liter Turbomotor mit 129 kW (175 PS) angetrieben.

In Brasilien bietet der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) unter dem Markennamen Chevrolet bereits die Opel-Modelle Astra, Corsa, Meriva, Vectra und den Zafira als Flex Fuel Vehicles (FFV) an.

Ein deutscher Termin für die Serienmodelle steht noch nicht fest, allerdings wird Opel, wie andere deutsche Hersteller auch, den Flex Fuel-Markt nicht allein Ford, Saab, Volvo und in Kürze Renault, Citroen und Peugeot überlassen wollen. Nach Auslaufen der aktuellen Modellreihe im nächsten Jahr könnte sich wohl etwas tun.

Quelle: Opel Pressemitteilung vom 22.08.2007

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22 August 2007

Citroen stellt C4 BioFlex vor

Im Rahmen der 62. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main (13. - 23. September 2007) stellt der französische Automobilhersteller Citroen sein erstes Flexible Fuel Vehicle (FFV) für den europäischen Markt vor: den C4 BioFlex.

Angetrieben wird der kompakte C4 von einem 1,6 Liter Vierzylinder mit 82 kW (112 PS). Er wird zunächst nur in Frankreich und Schweden erhältlich sein, ein Verkaufsstart für Deutschland steht noch nicht fest.

In Brasilien bietet Citroen bereits den C3 und den Xsara Picasso als Flex Fueler an. Dort machten in 2006 die FFV-Modelle rund 65% des gesamten Jahresabsatzes von Citroen aus, in diesem Jahr bereits mehr als 80%.

Quelle: Citroen-Pressemitteilung vom 21.08.2007,
auto-motor-und-sport.de, Meldung vom 20.08.2007

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04 Juli 2007

GM plant weitere Flex Fueler für Europa

Wie General Motors Europe am vergangenen Freitag (29.06.2007) bekannt gab, wird das Angebot an ethanolfähigen Fahrzeugen auf dem europäischen Markt in den nächsten Jahren erweitert.

Bisher hatte lediglich die GM-Tochter Saab die E85-tauglichen Flex Fuel Vehicles (FFVs) angeboten. Neben den Saab-Modellreihen 9-5 und 9-3 wird noch in diesem Jahr der Cadillac BLS als Flex Fueler erhältlich sein. Vorgestellt werden soll der BLS als Kombi-Variante auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Franktfurt am Main vom 13. bis 23. September 2007. Ab November soll der BLS bei deutschen Cadillac-Händlern erhältlich sein.

Die deutsche Konzerntochter Opel lässt noch bis 2010 auf sich warten und wird dann, ebenso wie Chevrolet, Ethanol-Fahrzeuge anbieten. Welche Modelle dies sein werden, ist bisher allerdings nicht bekannt.

Quellen: GM Europe, 29.06.2007
N24 online, 02.07.2007

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09 März 2007

Ford erweitert FlexiFuel-Angebot

Laut einer Meldung von Auto-Motor-und-Sport.de plant Ford Europa die Erweiterung des Angebots an ethanolfähigen Fahrzeugen (FFVs).

So sollen ab Frühjahr 2008 der S-Max, Galaxy und der auf dem Genfer Autosalon vorgestellte neue Mondeo als Flex-Fueler erhältlich sein. Bisher bot Ford bereits den Focus und den C-Max als FFV in Deutschland an.

Quelle: Auto-Motor-Sport.de, Meldung vom 07.03.2007

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08 März 2007

Saab erweitert BioPower-Angebot auf gesamte 9-3 Baureihe

Der schwedische Automobilhersteller und Vorreiter in Sachen FFV (Flexible Fuel Vehicles) wird noch in diesem Jahr die gesamte 9-3 Baureihe zusätzlich zum Benziner auch als ethanolfähige BioPower-Varianten auf den deutschen Markt bringen, von der Sportlimousine über den SportCombi bis zum Cabriolet.

"Der Erfolg des 9-5 BioPower hat uns ermuntert, das Konzept auch auf die 9-3 Modellreihe zu übertragen", so Jan Ake Jonsson, Managing Director Saab Automobile. "Auf diese Weise können wir nun BioPower-Versionen für unsere gesamte Modellpalette anbieten." Der Saab 9-5 BioPower hat sich bereits als meistverkauftes Flex-Fuel-Fahrzeug in Europa etabliert und die Einführung von BioPower in die 9-3 Baureihe erweitert die Auswahl für den Kunden nochmals erheblich. So ist beispielsweise das 9-3 BioPower Cabriolet das einzige Premium-Cabrio mit Soft-Top, das Oben-ohne-Fahrspaß mit umweltfreundlicher Leistung vereint.

Mit der Erweiterung der BioPower-Reihe unterstreicht Saab sein Engagement, das Potenzial von Bioethanol als nachhaltigem und erneuerbarem Kraftstoff für den Straßenverkehr auszuschöpfen. Seit kurzem ist der Saab 9-5 BioPower neben dem 2,0-Liter- auch mit einem 2,3-Liter-Turbomotor erhältlich. Der kommerzielle Erfolg beider Varianten ist ein weiterer Beweis für die Attraktivität von Bioethanol als Kraftstoff, der mehr Leistung bei höherer Umweltfreundlichkeit bietet.

Die Europäische Union setzt sich verstärkt für die Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen ein. Die Mitgliedstaaten werden durch eine aktuelle Richtlinie dazu verpflichtet, für einen wachsenden Anteil von Biokraftstoffen im Straßenverkehrssektor zu sorgen: 5,75 Prozent bis zum Jahr 2010. Nach einer weiteren Richtlinie sind reine und schwach verdünnte Biokraftstoffe geringer oder überhaupt nicht zu besteuern.

In Schweden, wo der Saab 9-5 BioPower das meistverkaufte umweltfreundliche Fahrzeug ist, besteht bereits ein ständig wachsendes Tankstellennetz mit über 650 E85-Zapfsäulen. Bis Ende 2008 soll mit 800 Zapfsäulen eine Abdeckung von 25 Prozent der Tankstellen im Land erreicht werden.

Andere europäische Länder folgen jetzt dem Beispiel Schwedens: E85 ist schon in Deutschland, Großbritannien, Irland, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien auf dem Markt; weitere Länder werden voraussichtlich folgen. In Frankreich hat sich die Regierung zum Ziel gesetzt, im Laufe dieses Jahres insgesamt 500 Zapfsäulen einzurichten. Mit der zunehmenden Verfügbarkeit von E85 in den USA hat sich Bioethanol als am schnellsten wachsender Alternativ-Treibstoff weltweit etabliert.

So kommt Jan Ake Jonsson zu dem Schluss: "Wir sind überzeugt davon, dass Saab BioPower einen attraktiven und praktischen Schritt nach vorne bedeutet und uns helfen wird, den ökologischen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Saab ist stolz darauf, eine Vorreiterrolle im wachsenden Flex-Fuel-Segment zu übernehmen. Wir setzen uns dafür ein, dass unsere Kunden die Vorteile des umweltfreundlichen Fahrens genießen können. Und wir freuen uns über die großflächige Erweiterung des europäischen E85-Tankstellennetzes, die es einer steigenden Anzahl von Autofahrern ermöglichen wird, den umweltfreundlichen Kraftstoff zu tanken."

Quelle Text & Bilder: Saab Deutschland GmbH, Pressemitteilung vom 01.03.2007


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07 März 2007

Porsche senkt CO2- und Schadstoff-Emissionen

Pressemitteilung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, vom 04.03.2007:

Umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltverträglichkeit

Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, hat sich eine weitere, spürbare Reduzierung des CO2-Ausstoßes ihrer Fahrzeuge zum Ziel gesetzt. Wie das Unternehmen anlässlich des Genfer Automobilsalons (von 5. bis 18. März 2007) mitteilt, werden alle Porsche-Fahrzeuge bereits im nächsten Jahr die ab September 2009 gültigen strengen Grenzwerte der Abgasnorm EU5 und gleichzeitig die derzeit definierten Grenzwerte der EU6-Norm, die erst ab September 2014 gelten, einhalten. Bereits heute seien darüber hinaus alle Porsche-Motoren tauglich für Ethanol-Beimischungen. Dies gelte sowohl für die Sportwagen, die für eine Beimischung von 10 Prozent ausgelegt seien, als auch für den sportlichen Geländewagen Cayenne, bei dem bis zu 25 Prozent Ethanol beigemischt werden könnten. Da es sich bei Ethanol um einen so genannten Bio-Kraftstoff handelt, der aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wird, verbessert sich die CO2-Bilanz ebenfalls um rund 10 Prozent beziehungsweise 25 Prozent. Außerdem arbeite man im Porsche-Entwicklungszentrum an einem so genannten Flexibel Fuel Vehicle (FFV), das sowohl mit Benzin als auch mit einer Beimischung von 85 Prozent Ethanol betriebenen werden könne.

Oberste Priorität bei den Bemühungen um Verbrauchs- und Emissionssenkung habe bei Porsche derzeit die Entwicklung eines Hybrid-Motors, der zusammen mit dem Volkswagen-Konzern realisiert und noch in diesem Jahrzehnt in einer weiteren Cayenne-Variante auf den Markt kommen soll. Mit diesem alternativen Antriebskonzept werde der Kraftstoffverbrauch nochmals um weitere 30 Prozent reduziert. Der Hybrid-Cayenne werde dann weniger als neun Liter auf 100 Kilometer verbrauchen.Porsche plant den Einsatz eines so genannten „Full-Hybrid“, bei dem ein Otto-Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor kombiniert ist. Beide Motoren können bei diesem System sowohl gemeinsam als auch unabhängig voneinander betrieben werden, so dass insgesamt drei verschiedene Betriebszustände möglich sind. Dabei dient der Elektromotor nicht nur beim moderaten Anfahren oder Rangieren als Kraftquelle, sondern auch bei Fahrten beispielsweise in Wohngebieten.

Neben den kontinuierlichen Bemühungen, den Kraftstoffverbrauch durch konsequenten Leichtbau und den Einsatz der Innovationen
VarioCam Plus-Ventilsteuerung und Benzin-Direkteinspritzung zu senken, führen die geplanten Maßnahmen nicht nur zu einer deutlichen CO2-Reduzierung, sondern bezüglich der vorgezogenen Einhaltung der EU5- und EU6-Normen auch zu einem geringeren Stickoxid-Anteil in den Abgas-Emissionen.

GO

04.03.2007

Link zur Pressemitteilung auf www.porsche.com

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26 Januar 2007

Mitsubishi startet FFVs in Brasilien

In einer Pressemitteilung vom 22.01.07 gab der japanische Automobilhersteller Mitsubishi Motors Corporation (MMC) Pläne bekannt , im anstehenden Geschäftsjahr 2007 in Brasilien Flexible Fuel Vehicles (FFV) auf den Markt zu bringen. Außerdem seien Modelle für den US-Start im Fiskaljahr 2009 geplant.

Damit zieht Mitsubishi also dem Großteil der Automobilhersteller (Ford, Saab, Volvo, Volkswagen, Renault, Nissan, Peugeot, Citroen, Chevrolet u.v.m.) hinterher und wird auf dem Flex Fuel-Markt aktiv.

Ein europäischer Termin steht allerdings noch nicht fest.

Q: Pressemitteilung der Mitsubishi Motors Corporation (Englisch)

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16 Januar 2007

Dodge Avenger Flex Fuel

Auch der amerikanische Automobilhersteller Dodge präsentiert auf der Detroit Motor Show 2007 ein neues ethanolfähiges Fahrzeug (FFV). Im Gegensatz zu anderen Herstellern zeigt Dodge allerdings keine Studie, sondern mit dem neuen Avenger ein Serienmodell, welches noch im ersten Halbjahr 2007 in den USA erhältlich sein wird.

Der Avenger soll Dodge mit einem Preis von unter 19.000 US-Dollar in der Mittelkasse nach vorne bringen und orientiert sich im Design stark am Charger.

Mehr Infos und Bilder vom Avenger auf Auto-Motor-und-Sport.de.

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