14 Dezember 2009

Aus für Bioethanolwerk in Papenburg

Das Bioethanolwerk im Papenburger Hafen wird nicht gebaut.

Das haben die Investoren auf Anfrage erklärt. Rund 120 Millionen Euro wollte ein Konsortium, dem die EWE Oldenburg und die Bunte-Unternehmensgruppe aus Papenburg angehören, in das Werk investieren. Bereits 2008 waren für die Ansiedlung rund 2,4 Millionen Euro in den Bau eines Wendebecken sowie Kaianlagen und Spundwände auf Kosten der Stadt und des Kreises Emsland geflossen. Die Baugenehmigung lag seit langem vor, die Planung hat nach Informationen unserer Zeitung mehrere Millionen Euro verschlungen.

Als Grund für das Scheitern nannte Manfred Wendt, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Bunte, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. „Die Politik hat den Beimischzwang für Bioethanol deutlich zurückgefahren.“ Es sei frustrierend, wie leicht Gesetzesbeschlüsse „einfach durch die Politik wieder eingesammelt werden.“ Die Wirtschaftskrise sei erschwerend hinzu gekommen. Papenburg befinde sich in einem Boot mit deutschlandweit elf weiteren Projekten dieser Art. „Nur ein Vorhaben wurde realisiert.“

Enttäuscht von der Entwicklung zeigte sich Papenburgs Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU). „Das Werk hätte für unseren Hafen einen großen Aufschwung gebracht.“ Er sei froh, dass die interne Erschließung des Geländes rechtzeitig gestoppt worden sei, so dass „nicht öffentliche Gelder unnütz ausgegeben wurden.“ Es gelte nun, zügig einen neuen Investor für das Gelände zu finden.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung online, 14.12.2009

Weitere Informationen über Bioethanol E85 finden Sie auf www.e85.biz.

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08 Dezember 2009

Neue Bioethanolanlage in Dänemark

Inbicon produziert Bioethanol der zweiten Generation
(07.12.09)

Im dänischen Kalundborg ist Ende November eine Bioethanolanlage in Betrieb gegangen, die jährlich aus rund 30.000 Tonnen Stroh 5,4 Mio. Liter Bioethanol erzeugen soll. Als Kuppelprodukt werden 13.000 Tonnen Lignin-Pellets und 11.100 Tonnen C5 Molasse produziert, teilte der dänische Betreiber Inbicon, ein Tochterunternehmen von Dong Energy, mit. Während das Lignin etwa als Brennstoff für KWK-Anlagen geeignet sei, könne die zuckerhaltige C5 Molasse unter anderem als Tierfutter verwendet werden. In der Anlage werden 30 Mitarbeiter beschäftigt. Die Investitionskosten für die Ethanolproduktionsanlage werden auf rund 400 Mio. Dänische Kronen (rund 54 Mio. €) beziffert.

Quelle: euwid-energie.de, 08.12.2009

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07 Dezember 2009

Brasilien fordert Westen zu Investitionen in den Klimaschutz auf

Präsident Lula regt Investitionen in Ethanolproduktion an
Industrieländer sollen "historische Schuld" abtragen


Hamburg - Brasilien hat die Industrieländer beim Klimaschutz zu stärkeren Investitionen in den Schwellenländern aufgefordert. Die westlichen Staaten sollten beispielsweise in den Zuckerrohranbau investieren, um daraus Ethanol für die Beimischung zu Benzin für Autos herzustellen, schlug Präsident Luiz Inacio Lula da Silva am Freitag bei einem Wirtschaftstreffen in Hamburg vor. Dadurch könne ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) geleistet werden.

90 Prozent der in Brasilien neu zugelassenen Wagen sind so genannte Flexifuel-Fahrzeuge, die mit unterschiedlichen Beimischungen und Mischverhältnissen fahren können. Brasilien will die Produktion von Bioethanol steigern, um es zu exportieren. In der EU sollen erneuerbare Energien bis zum Jahr 2020 zehn Prozent zum Verkehrsbereich beitragen.

Lula sagte, die Industrieländer könnten beim Klimaschutz einen Teil ihrer "historischen Schuld" gegenüber den Entwicklungsländern begleichen. Der Westen müsse sich dieser Diskussion stellen. "Wir werden nach Kopenhagen gehen, um von den anderen Ländern zu fordern, was Brasilien selbst eingeleitet hat." In der dänischen Hauptstadt findet nächste Woche der Klimagipfel statt. Die vier großen Schwellenländer Indien, China, Südafrika und Brasilien fordern Vorleistungen von den Industriestaaten und lehnen eine Festlegung auf das Begrenzungsziel für die Erderwärmung auf zwei Grad bis 2050 ab, weil sie dadurch in ihren Entwicklungschancen beschnitten sehen. (Reuters)

Quelle: derstandard.at, 07.12.2009

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Volvo stellt die Fahrzeugflotte für die Klimakonferenz

Volvo ist offizieller Fahrzeugsponsor des UN-Klimagipfels in Kopenhagen (7.-18.12.2009). Den Teilnehmern stehen 60 Volvo S80 und V70 zur Verfügung. Zwei Drittel der Fahrzeuge sind Flexifuel-Modelle für den Betrieb mit Bio-Ethanol (E85). Die restlichen 20 Volvo sind verbrauchsoptimierte Drive-Modelle mit 1,6-Liter-Diesel und einem CO2-Ausstoß von 129 Gramm pro Kilometer.
Volvo hat eine der größten Modellpaletten von Flexifuelfahrzeugen. C30, S40, V50, V70 und S80 sind mit mindestens einem E85-Motor erhältlich. Der schwedische Hersteller will bis 2020 den durchschnittlichen CO2-Ausstoß seiner Fahrzeugpalette auf 90 bis 100 g/km senken.

Quelle: motorzeitung.de, 07.12.20009

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04 Dezember 2009

US-Maisanbauer für höhere Ethanol-Beimischung

Die US-amerikanischen Maisanbauer fordern eine Erhöhung der Ethanol-Beimischung zum herkömmlichen Kraftstoff auf 15%. Weitere Informationen lesen Sie auf agrarheute.com.

Q: www.agrarheute.com, 04.12.2009

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