04 Januar 2011

Nachhaltigkeitsvorschriften für Bioethanol in Kraft getreten

Seit dem Jahreswechsel gelten die Nachhaltigkeitsvorschriften der Erneuerbare Energien-Richtlinie für Biokraftstoffe. Somit darf ab sofort nur noch Bioethanol mit einem amtlich kontrollierten Nachhaltigkeitszertifikat zu Benzin beigemischt werden. Alle deutschen Bioethanol-Anlagen erfüllen die Nachhaltigkeitsanforderungen.

Hersteller sind vorbereitet

„Die deutsche Bioethanolwirtschaft befürwortet die Nachhaltigkeitsanforderungen, die sicherstellen, dass Bioethanol unabhängig von seiner Herkunft einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet“, erklärt BDBe-Geschäftsführer Dietrich Klein anlässlich des In-Kraft-Tretens der Nachhaltigkeitsanforderungen für Biokraftstoffe zum Jahreswechsel. „Die Hersteller sind vorbereitet: Alle großen deutschen Bioethanolanlagen haben die Audits abgeschlossen und liefern bereits zertifiziert nachhaltiges Bioethanol.“

Regenwaldschutz und CO2-Reduktion

Die EU-Nachhaltigkeitsvorschriften stellen sicher, dass nur solches Bioethanol zum Einsatz kommt, das die Treibhausgasemissionen erheblich vermindert und nicht von ökologisch wertvollen Flächen stammt. Dies bedeutet unter anderem, dass für Bioethanol kein Regenwald gerodet werden darf und seine CO2-Emissionen mindestens um 35 Prozent geringer sein müssen als bei Benzin.

Deutsche Anlagen übertreffen EU-Vorgaben

Der BDBe weist darauf hin, dass heimisches Bioethanol schon heute in höherem Maße zum Klimaschutz beiträgt als von der EU gefordert: „Die CO2-Einsparung mit Bioethanol aus deutscher Erzeugung liegt mit ca. 50 Prozent deutlich über dem vorgeschriebenen Mindestwert. In den nächsten Jahren wird die CO2-Einsparung wegen technologischer Fortschritte in den Bioethanolanlagen auf ca. 70 Prozent steigen“, so BDBe-Geschäftsführer Klein.

EU-Richtlinie Erneuerbare Energien

Hintergrund für die Zertifizierung ist die EU-Richtlinie Erneuerbare Energien (2009/28/EG). Sie legt die Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen fest und wurde mit der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung in deutsches Recht umgesetzt. In Deutschland existieren derzeit mit REDcert und ISCC zwei von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung anerkannte Zertifizierungssysteme.

Quelle: bdbe.de, 03.01.2011

Weitere Informationen über Bioethanol finden Sie auf e85.biz.

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28 Oktober 2010

E10 nimmt die nächste Hürde

Am gestrigen Mittwoch hat das Bundeskabinett die Einführung einer zehnprozentigen Ethanolbeimischung zum herkömmlichen Ottokratstoff beschlossen. Das so genannte E10 soll ab Januar 2011 erhältlich sein, gut 90% der in Deutschland zugelassenen Fahrzeugen mit Benzinmotoren können den E10-Kraftstoff tanken.

"Wir wollen mit der Erhöhung des aus Pflanzen gewonnenen Biosprits den CO2-Ausstoß der Autoabgase senken und damit auch die knapper werdenden Erdölreserven schonen", erklärte Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) gegenüber SPIEGEL ONLINE.

Nun bedarf es noch der Zustimmung des Bundesrats. Diese soll Mitte Dezember erteilt werden.

Weitere Informationen: spiegel.de, 28.10.2010

Nähere Informationen über E10 und weitere Ethanolkraftstoffe finden Sie auf e85.biz.

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05 Oktober 2010

Bioethanolwerk mit CO2-Rückgewinnungsanlage

AGRANA errichtet im Bioethanolwerk Pischelsdorf eine CO2-Rückgewinnungsanlage

AGRANA und AIR LIQUIDE haben heute die Errichtung der größten und modernsten CO2-Verflüssigungsanlage Österreichs am Standort des AGRANA Bioethanolwerkes in Pischelsdorf|NÖ vertraglich fixiert. Die AIR LIQUIDE Gesamtinvestition für die Anlage, die im ersten Quartal 2012 ihren Betrieb aufnehmen wird, beträgt rund 15 Millionen €.

Im Rahmen der Bioethanolerzeugung wird ein Teil des in nachwachsenden Rohstoffen (vor allem Weizen und Mais) gebundenen Kohlendioxids freigesetzt. Durch die geplante Anlage werden pro Jahr über 100.000 Tonnen dieses aus nachwachsenden Rohstoffen stammenden biogenen Kohlendioxids gewonnen, gereinigt sowie verflüssigt und damit für die Nutzung in verschiedenen industriellen Anwendungen insbesondere für kohlensäurehaltige Getränke verfügbar gemacht.

„Im AGRANA Werk in Pischelsdorf erzeugtes Bioethanol spart gemäß einer Lebenszyklusanalyse von Joanneum Research im österreichischen Verkehrssektor rund 380.000 Tonnen Treibhausgasemissionen, insbesondere CO2.

Die AIR LIQUIDE CO2-Rückgewinnungsanlage stellt eine zusätzliche, nachhaltige Verbesserung im natürlichen CO2-Kreislauf dar. Das bei der alkoholischen Hefe-Gärung freigesetzte CO2 wird dabei für die industrielle Nutzung aufbereitet und ersetzt CO2 aus nicht nachhaltigen Quellen", so Johann Marihart, Vorstandsvorsitzender AGRANA Beteiligungs-AG.

Jean-Luc Robert, Geschäftsführer von AIR LIQUIDE Austria Core Central Europe, dazu: „Wir sind besonders stolz, diese Vereinbarung mit AGRANA, einem führenden Unternehmen in seinen Geschäftssegmenten, geschlossen zu haben. Diese Investition ermöglicht es, Kohlendioxid aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen und zu nutzen sowie gleichzeitig unsere Präsenz im CO2-Markt weiter zu entwickeln und unsere Position in diesem Wachstumsbereich zu stärken".

Das in der AIR LIQUIDE Anlage gewonnene CO2 kommt in einer breiten Palette an Anwendungen, zum Beispiel zur Karbonisierung von Getränken mit Kohlensäure, zur Konservierung und Kühlung von Lebensmitteln, in der Aromaextraktion, im Transportsektor und in der Wasseraufbereitung zum Einsatz.

Quelle: comcenture.com, 05.10.2010

Weitere Informationen über Bioethanol finden Sie auf e85.biz.

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30 September 2010

Brandenburg: Landesautos fahren mit E85

Die ersten Autos des brandenburgischen Landesfuhrparks fahren mit Biosprit.

Der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) hat am Mittwoch zwei Wagen in Betrieb genommen, die mit einem Gemisch aus 15 Prozent Benzin und 85 Prozent Bioethanol (E85) fahren. Das Bioethanol werde aus Brandenburger Roggen hergestellt, der nicht für Lebensmittel genutzt werden kann, erläuterte BLB-Sprecher Mathias Radowski in Potsdam.

Die beiden Wagen seien ebenso wie die anderen rund 200 Wagen des Landesfuhrpark geleast. Es gebe Überlegungen, in Kürze auch Elektroautos zu testen. Die Biospritwagen würden rund 75 Prozent weniger Kohlendioxid (CO2) ausstoßen als Wagen mit Ottomotoren.

Quelle: Welt Online, 29.09.2010

Ausführliche Informationen über E85 finden Sie auf e85.biz.

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13 September 2010

Erste Erfolge mit Algen-Biosprit

Biosprit, der aus ebenso als Lebensmittel dienenden Grundstoffen wie Mais oder Zuckerrohr gewonnen wird, steht zunehmend in der Kritik: es würden Pflanzen verbraucht, die Menschen auch Nahrungsmittel nutzen könnten und zu deren Anbau Wälder abgeholzt würden. Eine ganz andere Idee verfolgt daher Professor Otto Pulz vom Institut für Getreideverarbeitung (IGV) in Nuthetal bei Potsdam. Er will Biosprit aus Algen produzieren. Bioreaktoren könnten dann auf ohnehin nicht landwirtschaftlich nutzbaren Flächen mit Hilfe von Sonnenlicht CO2 aus der Luft oder Abgasen aus Kohlekraftwerken in Sprit umwandeln.

Versuche in Zusammenarbeit mit der europäischen Raumfahrtbehörde EADS zeigten erste Erfolge. Ein Testflugzeug mit Biosprit aus Algen wurde bereits in die Luft geschickt. Der grüne Kerosin-Ersatz scheint Potenzial zu haben. Neben einem geringeren Treibstoffverbrauch erwarten die Forscher auch einen geringeren Ausstoß an Stickstoff- und Schwefeloxiden um bis zu 40 Prozent. Mikroalgen vermehren sich besonders rasch und bilden mindestens 30 mal so viel organische Substanz wie beispielsweise Rapspflanzen. Die Produktion des grünen Sprits in industriellem Maßstab ist allerdings noch lange nicht kosteneffizient.

Quelle: aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V., 13.09.2010

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08 September 2010

Biokraftstoffe sind wesentlicher Baustein der Mobilität der Zukunft

Deutsche Bioethanolwirtschaft begrüßt klare Positionierung zu Biokraftstoffen im Energiekonzept der Bundesregierung:
Biokraftstoffe sind wesentlicher Baustein der Mobilität der Zukunft


In ihrem am 6. September vorgestellten Entwurf eines Energiekonzepts betont die Bundesregierung die Bedeutung von Biokraftstoffen für die Mobilität der Zukunft und spricht sich für eine höhere Beimischung von Bioethanol zu Benzin aus. Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft BDBe begrüßt die klare Positionierung der Bundesregierung zu Biokraftstoffen: „Das Energiekonzept macht deutlich, dass Versorgungssicherheit, Klima- und Umweltschutz sowie Wirtschaftlichkeit im Verkehr auch langfristig nur mit mehr Biokraftstoffen erreichbar sind. Bioethanol wird in höheren Beimischungen, beispielsweise als E20, wesentlich dazu beitragen, dass wir in Zukunft Nachhaltigkeit und Mobilität verbinden können“, so BDBe-Vorsitzender MdB Norbert Schindler.

CO2-Vermeidungspotenzial ausschöpfen

Die Ankündigung der Bundesregierung, die Umstellung des Biokraftstoffquotensystems auf CO2-Vermeidungsquoten vorzuziehen, bewertet der BDBe als einen wichtigen Schritt, um das CO2-Vermeidungspotenzial von Biokraftstoffen voll auszuschöpfen. Die deutsche Biokraftstoffwirtschaft hat dies bereits im März dieses Jahres in einem gemeinsamen Memorandum gefordert.

Biokraftstoffe leisten wesentlichen Beitrag für 10%-Ziel

Der BDBe unterstützt die im Energiekonzept angekündigte Förderinitiative für die Weiterentwicklung von Biokraftstoffen. Technologien zur Erzeugung beispielsweise von Bioethanol aus Reststoffen befinden sich in der Entwicklungsphase, sind derzeit aber noch nicht marktreif. Die bereits heute verfügbaren Biokraftstoffe wie Bioethanol aus Getreide und Zuckerrüben erfüllen die EU-Nachhaltigkeitskriterien und werden den wesentlichen Beitrag leisten, um das EU-Ziel von mindestens 10 Prozent erneuerbaren Energien im Verkehr bis 2020 zu erreichen.

Quelle: BDBe.de, 08.09.2010

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14 Januar 2010

Grüne Woche: Klimaversprechen zur CO2-Einsparung

Besucher der Grünen Woche geben Klimaversprechen zur CO2-Einsparung

Berlin (ots) – Die Weltklimakonferenz in Kopenhagen konnte sich nicht auf verbindliche Ziele für die Reduktion von CO2-Emissionen einigen. Das können die 400.000 Besucher der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 15. bis 24. Januar 2010 jetzt nachholen. In Halle 4.2 haben die Organisatoren der nature.tec – Fachschau Nachwachsende Rohstoffe eine überdimensionale CO2-Skulptur platziert, an der Messebesucher ihre persönlichen Klimaschutzziele für das Jahr 2010 festlegen können. Ihre Klimaversprechen für das neue Jahr dokumentieren die Teilnehmer mit Portraitfotos, die im Verlauf der zehntägigen Messe die rot leuchtende CO2-Skulptur komplett verdecken. Das Ziel der Veranstalter: Klimaversprechen in einer Gesamthöhe von 100.000 Tonnen CO2 für das Jahr 2010!

Die sparwilligen Messebesucher können sich ihre guten Vorsätze zur Reduktion der klimaschädlichen Emissionen aus einer Liste von Vorschlägen aussuchen. Jeder gute Vorsatz ist mit einer spezifischen CO2-Menge verbunden, die durch die Einlösung des Versprechens eingespart wird. 100 kg pro Jahr können beispielsweise eingespart werden, wenn man alle elektrischen Geräte im Haushalt ausschaltet und nicht nur auf Standby laufen lässt. 330 kg sind es, wenn die Waschmaschine immer voll gemacht und nur mit 30 – 40 Grad gewaschen wird. Wer sich noch größere Ziele setzt, der nimmt sich vor, im neuen Jahr seine Wärmeversorgung auf Biogas oder eine neue Pelletsheizung umzustellen. Dann können sogar 2,5 bis 5 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Auch der verstärkte Einsatz von nachhaltig erzeugten Biokraftstoffen bringt einiges für das Klima. Wer sich ein Flexible Fuel Auto anschafft, mit dem man auch E85 Bioethanol fahren kann, spart bei einer Laufleistung von 15.000 km und einem Verbrauch von 8 Litern pro 100 km rund 2 Tonnen CO2 in einem Jahr.

Die Liste der Einsparvorsätze umfasst noch eine ganze Reihe von weiteren Vorschlägen, von denen viele auf den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen setzen. Die nature.tec – Fachschau bietet den Besuchern der Internationalen Grünen Woche einen Gesamtüberblick über die Vielfalt und das Leistungsspektrum der verschiedenen Agrarrohstoffe und ihre technischen Anwendungen als Energieträger oder Werkstoff.

Detaillierte Informationen zu den Ausstellern und zu weiteren Attraktionen sowie zum umfangreichen Bühnenprogramm in Halle 4.2 finden sich auf der Internetseite www.naturetec-igw.de. Tagesaktuelle Informationen gibt es auch über den Twitter-Account der Fachschau unter www.twitter.com/naturetec.

Quelle: nature.tec-Pressemitteilung, 12.01.2010

Weitere Informationen über Flexible Fuel Fahrzeuge finden Sie auf www.e85.biz.

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07 Dezember 2009

Brasilien fordert Westen zu Investitionen in den Klimaschutz auf

Präsident Lula regt Investitionen in Ethanolproduktion an
Industrieländer sollen "historische Schuld" abtragen


Hamburg - Brasilien hat die Industrieländer beim Klimaschutz zu stärkeren Investitionen in den Schwellenländern aufgefordert. Die westlichen Staaten sollten beispielsweise in den Zuckerrohranbau investieren, um daraus Ethanol für die Beimischung zu Benzin für Autos herzustellen, schlug Präsident Luiz Inacio Lula da Silva am Freitag bei einem Wirtschaftstreffen in Hamburg vor. Dadurch könne ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) geleistet werden.

90 Prozent der in Brasilien neu zugelassenen Wagen sind so genannte Flexifuel-Fahrzeuge, die mit unterschiedlichen Beimischungen und Mischverhältnissen fahren können. Brasilien will die Produktion von Bioethanol steigern, um es zu exportieren. In der EU sollen erneuerbare Energien bis zum Jahr 2020 zehn Prozent zum Verkehrsbereich beitragen.

Lula sagte, die Industrieländer könnten beim Klimaschutz einen Teil ihrer "historischen Schuld" gegenüber den Entwicklungsländern begleichen. Der Westen müsse sich dieser Diskussion stellen. "Wir werden nach Kopenhagen gehen, um von den anderen Ländern zu fordern, was Brasilien selbst eingeleitet hat." In der dänischen Hauptstadt findet nächste Woche der Klimagipfel statt. Die vier großen Schwellenländer Indien, China, Südafrika und Brasilien fordern Vorleistungen von den Industriestaaten und lehnen eine Festlegung auf das Begrenzungsziel für die Erderwärmung auf zwei Grad bis 2050 ab, weil sie dadurch in ihren Entwicklungschancen beschnitten sehen. (Reuters)

Quelle: derstandard.at, 07.12.2009

Weitere Informationen über E85 finden Sie auf www.e85.biz.

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Volvo stellt die Fahrzeugflotte für die Klimakonferenz

Volvo ist offizieller Fahrzeugsponsor des UN-Klimagipfels in Kopenhagen (7.-18.12.2009). Den Teilnehmern stehen 60 Volvo S80 und V70 zur Verfügung. Zwei Drittel der Fahrzeuge sind Flexifuel-Modelle für den Betrieb mit Bio-Ethanol (E85). Die restlichen 20 Volvo sind verbrauchsoptimierte Drive-Modelle mit 1,6-Liter-Diesel und einem CO2-Ausstoß von 129 Gramm pro Kilometer.
Volvo hat eine der größten Modellpaletten von Flexifuelfahrzeugen. C30, S40, V50, V70 und S80 sind mit mindestens einem E85-Motor erhältlich. Der schwedische Hersteller will bis 2020 den durchschnittlichen CO2-Ausstoß seiner Fahrzeugpalette auf 90 bis 100 g/km senken.

Quelle: motorzeitung.de, 07.12.20009

Weitere Informationen über E85 finden Sie auf www.e85.biz.

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28 Oktober 2009

Neue Bundesregierung will Bio-Kraftstoffmarkt beleben

26. Okt. 2009 Bio-Kraftstoffe sollen in Deutschland künftig eine größere Rolle spielen. Das haben CDU, CSU und FDP im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Ein entsprechendes Gesetz will die neue Bundesregierung bereits für Anfang 2010 erlassen. Spätestens 2013 soll sich die Höhe der Steuerbegünstigungen von Kraftstoff aus nachwachsenden Rohstoffen am jeweiligen CO2-Reduktionspotential orientieren. Geplant ist zudem die Einführung des mit Bio-Ethanol versetzten Otto-Kraftstoffs E10 als zusätzliches Angebot zu konventionellem Benzin.

Auch zu weiteren verkehrspolitischen Fragen nimmt der Koalitionsvertrag Stellung. So hält auch die neue Regierung an dem Plan fest, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen. Auch die Weiterentwicklung von Brennstoffzelle und Wasserstoff soll vorangetrieben werden.

Bei der Einrichtung von Umweltzonen in Innenstädten will die Koalition stärker auf Wirksamkeit und Verhältnismäßigkeit achten. Einfahrverbote sollen gelockert werden, so die Einschränkungen in keinem vernünftigen Verhältnis zur Reduzierung der Feinstaubbelastung steht. Bislang lokal unterschiedliche Ausnahmeregelungen für die Einfahrt sollen zudem bundesweit vereinheitlicht werden.

Weiterhin nicht zur Debatte stehen dem Vertrag zufolge ein Tempolimit auf Autobahnen sowie die Einführung der sogenannten Gigaliner mit bis zu 60 Tonnen Gesamtgewicht. Allerdings ist eine maßvolle Erhöhung der Lkw-Größen und -Gewichte denkbar. Chancen und Risiken sollen in einem bundesweiten Feldversuch untersucht werden. (vm/mid)

Q: motor-traffic.de, 28.10.09

Weitere Informationen zu Ethanolkraftstoffen finden Sie auf e85.biz.

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16 September 2009

Audi A4 mit E85

15.09.2009

Der Audi A4 und der A4 Avant 2.0 TFSI flexible fuel – Bioethanol als Kraftstoff

Audi legt in der A4-Baureihe eine neue, besonders wirtschaftliche Version auf: Der A4 und der A4 Avant 2.0 TFSI flexible fuel eignen sich auch für den Betrieb mit Bioethanol. Der Kraftstoff mit der Bezeichnung E 85 senkt die Betriebskosten und zeichnet sich durch eine gute CO2-Bilanz aus.

Der 2.0 TFSI flexible fuel-Motor, basiert auf dem 2.0 TFSI mit Audi valvelift - und Start-Stop-System. Wie dieser bietet er zwischen 1.500 1/min und 4.200 1/min über 320 Nm Drehmoment und hat eine Leistung von 132 kW (180 PS).

Der Vierzylinder ist auf den Betrieb mit E85 – das in Europa übliche Gemisch aus 85 Prozent Ethanol und 15 Prozent Benzin – ausgelegt. In Deutschland existieren derzeit knapp 300 Tankstellen. In Europa haben Norwegen und Schweden die dichtesten Netze.

Bioethanol wird heute mittels alkoholischer Vergärung aus Energiepflanzen wie Weizen, Mais und Zuckerrohr gewonnen. Durch den hohen regenerativen Anteil fällt seine CO2-Bilanz im Gesamtfahrzeug um bis zu 75% günstiger aus als bei herkömmlichem Kraftstoff auf Erdölbasis. Für eine noch bessere Energiebilanz in der Zukunft ist der Volkswagen Konzern aktiv an Forschung und Entwicklung neuer Verfahren zur Ethanolerzeugung aus pflanzlichen Reststoffen beteiligt.

Audi nutzt die höhere Oktanzahl von ROZ 110 des Bioethanols dazu, den Motor wirkungsgradoptimal zu betreiben. Das senkt den volumetrischen Mehrverbrauch von etwa 40 Prozent, der durch den geringeren Energiegehalt von Ethanol vor­gegeben ist, deutlich und verringert so die Einbußen in der Reichweite.

Der Vorteil des Audi-Konzepts ist, dass der Motor bis zu einem maximalen Ethanolanteil von 85 Prozent, jede beliebige Konzentration des Bioalkohols im Benzin verarbeiten kann, ohne dass ein spürbarer Unterschied im Fahrverhalten oder in der Fahrleistung zu bemerken ist.

Die flexible fuel-Philosophie erfordert eine Reihe technischer Überarbeitungen. Eine der chemischen Eigenschaften von E 85 ist das stark korrosive Verhalten bei einzelnen Metallen. Das Basistriebwerk ist bereits auf diese Merkmale ausgelegt, so dass weder Kraftstoff führende Leitungen oder Dichtungen modifiziert werden mussten.

Aufgrund der geringeren Schmierfähigkeit des Ethanols wurde lediglich ein anderer Werkstoff für die Ventilsitzringe eingesetzt. Ein Sensor in der Kraftstoff­leitung informiert das Motormanagement über die Ethanolkonzentration für eine entsprechende Anpassung der Einspritzung und der Zündung.

Mit E 85 konsumiert der hochmoderne Vierzylinder in der A4 Limousine 9,0 Liter pro 100 km (A4 Avant 9,2 Liter/100km), mit Superbenzin 6,4 Liter/100 km (A4 Avant 6,6 Liter/100km). Da Ethanol jedoch deutlich niedriger besteuert wird als fossiler Kraftstoff, senkt es dennoch die Betriebskosten.

Der A4 und der A4 Avant 2.0 TFSI flexible fuel bieten sportliches Fahrvergnügen – auf typischem Audi-Niveau. Die Limousine beschleunigt in 7,9 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo und erreicht 236 km/h Spitze, beim Avant sind es 8,1 Sekunden und 228 km/h. Beide Varianten übertragen die Kräfte per Sechsgangschaltgetriebe und Frontantrieb auf die Straße.

Q: Audi.de, 16.09.09

Weitere Infos über E85 finden Sie auf www.e85.biz.

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17 August 2009

Grüner Dienstwagen für britische Royals

Der neue Continental SS fährt mit Bioethanol und ist dynamisch wie kein anderer Bentley zuvor, schreibt nach einer exklusiven Testfahrt Jürgen Zöllter

Das Ziel, umweltgerechte Autos zu bauen, verfolgen nicht nur Hersteller von Mittelklasse- und Kompaktwagen, sondern neuerdings auch Anbieter von Luxuswagen. Dazu zählt das britische Traditionsunternehmen Bentley, das zu Volkswagen gehört. Bentley folgt damit der Konzernstrategie, zunehmend sparsamere Antriebe anzubieten. Erstes Beispiel dafür ist ein Fahrzeug, das Bentley noch dieses Jahr vorstellen wird - und das das eigene (Umwelt-)Gewissen beruhigen soll. Bentley-Chef Franz-Josef Paefgen preist den 2330 Kilo schweren Continental SS gar als "umweltfreundlichstes Auto der Marke". Das aber bedeutet nicht viel, weil Bentley bislang wenig Wert auf Verbrauch und CO2-Ausstoß legte...

So verbrennt der neue Continental wahlweise sogar auch Bioethanol, der aus nachwachsender Zellulose herstellbar ist. Dadurch emittiert der Wagen bis zu 70 Prozent weniger CO2 im Vergleich zu mineralischem Treibstoff. Das Bioethanol wird in denselben Tank wie das Benzin gefüllt und kann in jedem Mischungsverhältnis gefahren werden. "Wir gehen hier einen ersten Schritt", sagt Eichhorn - dem mit einem Start-Stopp-System bald der nächste Sparschritt folgen wird.

Lesen Sie mehr unter www.welt.de

Weitere Informationen unter www.e85.biz

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16 Juni 2009

Bentley kündigt Arnage-Nachfolger an

Eine neue Luxusklasse-Limousine bringt Bentley 2010 auf dem Markt. Erstmals gezeigt werden soll der Nachfolger des Bentley Arnage bereits im Sommer 2009.

Wahrscheinlich wird die Limousine aber zur Senkung des CO2-Ausstoßes über ein Aluminium-Chassis verfügen und auch mit Ethanol-Motor zu haben sein.

Lesen Sie mehr unter Bentley

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16 März 2009

600 saubere PS – dank Bioethanol E85

(Henstedt-Ulzburg, 12. März 2009) Erneut konnte im exklusiven Autohaus der Autodrom Handelsgesellschaft in Henstedt-Ulzburg (bei Hamburg) ein echtes Highlight gefeiert werden: Der Dodge Magnum SRT 8 mit 6,1-Liter V8-Motor, der im Originalzustand bereits 425 PS auf die Straße bringt, wurde auf ganze 600 PS hoch gezüchtet.

Ein SRT 8-Modell von Dodge oder Chrysler kostet als US-Import in Deutschland zulassungsfertig ca. 50.000 €. Eines der beliebtesten Modelle ist derzeit der Dodge Challenger SRT 8. Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt, da die Serie optimal auf europäische Straßenverhältnisse abgestimmt ist. So kommen u.a. Brembo-Bremsanlagen, Bilstein-Sportfahrwerk, Sportsitze und das Chassis der W210 E-Klasse zum Einsatz.

Doch das war den norddeutschen Tunern nicht gut genug. Ziel der Henstedt-Ulzburger war es, den Motor mit Biosprit zu betreiben. Als Experten auf dem Gebiet des regenerativen Kraftstoffes Bioethanol E85 (Mischkraftstoff aus 85% Bioalkohol und 15% Benzin) wollten sie beweisen, dass der SRT 8-Motor mit Bioethanol in den Leistungsbereich von vier- bis sechsmal so teuren Fahrzeugen wie z.B. Lamborghini oder Ferrari vordringen kann.

Dieses Ziel hat Autodrom im März 2009 erreicht. Im Rahmen eines Leistungsgutachtens wurden 597 PS bei 5.170 Umdrehungen pro Minute und ca. 300 km/h gemessen. Damit darf den Porsche-Fahrern angst und bange werden.

Der Motor des Magnums wurde mit einem Kompressor, einem geänderten Ansaugtrakt, größeren Einspritzdüsen und einer speziellen Software für das Motorsteuergerät ausgestattet. Die Motorsteuerung wurde optimal auf den Biokraftstoff E85 abgestimmt und dank der Edelstahlauspuffanlage klingt der Dodge auch noch deutlich besser. Die Umbaukosten für den 6,1-Liter Hemi-Motor lagen bei ca. 15.000 EUR.

Im Preis-/Leistungsverhältnis steht der Magnum hervorragend da. Und dank des CO2-neutralen Bioethanols gehören Gewissensbisse für sportliche Fahrer auch der Vergangenheit an.

Weitere Informationen über E85, z.B. das aktuelle Tankstellenverzeichnis, sind auf www.e85.biz zu finden.

Zur Pressemitteilung auf pressrelations.de

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11 November 2008

Das Abenteuer geht weiter

Abenteurer Matthias Jeschke hat eine Vision, eine Botschaft. Mit der ungewöhnlichen Expedition möchte er für den Klimaschutz werben.
"Wir wollen nicht nur auf spektakuläre Weise die Welt umrunden", sagt Jeschke bei seinem Zwischenstopp in Berlin. "Wir verstehen das Projekt ,Paris-New York-Transcontinental' als ein Instrument, um auf spektakuläre Weise eine maximale Öffentlichkeitswirkung für das Thema CO2-neutrale Projektbilanzen, erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu erzielen." Mehr unter Bio-Jeep

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07 März 2007

Porsche senkt CO2- und Schadstoff-Emissionen

Pressemitteilung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, vom 04.03.2007:

Umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltverträglichkeit

Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, hat sich eine weitere, spürbare Reduzierung des CO2-Ausstoßes ihrer Fahrzeuge zum Ziel gesetzt. Wie das Unternehmen anlässlich des Genfer Automobilsalons (von 5. bis 18. März 2007) mitteilt, werden alle Porsche-Fahrzeuge bereits im nächsten Jahr die ab September 2009 gültigen strengen Grenzwerte der Abgasnorm EU5 und gleichzeitig die derzeit definierten Grenzwerte der EU6-Norm, die erst ab September 2014 gelten, einhalten. Bereits heute seien darüber hinaus alle Porsche-Motoren tauglich für Ethanol-Beimischungen. Dies gelte sowohl für die Sportwagen, die für eine Beimischung von 10 Prozent ausgelegt seien, als auch für den sportlichen Geländewagen Cayenne, bei dem bis zu 25 Prozent Ethanol beigemischt werden könnten. Da es sich bei Ethanol um einen so genannten Bio-Kraftstoff handelt, der aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wird, verbessert sich die CO2-Bilanz ebenfalls um rund 10 Prozent beziehungsweise 25 Prozent. Außerdem arbeite man im Porsche-Entwicklungszentrum an einem so genannten Flexibel Fuel Vehicle (FFV), das sowohl mit Benzin als auch mit einer Beimischung von 85 Prozent Ethanol betriebenen werden könne.

Oberste Priorität bei den Bemühungen um Verbrauchs- und Emissionssenkung habe bei Porsche derzeit die Entwicklung eines Hybrid-Motors, der zusammen mit dem Volkswagen-Konzern realisiert und noch in diesem Jahrzehnt in einer weiteren Cayenne-Variante auf den Markt kommen soll. Mit diesem alternativen Antriebskonzept werde der Kraftstoffverbrauch nochmals um weitere 30 Prozent reduziert. Der Hybrid-Cayenne werde dann weniger als neun Liter auf 100 Kilometer verbrauchen.Porsche plant den Einsatz eines so genannten „Full-Hybrid“, bei dem ein Otto-Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor kombiniert ist. Beide Motoren können bei diesem System sowohl gemeinsam als auch unabhängig voneinander betrieben werden, so dass insgesamt drei verschiedene Betriebszustände möglich sind. Dabei dient der Elektromotor nicht nur beim moderaten Anfahren oder Rangieren als Kraftquelle, sondern auch bei Fahrten beispielsweise in Wohngebieten.

Neben den kontinuierlichen Bemühungen, den Kraftstoffverbrauch durch konsequenten Leichtbau und den Einsatz der Innovationen
VarioCam Plus-Ventilsteuerung und Benzin-Direkteinspritzung zu senken, führen die geplanten Maßnahmen nicht nur zu einer deutlichen CO2-Reduzierung, sondern bezüglich der vorgezogenen Einhaltung der EU5- und EU6-Normen auch zu einem geringeren Stickoxid-Anteil in den Abgas-Emissionen.

GO

04.03.2007

Link zur Pressemitteilung auf www.porsche.com

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11 Januar 2007

EU-Kommission fordert Erhöhung der Biokraftstoffquote

Die EU-Kommission hat sich für eine Erhöhung der Biokraftstoffquote ausgesprochen. Bis zum Jahr 2020 sollen die Treibstoffe aus regenerativen, pflanzlichen Rohstoffen einen Anteil von mindestens 10 % des Gesamtkraftstoffmarktes haben (bis 2010: 5,75 %).

Der vermehrte Einsatz von Biokraftstoffen sei die einzige Möglichkeit, den schädlichen CO2-Ausstoß zu verringern und die Abhängigkeit von endlichen Ressourcen wie dem Erdöl zu senken, so Vertreter der EU-Kommision in einer Stellungnahme.

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee sprach sich laut Autohaus Online sogar für einen Biosprit-Anteil von 12,5 % im Jahr 2020 aus.

Quelle: Autohaus Online, 10.01.2007

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10 November 2006

Ford bietet 10 % Versicherungsrabatt auf neue FFVs

KÖLN, 9. November 2006 - Gute Nachricht für alle Interessenten von Ford flexifuel- Fahrzeugen: Ab sofort und bis auf weiteres bietet die Ford Bank bei Abschluss einer "Ford Auto-Versicherung" für jeden dieser umweltfreundlichen Pkw einen Rabatt von zehn Prozent an (Teil-/Vollkasko). Dieser Nachlass gilt für die gesamte Laufzeit des Versicherungsvertrages. Profitieren können davon sowohl Privatkunden als auch gewerbliche Kunden.

Ford verkauft seit Ende 2005 in Deutschland zwei Bio-ETHANOL-taugliche Modelle: den Ford Focus flexifuel und den Kompakt-Van Ford Focus C-MAX flexifuel. Sie sind, wie die Bezeichnung "flexifuel" verdeutlicht, "kraftstoff-flexibel", das heißt: Sie können Bio-ETHANOL (ein Alkohol), Superkraftstoff und auch jede Bio-ETHANOL- Superkraftstoff-Mischung tanken. Bio-ETHANOL lässt sich aus heimischen zucker- und stärkehaltigen Pflanzen wie zum Beispiel Getreide oder Zuckerrüben gewinnen, aber auch aus Zellulose - also aus nachwachsenden Rohstoffen. Daher liegt ein wesentlicher Vorteil der Ford Bio-ETHANOL-Fahrzeuge in der Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern. Außerdem ist die Verbrennung von Bio-ETHANOL im Idealfall CO2-neutral, da Teil eines geschlossenen CO2-Kreislaufs.

Die Ford Bank begründet die Kasko-Rabattaktion nicht zuletzt mit dem Argument, dass die Käufer der Ford Bio-ETHANOL-Fahrzeuge sehr umweltbewusst handeln und auch dementsprechend umweltbewusst Auto fahren - das heißt vor allem: vorausschauend und rücksichtsvoll. Andreas Krämer, Direktor Vertrieb, Versicherungen und Flotten der Ford Bank: "Wir wollen die Käufer der Ford Bio-ETHANOL-Fahrzeuge für ihr Umweltbewusstsein belohnen. Wer ein umweltfreundliches Auto fährt, entlastet nicht nur die Umwelt, sondern verursacht meist auch weniger Unfälle. Davon profitieren alle Autofahrer".

Die "Ford Auto-Versicherung" wird seit Oktober 1999 in Kooperation mit der GARANTA-Versicherungs-AG angeboten und kann direkt über die Ford-Händler abgeschlossen werden. Die Technologie der "flexifuel"-Fahrzeuge unterscheidet sich nicht signifikant von der "konventioneller" Autos:

• Die Ventilsitze des 1,8-Liter-flexifuel-Motors sind aus härterem Stahl. Die Kraftstoffpumpe ist aufgrund des höheren Kraftstoffdurchsatzes größer dimensioniert und alle kraftstoff-führenden Teile bestehen aus besonders korrosionsbeständigen Materialien.

• Das Motormanagement erkennt das Benzin-ETHANOL-Mischungsverhältnis und passt die Zündzeitpunkte und die Einspritzmengen automatisch daran an. Ein eigener ETHANOLtank ist nicht erforderlich, es genügt der serienmäßige 55-Liter-Tank.

• Eine Zylinderblock-Vorwärmung stellt sicher, dass sich die flexifuel-Autos auch bei Temperaturen unter minus 15 Grad Celsius problemlos starten lassen - denn ETHANOL hat schlechtere Kaltstarteigenschaften als Benzin.

Ford hat in Deutschland bislang rund 500 Focus flexifuel und rund 350 Focus C-MAX flexifuel ausgeliefert. Der Ford Focus flexifuel kostet ab 18.075 Euro, der Ford Focus C-MAX flexifuel ab 19.375 Euro (unverbindliche Preisempfehlung ab Werk inklusive Mehrwertsteuer). Mittlerweile gibt es über 70 öffentliche Bio- ETHANOL-Tankstellen.

Quelle: http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?r=255750

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