15 März 2011

99 Prozent aller Volkswagen sind E10-geeignet

Volkswagen hat seit langer Zeit Erfahrung mit Ethanol-Motoren. Für Brasilien wurden schon vor rund dreißig Jahren E100 FlexiFuel Motoren entwickelt, die den Bio-Sprit in allen möglichen Konzentrationen schadlos verarbeiten können.

VW-Produkt-Sprecher Jochen Grüten: „In Schweden laufen VWs mit E85-Motoren und in Frankreich kommt schon seit Jahren ein unserem E10 sehr ähnlicher Treibstoff probremlos zum Einsatz. Zusätzlich haben wir jetzt mit E10 Belastungs- und Dauertests erfolgreich durchgeführt.“

Lediglich die hoch-effizienten direkt einspritzenden FSI-Motoren der Baujahre 2000 bis 2005 können E10 nicht vertragen.

Genauere Auskunft erteilen alle VW-Händler und Service-Betriebe, gibt es im Internet auf der VW Home-Page und der ADAC Home-Page oder unter der Telefonnummer 0800-VOLKSWAGEN (0800-8655791436).

Jochen Grüten: „Wir können die Unruhe zum Thema E10 nicht verstehen.“ (Auto-Reporter.NET/um)

Quelle: Auto-Reporter.net, 15.03.2011

Alle Infos zum Thema E10 finden Sie auf e85.biz/e10.

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08 März 2010

Bugatti 16C Galibier Flexfuel

Bugatti präsentierte im Rahmen des Volkswagen-Konzernabends 2010 in Genf den neuen 16C Galibier, dessen 8-Liter 16-Zylinder-Motor auch mit E85 betrieben werden kann.

Weitere Infos lesen Sie hier.

Quelle: carpassion.com, 05.03.2010

Weitere Informationen über E85 und weitere Flexfuel-Fahrzeuge finden Sie auf e85.biz.

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10 Februar 2010

VW-Pickup Amarok kommt nach Deutschland

Der in Südamerika produzierte neue Pickup des Volkswagen-Konzerns, der Amarok, soll ab Sommer 2010 als Import auch in Deutschland erhältlich sein.

Ob auch die E85-taugliche Motorvariante in Deutschland erhältlich sein wird, ist noch offen. Wir halten Sie in unserem Blog natürlich auf dem Laufenden.

Quelle: Süddeutsche Zeitung Online, 10.02.2010

Weitere Informationen über E85 und Flexfuel-Fahrzeuge erhalten Sie auf www.e85.biz.

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25 September 2009

Neuer Bugatti tankt Ethanol

Im Rahmen der Internationalen Automobilausstellung (IAA) 2009 stellte der Volkswagen-Konzern das neue Bugatti Konzept 16C Galibier vor. Als Besonderheit kann der 8,0-Liter 16-Zylinder auch mit Bioethanol E85 betrieben.

Q: im-auto.de, 25.09.2009

Weitere Informationen über E85 finden Sie auf www.e85.biz.

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26 August 2009

Neuer VW Pickup fährt mit E85

Der südamerikanische Ableger des Volkswagen-Konzerns, VW do Brasil, plant offenbar, im Jahr 2010 einen Nachfolger des beliebten Pickups Saveiro auf den Markt zu bringen. Geplant sei nur ein 1,6-Liter-Vierzylinder-Motor mit 101 PS. Dieser soll neben Benzin auch Bioethanol E85 tanken können.

Mehr dazu in der Meldung auf autobild.de.

Q: Auto Bild online, 26.08.2009

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17 August 2009

Grüner Dienstwagen für britische Royals

Der neue Continental SS fährt mit Bioethanol und ist dynamisch wie kein anderer Bentley zuvor, schreibt nach einer exklusiven Testfahrt Jürgen Zöllter

Das Ziel, umweltgerechte Autos zu bauen, verfolgen nicht nur Hersteller von Mittelklasse- und Kompaktwagen, sondern neuerdings auch Anbieter von Luxuswagen. Dazu zählt das britische Traditionsunternehmen Bentley, das zu Volkswagen gehört. Bentley folgt damit der Konzernstrategie, zunehmend sparsamere Antriebe anzubieten. Erstes Beispiel dafür ist ein Fahrzeug, das Bentley noch dieses Jahr vorstellen wird - und das das eigene (Umwelt-)Gewissen beruhigen soll. Bentley-Chef Franz-Josef Paefgen preist den 2330 Kilo schweren Continental SS gar als "umweltfreundlichstes Auto der Marke". Das aber bedeutet nicht viel, weil Bentley bislang wenig Wert auf Verbrauch und CO2-Ausstoß legte...

So verbrennt der neue Continental wahlweise sogar auch Bioethanol, der aus nachwachsender Zellulose herstellbar ist. Dadurch emittiert der Wagen bis zu 70 Prozent weniger CO2 im Vergleich zu mineralischem Treibstoff. Das Bioethanol wird in denselben Tank wie das Benzin gefüllt und kann in jedem Mischungsverhältnis gefahren werden. "Wir gehen hier einen ersten Schritt", sagt Eichhorn - dem mit einem Start-Stopp-System bald der nächste Sparschritt folgen wird.

Lesen Sie mehr unter www.welt.de

Weitere Informationen unter www.e85.biz

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01 April 2009

Greenpeace & ADAC - Sprachrohre der Mineralöllobby?

Und wie der Staat eine zunächst subventionierte Branche sterben lässt

Vor Kurzem teilte Greenpeace in einer Pressemeldung mit, weiterhin gegen die Einführung des Biokraftstoffs Ethanol ankämpfen zu wollen, weil dadurch angeblich Nahrungsmittel verknappen und sich verteuern würden. Diese Aussage ist durch fundierte Studien widerlegt worden, jüngst durch den „ForschungsReport 2/2008“ des Senats der Bundesforschungsinstitute im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Greenpeace war in der Vergangenheit bekannt als unabhängiger Umweltschützer und unterstützt jetzt indirekt die massive Flächenzerstörung durch die Gewinnung von Rohöl aus Ölschlamm sowie die Umweltverschmutzung durch leckende Pipelines, gestrandete Öltanker und brennende Ölfelder. Und das, obwohl umweltfreundliche Biokraftstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zur Verfügung stehen.

So werden beispielsweise nur 5% unserer gesamten Getreideernte zur Nahrungsmittelproduktion genutzt, ganze 60% werden zu Tierfutter und derzeit 3% zur Herstellung von Bioethanol verwendet. Das Abfallprodukt (Schlempe) wird teilweise zu Tierfutter aufbereitet und fließt damit in den bestehenden Kreislauf zurück. Des Weiteren werden einige Getreidesorten speziell für die industrielle Nutzung gezüchtet und angebaut und sind als Nahrungsmittel ungeeignet.

Die Behauptung, die hohen Getreidepreise des Jahres 2008 seien aus der großen Nachfrage der Ethanolindustrie entstanden, erwies sich schlicht als falsch. Die hohen Preise resultierten aus den weltweit rückläufigen Ernten und der gestiegenen Nachfrage aus Schwellenländern wie China. Dort wird deutlich mehr Getreide für die Tierfuttererzeugung benötigt, da sich immer mehr Menschen Fleisch als Nahrungsmittel leisten können.

Europäische Ethanolhändler, die in Brasilien Produktionsstätten unterhalten, engagieren sich stark für die Einhaltung der Nachhaltigkeitsverordnungen in ihren Anlagen. Der Einsatzwille der europäischen Ethanolwirtschaft ist vorhanden. Für die Kontrollen müssen die europäischen Regierungen nun die brasilianische Regierung in die Pflicht nehmen, damit auch die brasilianischen Produzenten die Nachhaltigkeitskriterien erfüllen müssen.

Die Diskussion um die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in Brasilien muss sicher geführt werden - jedoch nicht auf dem Rücken der heimischen Industrie. Die deutschen Ethanolproduzenten haben ihre Produktion stark zurückfahren und teils Kurzarbeit anmelden müssen, da der Ethanolbranche eine durchsetzungsstarke Lobby fehlt, die gegen die teils populistischen Aussagen von Mineralölindustrie, ADAC, Greenpeace und Co. angehen könnte.

Das Chaos für die deutsche Ethanolbranche wurde perfekt durch die mehrfache Änderung der Quotenregelung durch die Bundesregierung. Soll auch diese Branche durch einen Eingriff der Regierung hingerichtet werden, so dass der mächtigen Mineralölindustrie durch den günstigen Aufkauf von insolventen Produktionsstätten der Einstieg ins Ethanolgeschäft erleichtert werden kann? Bisher hielten die großen Mineralölgesellschaften sich noch abwartend zurück und ließen den Mittelstand die Aufbauarbeit für den Ethanolmarkt erledigen.

Sicherlich steckt Ethanol als Kraftstoff hierzulande noch in den Kinderschuhen - realistisch betrachtet ist Ethanol derzeit jedoch die einzige verfügbare regenerative Alternative zu mineralischen Rohstoffen. Aufgrund der Zusage der Bundesregierung zur Erhöhung der Biokraftstoffquote wurden hohe Summen in die aufstrebende Branche investiert, welche nun, nach Einfrieren bzw. Herabsenken des Bioanteils am Gesamtkraftstoffvolumen, zu verpuffen drohen. Doch nicht nur in der Ethanolproduktion sind tausende Arbeitsplätze gefährdet, auch für die heimische Landwirtschaft würde eine wichtige Ertragsquelle wegfallen und weitere Existenzen bedrohen. Bisher stellte der Ethanolmarkt eine hervorragende Möglichkeit dar, Überproduktionen sinnvoll zu verwerten und nicht auf den Brüsseler Butterberg kippen zu müssen.

Dazu noch das Eigentor der geschwächten deutschen Automobilindustrie, die auf dem europäischen Markt mit Sicherheit einen höheren Absatz durch E85-fähige Flexifuel-Fahrzeuge (so genannte „FFV“) erzielen könnte. Die technischen Vorrausetzungen dafür existieren seit vielen Jahren. Immerhin vertreiben unsere deutschen Automobilhersteller seit vielen Jahren Flexifuel-Fahrzeuge auf dem süd- und nordamerikanischen Markt. In Brasilien brachte Volkswagen bereits vor 16 Jahren den Gol (brasilianische Version des Golfs) mit Flexifuelmotor auf den Markt und feierte im März 2009 den Verkauf des zwei millionsten Ethanol-Fahrzeuges. Neben VW bieten auch Fiat, Peugeot, General Motors, Honda, Toyota und einige weitere Hersteller in Brasilien FFVs an. Langjährige Entwicklungsarbeit wurde längst geleistet - worauf also warten die deutschen Hersteller, die öffentlich gerne bekunden, alternative Technologien entwickeln zu wollen, um den innovativen Herstellern aus dem Rest Europas und Asien entgegentreten zu können?

Ein weiteres Hindernis im Vorankommen des Bioethanols stellte die Diskussion um die Einführung von E10 (Superbenzin mit 10% Ethanolanteil) als Regelkraftstoff Anfang 2008 dar. Zunächst hieß es von Seiten der deutschen Autohersteller, dass lediglich rund 375.000 Fahrzeuge E10 nicht vertragen würden. Kurz darauf wetterte der ADAC, es seien rund drei Millionen Fahrzeuge. Diese Zahl wurde vom Bundesumweltministerium Monate später sogar noch übertroffen. So sollten es sogar 3,3 Millionen Fahrzeuge sein, die den neuen Kraftstoff nicht vertragen können, darunter ca. 3,1 Millionen Autos ausländischer sowie 189.000 Einheiten deutscher Hersteller. Doch an diesen Zahlen wurde berechtigterweise gezweifelt. So schätzte „Autopapst“ Ferdinand Dudenhöffer die Zahl der ausländischen Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen würden, auf 200.000 bis 300.000, da bedeutende Importeure wie Toyota, Fiat, Peugeot, Citroen, Renault, General Motors (Saab, Chevrolet), Volvo und Hyundai ihre Freigaben längst erteilt hatten. Und auch bei Seat und Skoda, die 100% VW-Teile verwenden, kann davon ausgegangen werden, dass die Freigaben aus Wolfsburg auch für die Importmodelle gelten. Des Weiteren existieren bereits seit vielen Jahren E10-Freigaben fast aller Hersteller in den USA. Wer ist also für diese überhöhten Zahlen zuständig?

Normalbenzin wird kurz- bis mittelfristig vom Markt verschwinden. E10 ist ein geeignetes Ersatzprodukt, vorausgesetzt, dass unsere Bundesregierung die Einführung von E10 durch steuerliche Begünstigungen wie beim E85 unterstützt. Der Endverbraucher sollte entscheiden dürfen, welchen Kraftstoff er tankt: Herkömmlichen Superkraftstoff oder das vielleicht günstigere E10? Eine Bevormundung des Verbrauchers durch Lobbyisten, Politik und Verbände sollte ausgeschlossen sein.

Doch scheinbar hört der Großteil der politischen Entscheidungsträger lieber auf das schwammige Contra der vertrauten Stimmen aus dem Lager der Ölmultis, statt sich auch dem Pro der staatlichen Forschungsinstitute und neutraler Experten zu widmen. Eine objektive Meinungsbildung findet offenbar nicht statt. Sollte sich dies nicht rasch ändern, trägt der Staat nach der Biodieselbranche bald auch die Ethanolbranche zu Grabe.

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28 März 2009

VW feiert 2.000.000 Biokraftstoff-Auto

Volkswagen hat in Brasilien die Produktion des zweimillionsten Autos mit Biokraftstoff-Antrieb gefeiert.
Der deutsche Autobauer war der erste, der in dem südamerikanischen Land ein Auto mit der sogenannten Flex-Fuel-Technologie auf den Markt brachte. Volkswagen verkauft dort 16 Jahre nach Einführung von Flex Fuel über ein Viertel aller Biokraftstoff-Wagen.
Von den Neuwagen waren im vergangenem Jahr über 87 Prozent Flex-Fuel-Autos, bis 2013 sollen die Hälfte aller Wagen auf brasilianischen Straßen mit Biokraftstoff fahren.

Lesen Sie mehr unter VW

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05 November 2008

Golf als FFV

Der neue Golf VI ist kein durch und durch neues Auto. Sondern ein gründlich überarbeiteter, im Detail höherwertiger Golf V. Nach dem neuen GTI mit 210 PS und dem R20T-Topmodell mit strammen 270 PS soll später die Ausführung mit E85-Flexfuelantrieb in Serie gehen. Lesen Sie mehr unter E85 Golf

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15 Juli 2008

VW Gol fährt mit E85

Der Südamerika-Bestseller VW Gol geht in die nächste Runde. Die dritte Generation des mittlerweile 5,7 Millionen Mal verkauften Kleinwagens hat nun im brasilianischen Sao Paulo Premiere gefeiert. Die Technik des Fünftürers stammt aus dem Konzernbaukasten und bedient sich unter anderem beim Polo und beim Golf, speziell für Südamerika entwickelt wurden jedoch die Motoren. Die Triebwerke mit 1,0 Litern und 1,6 Litern Hubraum können wahlweise mit Benzin, Ethanol oder einer Mischung aus beiden Kraftstoffsorten (E85) betrieben werden. Für die Kraftübertragung sorgt ein manuelles Fünfgang-Getriebe. Zur Ausstattung gehört unter anderen eine Wegfahrsperre, Airbags und ABS sind gegen Aufpreis zu haben.

Das seit 1979 als Nachfolger des VW Käfer in Südamerika angebotene Modell gehört mittlerweile zu den fünf absatzstärksten im globalen Portfolio des Konzerns. Neben der Steilheckversion wurden in den beiden Vorgängergenerationen auch ein Kombi, ein Pick-up und eine Stufenhecklimousine angeboten.

Q: auto-freude.de, 15.07.2008

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26 Januar 2007

Mitsubishi startet FFVs in Brasilien

In einer Pressemitteilung vom 22.01.07 gab der japanische Automobilhersteller Mitsubishi Motors Corporation (MMC) Pläne bekannt , im anstehenden Geschäftsjahr 2007 in Brasilien Flexible Fuel Vehicles (FFV) auf den Markt zu bringen. Außerdem seien Modelle für den US-Start im Fiskaljahr 2009 geplant.

Damit zieht Mitsubishi also dem Großteil der Automobilhersteller (Ford, Saab, Volvo, Volkswagen, Renault, Nissan, Peugeot, Citroen, Chevrolet u.v.m.) hinterher und wird auf dem Flex Fuel-Markt aktiv.

Ein europäischer Termin steht allerdings noch nicht fest.

Q: Pressemitteilung der Mitsubishi Motors Corporation (Englisch)

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