09 September 2010

Der neue Saab 9-5 BioPower

Auch die neue Limousine 9-5 des schwedischen Herstellers Saab wird wieder mit einem E85-tauglichen Flexifuel-Motor angeboten.


Der Saab 9-5 BioPower verfügt über einen Zwei-Liter-Motor mit 162 kW (220 PS), welches wahlweise mit Benzin oder dem umweltfreundlichen Bioethanol-Kraftstoff bzw. jedem beliebigen Mischungsverhältnis betrieben werden kann.

Weitere Informationen über den Saab 9-5 finden Sie auf der Website von Saab.

Weitere Informationen zu allen erhältlichen Flexifuel-Fahrzeugen finden Sie auf www.e85.biz.

Foto: Saab

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05 August 2010

E85 in Australien

Heute blicken wir mal wieder etwas über den Tellerrand hinaus und schauen, was sich in Sachen E85 in Australien entwickelt.

2007 brachte der australische Ableger des schwedischen Automobilherstellers Saab, damals noch Tochter des US-amerikanischen General Motors-Konzerns, mit den Modellen BioPower 9-3 und BioPower 9-5 gleich zwei Flexible Fuel Vehicles (FFV) auf den Markt. Zeitgleich eröffnete der australische Mineralölhändler United Petroleum an je einer Tankstelle in Sydney und Melbourne die ersten E85-Zapfsäulen des Landes.

Allerdings wurden die E85-tauglichen Fahrzeuge fast ausschließlich als Versuchsfahrzeuge von Fuhrparks der Regierung des australischen Bundesstaates Queensland, Medienvertretern und Ethanolproduzenten angeschafft.

Danach passierte leider lange nichts mehr, lediglich der Ausbau des E10-Tankstellennetzes schritt voran. So bieten in "Down Under" u.a. auch Shell und BP den Ottokraftstoff mit zehnprozentigem Ethanolanteil an.

Im August 2010 gab die Tankstellenkette Caltex bekannt, dass sie ab Oktober 2010 an 31 Tankstellen in den Metropolregionen Sydney, Melbourne, Brisbane, Adelaide und Canberra E85 unter dem Produktnamen "Bio E-Flex" anbieten wird. Bisher wurde an einigen Stationen bereits E10 angeboten. Caltex hat sich verpflichtet, bis Mitte 2011 an mehr als 100 Tankstellen E85 anzubieten. Die Marktpräsenz in den Metropolregionen soll weiter erhöht und das E85-Tankstellennetz auch in den ländlichen Gebieten ausgebaut werden.

Neben Saab hat nun auch der australische Automobilhersteller Holden, Tochterunternehmen von General Motors, zugesichert, in den kommenden Monaten auch ein entsprechendes Flexible Fuel Vehicle (FFV) auf den Markt zu bringen. So soll der Holden Commodore , baugleich mit dem von GM in den USA vertriebenen Pontiac G8, pünktlich zur Markteinführung von E85 verfügbar sein.

Als bisher bedeutendster Hersteller von Bioethanol ist die Manildra Group zu nennen. Allerdings waren zumindest die benötigten Mengen für E85 bisher sehr überschaubar.

Quellen:
Caltex.com.au, 05.08.2010
Holden Media, 05.08.2010
UnitedPetroleum.com.au, 05.08.2010
Manildra.com.au, 05.08.2010
Wikipedia, 05.08.2010

Weitere Informationen über E85 finden Sie auf www.e85.biz.

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04 Mai 2010

Opel baut den Buick Regal als Flexfueler

Der US-amerikanische Automobilhersteller General Motors (GM) bietet ab Herbst 2010 den Buick Regal als Flexible Fuel Vehicle (FFV) an. Der Regal wird von Opel in Deutschland gefertig und ist fast baugleich mit dem Opel Insignia. Unter der Haube steckt der ursprünglich für den Saab 9-5 entwickelte Zwei-Liter-Motor.

Wann GM auch den Opel Insignia mit E85-tauglichen Motoren anbieten wird, ist leider noch nicht bekannt.

Quelle: autoblog.com, 04.05.2010

Weitere Informationen über Flexfuel-Fahrzeuge finden Sie auf www.e85.biz.

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18 September 2009

Saab präsentiert den neuen 9-5 auf der IAA

Auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt stellt der schwedische Autohersteller Saab seinen neuen 9-5 vor. Saab bietet erneut auch ein 2.0-Liter Flexfuel-Aggregat an, welches wahlweise mit Benzin oder Bioethanol E85 betrieben werden kann.

Quelle und weitere Informationen: Motorzeitung.de, 18.09.2009.

Weitere Informationen über E85 finden Sie auf www.e85.biz.

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25 Juli 2009

Neues E85 Flaggschiff

Mitten in der größten Unternehmenskrise bringt der schwedische Autobauer Saab mit dem neuen 9-5 ein neues Flaggschiff an den Start.
Auf der Benziner-Seite kann der Kunde zwischen einem 1,6-Liter-Turbo mit 160 PS, einem Zweiliter-Turbo mit 220 PS und einem 2,8-Liter-V6-Turbo mit 300 PS wählen.Die beiden stärksten Benziner können zudem mit dem aus dem 9-3x bekannten Allradantrieb kombiniert werden. Der Zweiliter-Benziner kann zudem mit Ethanol E85 betrieben werden.
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22 Juli 2009

E85 Saab 9-3X

An der IAA feiert das auf dem bekannten Saab 9-3 basierte Crossover-Modell 9-3X Weltpremiere.
Der im 9-3X montierte Saab XWD-Allradantrieb mit Haldex-Kupplung wird erstmals auch mit BioPower-Antrieb (Bioethanol E85) kombiniert. Die Markteinführung in der Schweiz dürfte im Spätherbst erfolgen, die Preise sind noch nicht bekannt.
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16 Juni 2009

Saab findet einen Käufer

Der schwer angeschlagene schwedische Autobauer Saab wird laut Medien vom heimischen Sportwagenhersteller Koenigsegg übernommen. Saab mit 4000 Beschäftigten ist bisher eine Tochter des insolventen US-Autoherstellers General Motors (GM). Das schwedische Unternehmen wird seit Jahresbeginn selbst von einem Insolvenzverwalter geführt.

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16 April 2009

Saab bringt Sondermodell des 9-3 Cabrio

Saab hat zum Saisonbeginn das Sondermodell 9-3 Cabrio Special Edition auf den Markt gebracht. Für den Antrieb stehen BioEthanol E85-, Benzin- und Dieselmotoren zur Verfügung. Die Motorenpalette umfasst unter anderem den 2.0t BioPower E85-Aggregat mit 147 kW / 200 PS, den 2.0T Benzin-Turbomotor mit 154 kW / 210 PS und den 2.8 V6 Turbo mit 206 kW / 280 PS.

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01 April 2009

Greenpeace & ADAC - Sprachrohre der Mineralöllobby?

Und wie der Staat eine zunächst subventionierte Branche sterben lässt

Vor Kurzem teilte Greenpeace in einer Pressemeldung mit, weiterhin gegen die Einführung des Biokraftstoffs Ethanol ankämpfen zu wollen, weil dadurch angeblich Nahrungsmittel verknappen und sich verteuern würden. Diese Aussage ist durch fundierte Studien widerlegt worden, jüngst durch den „ForschungsReport 2/2008“ des Senats der Bundesforschungsinstitute im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Greenpeace war in der Vergangenheit bekannt als unabhängiger Umweltschützer und unterstützt jetzt indirekt die massive Flächenzerstörung durch die Gewinnung von Rohöl aus Ölschlamm sowie die Umweltverschmutzung durch leckende Pipelines, gestrandete Öltanker und brennende Ölfelder. Und das, obwohl umweltfreundliche Biokraftstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zur Verfügung stehen.

So werden beispielsweise nur 5% unserer gesamten Getreideernte zur Nahrungsmittelproduktion genutzt, ganze 60% werden zu Tierfutter und derzeit 3% zur Herstellung von Bioethanol verwendet. Das Abfallprodukt (Schlempe) wird teilweise zu Tierfutter aufbereitet und fließt damit in den bestehenden Kreislauf zurück. Des Weiteren werden einige Getreidesorten speziell für die industrielle Nutzung gezüchtet und angebaut und sind als Nahrungsmittel ungeeignet.

Die Behauptung, die hohen Getreidepreise des Jahres 2008 seien aus der großen Nachfrage der Ethanolindustrie entstanden, erwies sich schlicht als falsch. Die hohen Preise resultierten aus den weltweit rückläufigen Ernten und der gestiegenen Nachfrage aus Schwellenländern wie China. Dort wird deutlich mehr Getreide für die Tierfuttererzeugung benötigt, da sich immer mehr Menschen Fleisch als Nahrungsmittel leisten können.

Europäische Ethanolhändler, die in Brasilien Produktionsstätten unterhalten, engagieren sich stark für die Einhaltung der Nachhaltigkeitsverordnungen in ihren Anlagen. Der Einsatzwille der europäischen Ethanolwirtschaft ist vorhanden. Für die Kontrollen müssen die europäischen Regierungen nun die brasilianische Regierung in die Pflicht nehmen, damit auch die brasilianischen Produzenten die Nachhaltigkeitskriterien erfüllen müssen.

Die Diskussion um die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in Brasilien muss sicher geführt werden - jedoch nicht auf dem Rücken der heimischen Industrie. Die deutschen Ethanolproduzenten haben ihre Produktion stark zurückfahren und teils Kurzarbeit anmelden müssen, da der Ethanolbranche eine durchsetzungsstarke Lobby fehlt, die gegen die teils populistischen Aussagen von Mineralölindustrie, ADAC, Greenpeace und Co. angehen könnte.

Das Chaos für die deutsche Ethanolbranche wurde perfekt durch die mehrfache Änderung der Quotenregelung durch die Bundesregierung. Soll auch diese Branche durch einen Eingriff der Regierung hingerichtet werden, so dass der mächtigen Mineralölindustrie durch den günstigen Aufkauf von insolventen Produktionsstätten der Einstieg ins Ethanolgeschäft erleichtert werden kann? Bisher hielten die großen Mineralölgesellschaften sich noch abwartend zurück und ließen den Mittelstand die Aufbauarbeit für den Ethanolmarkt erledigen.

Sicherlich steckt Ethanol als Kraftstoff hierzulande noch in den Kinderschuhen - realistisch betrachtet ist Ethanol derzeit jedoch die einzige verfügbare regenerative Alternative zu mineralischen Rohstoffen. Aufgrund der Zusage der Bundesregierung zur Erhöhung der Biokraftstoffquote wurden hohe Summen in die aufstrebende Branche investiert, welche nun, nach Einfrieren bzw. Herabsenken des Bioanteils am Gesamtkraftstoffvolumen, zu verpuffen drohen. Doch nicht nur in der Ethanolproduktion sind tausende Arbeitsplätze gefährdet, auch für die heimische Landwirtschaft würde eine wichtige Ertragsquelle wegfallen und weitere Existenzen bedrohen. Bisher stellte der Ethanolmarkt eine hervorragende Möglichkeit dar, Überproduktionen sinnvoll zu verwerten und nicht auf den Brüsseler Butterberg kippen zu müssen.

Dazu noch das Eigentor der geschwächten deutschen Automobilindustrie, die auf dem europäischen Markt mit Sicherheit einen höheren Absatz durch E85-fähige Flexifuel-Fahrzeuge (so genannte „FFV“) erzielen könnte. Die technischen Vorrausetzungen dafür existieren seit vielen Jahren. Immerhin vertreiben unsere deutschen Automobilhersteller seit vielen Jahren Flexifuel-Fahrzeuge auf dem süd- und nordamerikanischen Markt. In Brasilien brachte Volkswagen bereits vor 16 Jahren den Gol (brasilianische Version des Golfs) mit Flexifuelmotor auf den Markt und feierte im März 2009 den Verkauf des zwei millionsten Ethanol-Fahrzeuges. Neben VW bieten auch Fiat, Peugeot, General Motors, Honda, Toyota und einige weitere Hersteller in Brasilien FFVs an. Langjährige Entwicklungsarbeit wurde längst geleistet - worauf also warten die deutschen Hersteller, die öffentlich gerne bekunden, alternative Technologien entwickeln zu wollen, um den innovativen Herstellern aus dem Rest Europas und Asien entgegentreten zu können?

Ein weiteres Hindernis im Vorankommen des Bioethanols stellte die Diskussion um die Einführung von E10 (Superbenzin mit 10% Ethanolanteil) als Regelkraftstoff Anfang 2008 dar. Zunächst hieß es von Seiten der deutschen Autohersteller, dass lediglich rund 375.000 Fahrzeuge E10 nicht vertragen würden. Kurz darauf wetterte der ADAC, es seien rund drei Millionen Fahrzeuge. Diese Zahl wurde vom Bundesumweltministerium Monate später sogar noch übertroffen. So sollten es sogar 3,3 Millionen Fahrzeuge sein, die den neuen Kraftstoff nicht vertragen können, darunter ca. 3,1 Millionen Autos ausländischer sowie 189.000 Einheiten deutscher Hersteller. Doch an diesen Zahlen wurde berechtigterweise gezweifelt. So schätzte „Autopapst“ Ferdinand Dudenhöffer die Zahl der ausländischen Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen würden, auf 200.000 bis 300.000, da bedeutende Importeure wie Toyota, Fiat, Peugeot, Citroen, Renault, General Motors (Saab, Chevrolet), Volvo und Hyundai ihre Freigaben längst erteilt hatten. Und auch bei Seat und Skoda, die 100% VW-Teile verwenden, kann davon ausgegangen werden, dass die Freigaben aus Wolfsburg auch für die Importmodelle gelten. Des Weiteren existieren bereits seit vielen Jahren E10-Freigaben fast aller Hersteller in den USA. Wer ist also für diese überhöhten Zahlen zuständig?

Normalbenzin wird kurz- bis mittelfristig vom Markt verschwinden. E10 ist ein geeignetes Ersatzprodukt, vorausgesetzt, dass unsere Bundesregierung die Einführung von E10 durch steuerliche Begünstigungen wie beim E85 unterstützt. Der Endverbraucher sollte entscheiden dürfen, welchen Kraftstoff er tankt: Herkömmlichen Superkraftstoff oder das vielleicht günstigere E10? Eine Bevormundung des Verbrauchers durch Lobbyisten, Politik und Verbände sollte ausgeschlossen sein.

Doch scheinbar hört der Großteil der politischen Entscheidungsträger lieber auf das schwammige Contra der vertrauten Stimmen aus dem Lager der Ölmultis, statt sich auch dem Pro der staatlichen Forschungsinstitute und neutraler Experten zu widmen. Eine objektive Meinungsbildung findet offenbar nicht statt. Sollte sich dies nicht rasch ändern, trägt der Staat nach der Biodieselbranche bald auch die Ethanolbranche zu Grabe.

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19 März 2009

BioPower Saab

Wer in einem Saab 9.3 BioPower die Pedalerie Richtung Endposition schiebt, muss kein schlechtes Gewissen haben. Der schwedische Hersteller Saab ist der weltgrößte Autoproduzent, der sogenannte Flex-Fuel-Fahrzeuge anbietet. BioPower-Turbomotoren sorgen dafür, dass die Leistungsfähigkeit der „GreenCars“ nicht eingeschränkt wird.

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08 März 2009

Saab 9-3X Flex-Fuel

Saab gibt nun die Preise für den neuen 9-3X bekannt. Sie beginnen bei 36.650 Euro für die 180 PS starke frontgetriebene 1,9-Liter-Dieselvariante. Der allradgetriebene 9-3X mit Zweiliter-Benziner und 210 PS kostet 39.650 Euro. Der 9-3X ist auch als FlexFuel-Version mit 210 PS erhältlich. Der Schwede kann damit sowohl mit BioEthanol E85 und Superbenzin betrieben werden. Der Einstiegspreis für den Kombi mit BioPower-Motor beträgt 40.650 Euro.

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23 Januar 2009

Mehr "Ethanoler" verkauft als 2007

Bei den Marken Ford, Saab und Volvo wurden 2008 insgesamt fast 6.500 Bio-Ethanol-Fahrzeuge geordert.

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07 Oktober 2008

Ethanol stark vertreten auf dem Pariser Autosalon

Ausser den "alten" bekannten Saab und Volvo waren auch einige Neuerungen auf dem Pariser Autosalon vertreten.
Neben Citroen, die mit dem C3, C4 und dem Xsara Picasso unter die FlexFueler gegangen sind, will auch Mitsubishi 2009 mit einigen FlexFuel-Auslegungen aufwarten.
Mehr dazu unter Citroen & Mitsubishi

Bei Saab gibt es die Aero-Topvarianten der 9-3 Reihe nun auch mit Ethanolantrieb. Das 2,0-Liter-Turboaggregat leistet mit E85 im Tank 200 PS, im Vergleich dazu 175 PS im normalen Benzinbetrieb. Mehr unter Saab

Volvo offeriert derzeit das breiteste Angebot an FlexiFuel-Modellen. Mit 5 Modellen in 3 unterschiedlichen Bio-Ethanol-Motorvarianten. Jüngste Vertreter dieser Ausstattung sind die mit einem 200 PS starken 2,5-Liter-Turbomotor ausgerüsteten Modelle Volvo V70 und Volvo S80. Lesen Sie mehr unter Volvo

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18 September 2008

Saab-Studie 9-X als Cabrio

Premiere in Paris

Saab zeigt die im März auf dem Genfer Autosalon vorgestellte Designstudie 9-X jetzt auch als Cabrio. Für den Pariser Autosalon (4. bis 19. Oktober) hat der schwedische Hersteller eine entsprechende Open-Air-Version des Viersitzers angekündigt.

Laut Saab Deutschland in Rüsselsheim ist das völlig neue Verdeck das wichtigste Merkmal des Schaustücks. Das Verdeck mit dem Beinamen "Canopy" ermögliche ein umlaufendes "Glashaus"-Design mit integrierter Heckscheibe. Gleichzeitig seien Proportionen wie in einem Sportwagen und das Raumangebot eines vollwertigen Viersitzers möglich. Die zum Patent angemeldete Dachkonstruktion erlaube eine sehr flache Silhouette, könne im Kofferraum knapp zusammengefaltet werden und lasse eine separate Heckscheibe zu, die wie ein Windschott auf Knopfdruck ausgefahren oder versenkt werden kann.

Bio-Ethanol-Betankung möglich

Angetrieben wird die Studie laut Saab von einem 1,4 Liter großen Turbo-Motor, der für den Einsatz von Bio-Ethanol (E85) optimiert ist. Er leistet 147 kW/200 PS, stellt maximal 280 Newtonmeter bereit und ist im Benzinbetrieb mit 5,0 Litern zufrieden (CO2-Ausstoß: 119 g/km). Zwar steigt der Verbrauch im E85-Modus auf 6,5 Liter, doch liegen die CO2-Emissionen laut Saab dann nur bei 107 g/km. Dazu gibt es anstelle der Lichtmaschine einen elektrischen Motor-Generator, der beim Beschleunigen hilft und überschüssige Energie zurückgewinnt. Sie wird anschließend in einer Lithium-Ionen-Batterie gespeichert.

Q: n-tv.de, 18.09.2008

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28 Januar 2008

Saab 9-4X BioPower Concept

Innovativer Crossover blickt in die nahe Zukunft von Saab

Mit dem auf der Detroit Motor Show 2008 vorgestellten Saab 9-4X BioPower Concept unterstreicht die schwedische Premiummarke ihren Anspruch, mit einem dynamischen, auf den Fahrer zugeschnittenen Fahrzeug in das wachsende Crossover-Segment einzusteigen. Unverwechselbar Saab: das typisch skandinavische Design und die Umweltverträglichkeit des 9-4X BioPower Con-cept.

Progressives Design und verantwortungsbewusster Fahrspaß dank Bio-Power-Technologie gepaart mit einem hochmodernen Allradantriebssystem kennzeichnen den 9-4X Concept. „Dieses Konzeptfahrzeug verkörpert das, was unsere Marke ausmacht“, betont Jan-Ake Jonsson, Managing Director Saab Automobile: „Außerdem ist es der nächste wichtige Schritt in unserer Strategie, mit unverwechselbaren Produktangeboten neue Marktsegmente für uns zu erschließen.“

Das Design des Saab 9-4X BioPower Concept ist geprägt von klaren Linien und Flächen ohne Details wie beispielsweise einer Dachreling und führt die skandinavische Tradition aus puristischer Form und „Eisblock“-Design in Oberflächen und Scheinwerfern fort. Das progressive Frontstyling und das Innenraumdesign nehmen Anleihen beim vielbeachteten, preisgekrönten Saab Konzeptfahrzeug Aero X. Als neue innovative Lade- und Gepäckraumlösung bietet der 9-4X BioPower Concept ein spezielles Transportsystem für Ski-Equipment, das in Zusammenarbeit mit dem Wintersportartikel-Hersteller Salomon entwickelt wurde.

Die Vorreiterrolle von Saab im Bereich Motoren-Rightsizing zeigt auch der für den Betrieb mit Bioethanol E85 optimierte 2,0-Liter-Vierzylinder-BioPower-Turbomotor: Er leistet 300 PS (221 kW) und liefert ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern bei einem in der „source-to-wheel“-Gesamtbetrachtung signifikant reduzierten CO2-Ausstoß. Das Fahrwerk garantiert in Verbindung mit dem fortschrittlichen Allradantrieb Saab XWD (Cross Wheel Drive) optimalen und sportlichen Fahrspaß.

Kooperation zwischen GM Europe Design und Saab Brand Center Schweden

Entwickelt wurde das Styling des Konzeptfahrzeugs Saab 9-4X BioPo-wer von einem Team unter Leitung von Anthony Lo, Direktor Advanced Design von GM Europe, zusammen mit Designern und Ingenieuren des Saab Brand Centers in Schweden. „Wir haben besonderen Wert darauf gelegt, die Designsprache des Aero X in ein Crossover-Format zu integrieren und es mit funktionellen Lifestyle-Features zu ergänzen, um so den speziellen Anforderungen moderner, aktiver Menschen gerecht zu werden“, erläutert Anthony Lo.

Im sportlichen Innenraum des Viersitzers spiegelt das auf den Fahrer zugeschnittene Cockpit die vom Aero X inspirierte, klar strukturierte „Kommandozentrale“ wider, die sich über den integrierten Starterknopf und Infotainment-Kontrollinstrumenten von der Mittelkonsole bis zum Hauptanzeige-Bildschirm erstreckt. Ein Tachometer im Stil eines Höhenmessers und die einem Flugzeug ähnelnde Form des Lenkrades erinnern an das Aviatik-Erbe von Saab. Grünes Signallicht beleuchtet alle Instrumente. Das Panorama-Glasdach sorgt dafür, dass sich der Outdoor-Spaß, für den das Fahrzeug steht, auch im Innern fortsetzt.

Die Designer von Saab arbeiteten mit Top-Skifahrern der von Saab Salomon geförderten Freeride-Szene zusammen, um ein neuartiges und praktisches Gepäckladesystem für Skier und die entsprechende Ausrüs-tung im Fahrzeuginnern zu entwickeln. Der Gepäckraum besitzt einen Schiebeboden mit ausklappbarem Skihalter aus Aluminium, der bis zu drei Paar Ski und Skistöcke aufnehmen kann; Skischuhe können in einem beheizbaren Fach unter dem Ladeboden verstaut werden. Der gesamte Boden der Heckladefläche ist zudem mit einem wasserdichten und kratzfesten Gummibelag überzogen.

BioPower-Premiere im Crossover-Segment

Das kompakte Vollaluminium-Vierzylinder-BioPower-Triebwerk kombiniert die Vorteile von Turboaufladung, Direkteinspritzung und variabler Ventilsteuerung mit der hohen Oktanzahl des Kraftstoffs E85 (85 Prozent Bioethanol/15 Prozent Benzin). Auf diese Weise verfügt der 2,0-Liter-Motor über 300 PS (221 kW) und 400 Newtonmeter maximales Drehmoment. Zugleich sinkt dabei – im Vergleich zu einem für die selbe Leistung nötigen hubraumstärkeren Saugmotor im Benzinbetrieb – in der Gesamtbetrachtung der Ausstoß von CO2 und weiteren toxischen Stoffen erheblich – eine Formel, die gesteigerte Leistung, Fahrspaß und Umweltverträglichkeit vereint.

Das hochmoderne Allradantriebssystem Saab XWD, das bereits in der neuen 9-3 Baureihe vorgestellt wurde, sorgt für eine aktivere Einbindung des Fahrers und ein völlig neues Fahrgefühl. Die ausgeklügelte elektronische Regelung des XWD erlaubt eine punktgenaue Drehmomentverteilung nicht nur zwischen den beiden Achsen, sondern auch zwischen den Hinterrädern. Mit dem elektronischen Sperrdifferenzial eLSD (eletronically-controlled Limited Slip Differential) für die Hinterräder werden die Kontrollmöglichkeiten für den Fahrer noch weiter verbessert. Insgesamt erfüllt Saab mit dem 9-4X BioPower Concept damit genau die Anforderungen, die aktive Menschen mit Outdoor-Hobbies an ein sportliches und zugleich umweltbewusstes Auto stellen.

Q: Pressemitteilung der Saab Deutschland GmbH vom 13.01.2008

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20 November 2007

Stimmen zu E10, dem Markenkraftstoff

Lesen Sie auf der Seite www.avia.de Statements von bekannten Automarken, wie beispielsweise Saab, Porsche, Ford, Peugeot, u. a., zu dem Markenkraftstoff E10, der demnächst an bis zu 400 AVIA Stationen erhältlich ist.

Zudem möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass auch Sie sich den Kraftstoff E10 selber mischen können, in dem Sie 10% Ethanol zum herkömmlichen Benzin beimischen. 20.11.2007

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12 Oktober 2007

Saab plant eigene E85-Tankstellen

Der schwedische Automobilhersteller und FFV-Anbieter Saab plant offenbar die Errichtung von händlereigenen E85-Tankstellen, um den Absatz der BioPower-Reihe zu fördern. Bisher zögern viele potentielle Kunden, da das Tankstellnennetz in Deutschland noch nicht flächendeckend ist. Eine Tankstelle direkt beim Händler soll dies nun ändern.

Bis Jahresende wird es über 100 E85-Tankstellen in Deutschland geben. Die aktuelle Liste finden Sie hier.

Q: MonstersandCritics.de, 12.10.2007

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28 August 2007

Flexfuel Rabattaktion von e85.biz

In Kooperation mit deutschen Ford- und Saab-Händlern bietet das E85-Infoportal www.e85.biz ab sofort attraktive Sonderrabatte beim Kauf eines neuen Ford Flexifuel oder Saab BioPower-Modells.

Beim Kauf eines Saab 9-3 oder 9-5 in der BioPower-Variante können Sie bis zu 13% des deutschen Listenpreises einsparen, bei Ford Flexifuel-Modellen (Focus und C-Max) sogar bis zu 17%!

Sie müssen lediglich am Telefon Ihr Wunschauto konfigurieren!

Weitere Infos sowie Beispielkonfigurationen finden Sie hier.

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04 Juli 2007

GM plant weitere Flex Fueler für Europa

Wie General Motors Europe am vergangenen Freitag (29.06.2007) bekannt gab, wird das Angebot an ethanolfähigen Fahrzeugen auf dem europäischen Markt in den nächsten Jahren erweitert.

Bisher hatte lediglich die GM-Tochter Saab die E85-tauglichen Flex Fuel Vehicles (FFVs) angeboten. Neben den Saab-Modellreihen 9-5 und 9-3 wird noch in diesem Jahr der Cadillac BLS als Flex Fueler erhältlich sein. Vorgestellt werden soll der BLS als Kombi-Variante auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Franktfurt am Main vom 13. bis 23. September 2007. Ab November soll der BLS bei deutschen Cadillac-Händlern erhältlich sein.

Die deutsche Konzerntochter Opel lässt noch bis 2010 auf sich warten und wird dann, ebenso wie Chevrolet, Ethanol-Fahrzeuge anbieten. Welche Modelle dies sein werden, ist bisher allerdings nicht bekannt.

Quellen: GM Europe, 29.06.2007
N24 online, 02.07.2007

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08 März 2007

Saab erweitert BioPower-Angebot auf gesamte 9-3 Baureihe

Der schwedische Automobilhersteller und Vorreiter in Sachen FFV (Flexible Fuel Vehicles) wird noch in diesem Jahr die gesamte 9-3 Baureihe zusätzlich zum Benziner auch als ethanolfähige BioPower-Varianten auf den deutschen Markt bringen, von der Sportlimousine über den SportCombi bis zum Cabriolet.

"Der Erfolg des 9-5 BioPower hat uns ermuntert, das Konzept auch auf die 9-3 Modellreihe zu übertragen", so Jan Ake Jonsson, Managing Director Saab Automobile. "Auf diese Weise können wir nun BioPower-Versionen für unsere gesamte Modellpalette anbieten." Der Saab 9-5 BioPower hat sich bereits als meistverkauftes Flex-Fuel-Fahrzeug in Europa etabliert und die Einführung von BioPower in die 9-3 Baureihe erweitert die Auswahl für den Kunden nochmals erheblich. So ist beispielsweise das 9-3 BioPower Cabriolet das einzige Premium-Cabrio mit Soft-Top, das Oben-ohne-Fahrspaß mit umweltfreundlicher Leistung vereint.

Mit der Erweiterung der BioPower-Reihe unterstreicht Saab sein Engagement, das Potenzial von Bioethanol als nachhaltigem und erneuerbarem Kraftstoff für den Straßenverkehr auszuschöpfen. Seit kurzem ist der Saab 9-5 BioPower neben dem 2,0-Liter- auch mit einem 2,3-Liter-Turbomotor erhältlich. Der kommerzielle Erfolg beider Varianten ist ein weiterer Beweis für die Attraktivität von Bioethanol als Kraftstoff, der mehr Leistung bei höherer Umweltfreundlichkeit bietet.

Die Europäische Union setzt sich verstärkt für die Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen ein. Die Mitgliedstaaten werden durch eine aktuelle Richtlinie dazu verpflichtet, für einen wachsenden Anteil von Biokraftstoffen im Straßenverkehrssektor zu sorgen: 5,75 Prozent bis zum Jahr 2010. Nach einer weiteren Richtlinie sind reine und schwach verdünnte Biokraftstoffe geringer oder überhaupt nicht zu besteuern.

In Schweden, wo der Saab 9-5 BioPower das meistverkaufte umweltfreundliche Fahrzeug ist, besteht bereits ein ständig wachsendes Tankstellennetz mit über 650 E85-Zapfsäulen. Bis Ende 2008 soll mit 800 Zapfsäulen eine Abdeckung von 25 Prozent der Tankstellen im Land erreicht werden.

Andere europäische Länder folgen jetzt dem Beispiel Schwedens: E85 ist schon in Deutschland, Großbritannien, Irland, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien auf dem Markt; weitere Länder werden voraussichtlich folgen. In Frankreich hat sich die Regierung zum Ziel gesetzt, im Laufe dieses Jahres insgesamt 500 Zapfsäulen einzurichten. Mit der zunehmenden Verfügbarkeit von E85 in den USA hat sich Bioethanol als am schnellsten wachsender Alternativ-Treibstoff weltweit etabliert.

So kommt Jan Ake Jonsson zu dem Schluss: "Wir sind überzeugt davon, dass Saab BioPower einen attraktiven und praktischen Schritt nach vorne bedeutet und uns helfen wird, den ökologischen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Saab ist stolz darauf, eine Vorreiterrolle im wachsenden Flex-Fuel-Segment zu übernehmen. Wir setzen uns dafür ein, dass unsere Kunden die Vorteile des umweltfreundlichen Fahrens genießen können. Und wir freuen uns über die großflächige Erweiterung des europäischen E85-Tankstellennetzes, die es einer steigenden Anzahl von Autofahrern ermöglichen wird, den umweltfreundlichen Kraftstoff zu tanken."

Quelle Text & Bilder: Saab Deutschland GmbH, Pressemitteilung vom 01.03.2007


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