06 September 2010

Dodge Charger ab 2011 als Öko-Streifenwagen

Die Autoflotte der US-Polizei wird ab 2011 vermehrt mit Bioethanol betrieben werden können. Nun kündigte auch der Chrysler-Konzern an, die Cops mit dem leistungsstarken Dodge Charger ausrüsten zu wollen.


Die anderen großen US-Autobauer, General Motors und Ford, hatten bereits vor Monaten angekündigt, ihre Polizeifahrzeuge künftig als Flexifuel-Fahrzeuge anbieten zu wollen (wir berichteten: GM, Ford)

Quellen:
autoblog.com, 06.09.2010
bild.de, 06.09.2010

Weitere Informationen über E85 finden Sie auf e85.biz.

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04 Mai 2010

Opel baut den Buick Regal als Flexfueler

Der US-amerikanische Automobilhersteller General Motors (GM) bietet ab Herbst 2010 den Buick Regal als Flexible Fuel Vehicle (FFV) an. Der Regal wird von Opel in Deutschland gefertig und ist fast baugleich mit dem Opel Insignia. Unter der Haube steckt der ursprünglich für den Saab 9-5 entwickelte Zwei-Liter-Motor.

Wann GM auch den Opel Insignia mit E85-tauglichen Motoren anbieten wird, ist leider noch nicht bekannt.

Quelle: autoblog.com, 04.05.2010

Weitere Informationen über Flexfuel-Fahrzeuge finden Sie auf www.e85.biz.

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15 Februar 2010

Mit E85 zu Olympia

Der US-amerikanische Autohersteller General Motors (GM) stellt als exklusiver Partner des VANOC (Vancouver Olympic Committee) die gesamte Fahrzeugflotte der Olympischen Winterspiele 2010 in Kanada. Insgesamt sind Athleten, Trainer, Funktionäre, Journalisten und co. mit mehr als 4.300 Fahrzeugen in und um Vancouver unterwegs. Neben 134 Biodiesel-Fahrzeugen und 750 Hybrid-Autos sind auch 989 Flexfuel-Fahrzeuge (FFV) im Einsatz, welche mit dem umweltfreundlichem E85-Kraftstoff betrieben werden können.

Quellen:
autobild.de, 15.02.2010
GM Fastlane Blog, 15.02.2010

Weitere Informationen über FFVs und E85 finden Sie auf www.e85.biz.

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16 Juni 2009

Saab findet einen Käufer

Der schwer angeschlagene schwedische Autobauer Saab wird laut Medien vom heimischen Sportwagenhersteller Koenigsegg übernommen. Saab mit 4000 Beschäftigten ist bisher eine Tochter des insolventen US-Autoherstellers General Motors (GM). Das schwedische Unternehmen wird seit Jahresbeginn selbst von einem Insolvenzverwalter geführt.

Lesen Sie mehr unter Koenigsegg

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01 April 2009

Greenpeace & ADAC - Sprachrohre der Mineralöllobby?

Und wie der Staat eine zunächst subventionierte Branche sterben lässt

Vor Kurzem teilte Greenpeace in einer Pressemeldung mit, weiterhin gegen die Einführung des Biokraftstoffs Ethanol ankämpfen zu wollen, weil dadurch angeblich Nahrungsmittel verknappen und sich verteuern würden. Diese Aussage ist durch fundierte Studien widerlegt worden, jüngst durch den „ForschungsReport 2/2008“ des Senats der Bundesforschungsinstitute im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Greenpeace war in der Vergangenheit bekannt als unabhängiger Umweltschützer und unterstützt jetzt indirekt die massive Flächenzerstörung durch die Gewinnung von Rohöl aus Ölschlamm sowie die Umweltverschmutzung durch leckende Pipelines, gestrandete Öltanker und brennende Ölfelder. Und das, obwohl umweltfreundliche Biokraftstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zur Verfügung stehen.

So werden beispielsweise nur 5% unserer gesamten Getreideernte zur Nahrungsmittelproduktion genutzt, ganze 60% werden zu Tierfutter und derzeit 3% zur Herstellung von Bioethanol verwendet. Das Abfallprodukt (Schlempe) wird teilweise zu Tierfutter aufbereitet und fließt damit in den bestehenden Kreislauf zurück. Des Weiteren werden einige Getreidesorten speziell für die industrielle Nutzung gezüchtet und angebaut und sind als Nahrungsmittel ungeeignet.

Die Behauptung, die hohen Getreidepreise des Jahres 2008 seien aus der großen Nachfrage der Ethanolindustrie entstanden, erwies sich schlicht als falsch. Die hohen Preise resultierten aus den weltweit rückläufigen Ernten und der gestiegenen Nachfrage aus Schwellenländern wie China. Dort wird deutlich mehr Getreide für die Tierfuttererzeugung benötigt, da sich immer mehr Menschen Fleisch als Nahrungsmittel leisten können.

Europäische Ethanolhändler, die in Brasilien Produktionsstätten unterhalten, engagieren sich stark für die Einhaltung der Nachhaltigkeitsverordnungen in ihren Anlagen. Der Einsatzwille der europäischen Ethanolwirtschaft ist vorhanden. Für die Kontrollen müssen die europäischen Regierungen nun die brasilianische Regierung in die Pflicht nehmen, damit auch die brasilianischen Produzenten die Nachhaltigkeitskriterien erfüllen müssen.

Die Diskussion um die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in Brasilien muss sicher geführt werden - jedoch nicht auf dem Rücken der heimischen Industrie. Die deutschen Ethanolproduzenten haben ihre Produktion stark zurückfahren und teils Kurzarbeit anmelden müssen, da der Ethanolbranche eine durchsetzungsstarke Lobby fehlt, die gegen die teils populistischen Aussagen von Mineralölindustrie, ADAC, Greenpeace und Co. angehen könnte.

Das Chaos für die deutsche Ethanolbranche wurde perfekt durch die mehrfache Änderung der Quotenregelung durch die Bundesregierung. Soll auch diese Branche durch einen Eingriff der Regierung hingerichtet werden, so dass der mächtigen Mineralölindustrie durch den günstigen Aufkauf von insolventen Produktionsstätten der Einstieg ins Ethanolgeschäft erleichtert werden kann? Bisher hielten die großen Mineralölgesellschaften sich noch abwartend zurück und ließen den Mittelstand die Aufbauarbeit für den Ethanolmarkt erledigen.

Sicherlich steckt Ethanol als Kraftstoff hierzulande noch in den Kinderschuhen - realistisch betrachtet ist Ethanol derzeit jedoch die einzige verfügbare regenerative Alternative zu mineralischen Rohstoffen. Aufgrund der Zusage der Bundesregierung zur Erhöhung der Biokraftstoffquote wurden hohe Summen in die aufstrebende Branche investiert, welche nun, nach Einfrieren bzw. Herabsenken des Bioanteils am Gesamtkraftstoffvolumen, zu verpuffen drohen. Doch nicht nur in der Ethanolproduktion sind tausende Arbeitsplätze gefährdet, auch für die heimische Landwirtschaft würde eine wichtige Ertragsquelle wegfallen und weitere Existenzen bedrohen. Bisher stellte der Ethanolmarkt eine hervorragende Möglichkeit dar, Überproduktionen sinnvoll zu verwerten und nicht auf den Brüsseler Butterberg kippen zu müssen.

Dazu noch das Eigentor der geschwächten deutschen Automobilindustrie, die auf dem europäischen Markt mit Sicherheit einen höheren Absatz durch E85-fähige Flexifuel-Fahrzeuge (so genannte „FFV“) erzielen könnte. Die technischen Vorrausetzungen dafür existieren seit vielen Jahren. Immerhin vertreiben unsere deutschen Automobilhersteller seit vielen Jahren Flexifuel-Fahrzeuge auf dem süd- und nordamerikanischen Markt. In Brasilien brachte Volkswagen bereits vor 16 Jahren den Gol (brasilianische Version des Golfs) mit Flexifuelmotor auf den Markt und feierte im März 2009 den Verkauf des zwei millionsten Ethanol-Fahrzeuges. Neben VW bieten auch Fiat, Peugeot, General Motors, Honda, Toyota und einige weitere Hersteller in Brasilien FFVs an. Langjährige Entwicklungsarbeit wurde längst geleistet - worauf also warten die deutschen Hersteller, die öffentlich gerne bekunden, alternative Technologien entwickeln zu wollen, um den innovativen Herstellern aus dem Rest Europas und Asien entgegentreten zu können?

Ein weiteres Hindernis im Vorankommen des Bioethanols stellte die Diskussion um die Einführung von E10 (Superbenzin mit 10% Ethanolanteil) als Regelkraftstoff Anfang 2008 dar. Zunächst hieß es von Seiten der deutschen Autohersteller, dass lediglich rund 375.000 Fahrzeuge E10 nicht vertragen würden. Kurz darauf wetterte der ADAC, es seien rund drei Millionen Fahrzeuge. Diese Zahl wurde vom Bundesumweltministerium Monate später sogar noch übertroffen. So sollten es sogar 3,3 Millionen Fahrzeuge sein, die den neuen Kraftstoff nicht vertragen können, darunter ca. 3,1 Millionen Autos ausländischer sowie 189.000 Einheiten deutscher Hersteller. Doch an diesen Zahlen wurde berechtigterweise gezweifelt. So schätzte „Autopapst“ Ferdinand Dudenhöffer die Zahl der ausländischen Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen würden, auf 200.000 bis 300.000, da bedeutende Importeure wie Toyota, Fiat, Peugeot, Citroen, Renault, General Motors (Saab, Chevrolet), Volvo und Hyundai ihre Freigaben längst erteilt hatten. Und auch bei Seat und Skoda, die 100% VW-Teile verwenden, kann davon ausgegangen werden, dass die Freigaben aus Wolfsburg auch für die Importmodelle gelten. Des Weiteren existieren bereits seit vielen Jahren E10-Freigaben fast aller Hersteller in den USA. Wer ist also für diese überhöhten Zahlen zuständig?

Normalbenzin wird kurz- bis mittelfristig vom Markt verschwinden. E10 ist ein geeignetes Ersatzprodukt, vorausgesetzt, dass unsere Bundesregierung die Einführung von E10 durch steuerliche Begünstigungen wie beim E85 unterstützt. Der Endverbraucher sollte entscheiden dürfen, welchen Kraftstoff er tankt: Herkömmlichen Superkraftstoff oder das vielleicht günstigere E10? Eine Bevormundung des Verbrauchers durch Lobbyisten, Politik und Verbände sollte ausgeschlossen sein.

Doch scheinbar hört der Großteil der politischen Entscheidungsträger lieber auf das schwammige Contra der vertrauten Stimmen aus dem Lager der Ölmultis, statt sich auch dem Pro der staatlichen Forschungsinstitute und neutraler Experten zu widmen. Eine objektive Meinungsbildung findet offenbar nicht statt. Sollte sich dies nicht rasch ändern, trägt der Staat nach der Biodieselbranche bald auch die Ethanolbranche zu Grabe.

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18 Januar 2008

Alle Hummer-Modelle bis 2010 mit E85

Die auf der Detroit Motor Show vorgestellte Studie Hummer HX des US-amerikanischen Automobilherstellers General Motors (Wir berichteteten) wird in spätestens zwei Jahren Serienreife erreicht haben, berichtete Focus Online am Mittwoch.

Ein Unternehmenssprecher teilte mit, dass bis 2010 alle Modelle der Marke Hummer mit E85 betrieben werden können.

Q: Focus.de, 18.01.2008

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24 August 2007

Opel präsentiert Vectra Flexpower

Auf der 62. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main (13. - 23. September 2007) wird auch der deutsche Automobilhersteller Opel eine Studie für den E85-Betrieb vorstellen. Der Opel Vectra Flexpower wird von einem 2,0-Liter Turbomotor mit 129 kW (175 PS) angetrieben.

In Brasilien bietet der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) unter dem Markennamen Chevrolet bereits die Opel-Modelle Astra, Corsa, Meriva, Vectra und den Zafira als Flex Fuel Vehicles (FFV) an.

Ein deutscher Termin für die Serienmodelle steht noch nicht fest, allerdings wird Opel, wie andere deutsche Hersteller auch, den Flex Fuel-Markt nicht allein Ford, Saab, Volvo und in Kürze Renault, Citroen und Peugeot überlassen wollen. Nach Auslaufen der aktuellen Modellreihe im nächsten Jahr könnte sich wohl etwas tun.

Quelle: Opel Pressemitteilung vom 22.08.2007

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04 Juli 2007

GM plant weitere Flex Fueler für Europa

Wie General Motors Europe am vergangenen Freitag (29.06.2007) bekannt gab, wird das Angebot an ethanolfähigen Fahrzeugen auf dem europäischen Markt in den nächsten Jahren erweitert.

Bisher hatte lediglich die GM-Tochter Saab die E85-tauglichen Flex Fuel Vehicles (FFVs) angeboten. Neben den Saab-Modellreihen 9-5 und 9-3 wird noch in diesem Jahr der Cadillac BLS als Flex Fueler erhältlich sein. Vorgestellt werden soll der BLS als Kombi-Variante auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Franktfurt am Main vom 13. bis 23. September 2007. Ab November soll der BLS bei deutschen Cadillac-Händlern erhältlich sein.

Die deutsche Konzerntochter Opel lässt noch bis 2010 auf sich warten und wird dann, ebenso wie Chevrolet, Ethanol-Fahrzeuge anbieten. Welche Modelle dies sein werden, ist bisher allerdings nicht bekannt.

Quellen: GM Europe, 29.06.2007
N24 online, 02.07.2007

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