08 Dezember 2010

Biospritziele der USA für 2011 festgelegt

Washington - In den Vereinigten Staaten hat die Umweltbehörde (EPA) für das nächste Jahr die von der Wirtschaft zu erfüllenden Biokraftstoffmengen und -quoten festgelegt. Bis 2022 sollen sie weiter steigen.

Laut dem vergangene Woche ergangenen Beschluss muss die Wirtschaft 2011 insgesamt 13,95 Milliarden Gallonen (52,8 Milliarden Liter) Biokraftstoff beimischen, das entspricht einer Quote von acht Prozent.

In der Praxis wird diese Quote zum weitaus größten Teil von Bioethanol auf Maisbasis erfüllt werden. An Zelluloseethanol sollen lediglich 6,6 Millionen Gallonen (25,0 Millionen Liter) in die Tanks fließen, das sind deutlich weniger als ursprünglich von der EPA zur Umsetzung des US-Energiegesetzes vorgesehen. Ursache ist die bisher schleppende Marktentwicklung.

Außerdem wird für 2011 eine Biodieselbeimischung von 800 Millionen Gallonen (3,0 Milliarden Liter) vorgeschrieben. Vorgesehen ist laut Gesetz, die Biokraftstoffnutzung in den Vereinigten Staaten bis zum Jahr 2022 auf landesweit 36 Milliarden Gallonen (136,2 Milliarden Liter) auszudehnen. Allerdings wird der Anteil von Bioethanol aus Mais in dem Gesetz auf knapp 57 Milliarden Liter begrenzt. (AgE)

Quelle: agrarheute.com, 08.12.2010

Foto: Rike / pixelio.de

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08 November 2010

Starkes Wachstum bei Getreide-Ethanol

Aus Getreide wird immer mehr Ethanol hergestellt. Das größte Wachstum soll es 2010/11 mit 25 % in der EU geben, berichtet der "Schweizer Bauer" unter Berufung auf den Getreiderat IGC (International Grains Council). Dieser gehe in der Gemeinschaft von 10 Mio. t Getreide - hauptsächlich Weizen - aus, der zu Ethanol verarbeitet wird. Weltweit würden 140 Mio. t zu dem Kraftstoff verarbeitet, 4 % mehr als noch im letzten Jahr. Allerdings habe die Wachstumsrate in den fünf Jahren davor 29 % betragen, so die Zeitung.

Größtes Erzeugerland für Getreideethanol bleiben weiterhin die USA, wo die Zunahme jedoch wieder nachlassen könnte, so der Getreiderat. Mit 121 Mio. t Getreide werden dort aber immer noch nahezu 86 % des weltweiten Kraftstoffs verarbeitet. Basis ist dort hauptsächlich Mais.

Quelle: topagrar.com, 05.11.2010

Weitere Informationen über Bioethanol finden Sie auf www.e85.biz.

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22 Oktober 2010

USA wollen mit Biosprit aus der Krise

Washington will die Produktion von Biotreibstoffen fast zur Gänze finanzieren - vor allem um neue Jobs zu schaffen.

Die USA haben eine Initiative für Biokraftstoffe gestartet. Das Biomasseanbau-Hilfsprogramm (BCAP) solle die Produktion von Biosprit ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen und den Klimawandel eindämmen, sagte US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack. "Indem wir mehr Biokraftstoffe in Amerika produzieren, werden wir Stellen schaffen, die globale Erwärmung bekämpfen, unsere Abhängigkeit von ausländischem Öl ablösen und eine stärkere Grundlage für die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts legen", hob er hervor.

Mit dem Programm übernimmt die US-Regierung bis zu 75 Prozent der Kosten für den Anbau von Pflanzen zur Biomassegewinnung sowie zur Herstellung von Biosprit. Eine fünfjährige Partnerschaft mit der Bundesluftfahrtbehörde sieht zudem die Entwicklung von Biokraftstoffen für Flugzeuge vor.

Neues Verfahren

Biokraftstoffe sind sehr umstritten, da sie häufig um Anbauflächen mit Lebensmitteln konkurrieren. Teils werden sogar Lebensmittelpflanzen direkt zu Biosprit verarbeitet. Eine neue Generation von Biokraftstoffen soll aber aus Pflanzenresten gewonnen werden und damit diese Probleme lösen.

Quelle: Kurier.at, 22.10.2010

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20 Oktober 2010

NASCAR-Serie steigt auf E15 um

In der US-amerikanischen Tourenwagenserie NASCAR wird ab der Saison 2011 ein Benzingemisch mit 15% Bioethanol getankt. Dies gab der Veranstalter der Serie jetzt bekannt.

Das Bioethanol soll dabei vollständig aus nationaler Produktion kommen und wird vom Ethanolproduzenten Sunoco geliefert.

Das amerikanische Gegenstück zur Formel 1, die IndyCar-Serie, hatte bereits 2007 auf E100, also reines Bioethanol, als Kraftstoff umgestellt.

Quelle: NASCAR.com, 20.10.2010

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14 Oktober 2010

USA lassen höheren Bio-Anteil an Benzin zu

Tankstellen in den USA dürfen dem Benzin an ihren Zapfsäulen künftig mehr Bio-Treibstoffe untermischen. Die US-Umweltbehörde EPA setzte am Mittwoch die zulässige Obergrenze für den Bioethanol-Anteil in Benzin von zehn auf 15 Prozent hinauf. Ausführliche Tests hätten ergeben, dass der höhere Bio-Anteil am Treibstoff neueren Fahrzeugen der Baujahre ab 2007 keinerlei Schaden zufüge, teilte die EPA in Washington mit. Derzeit werde noch untersucht, ob das neue Treibstoffgemisch auch für Fahrzeuge der Baujahre ab 2001 empfohlen werden könne.

Quelle: stern.de, 14.10.2010

Weitere Informationen über alle Bioethanol-Kraftstoffe finden Sie auf www.e85.biz.

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11 März 2009

Ethanolbeimischung von 20 % in den USA

Laut US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack ist eine Ethanolbeimischung von 20% "in ein paar Jahren" ein realistisches Ziel. Erreicht werden soll dies in mehreren kleinen Schritten.

Lesen Sie mehr unter USA

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30 Januar 2009

Opel bald E85?

Technisch basiert der Opel Ampera auf dem Elektromodell Chevrolet Volt, das Ende 2010 in den USA Serienstart haben soll.
Die 16-kWh-Akkus versorgen den Elektroantrieb umgerechnet mit rund 150 PS Leistung. Das soll ausreichen, um den Ampera deutlich schneller als 150 km/h werden zu lassen. Sollten die 60 Strom-Kilometer nicht ausreichen, springt ein Reichweiten-Strecker (Range-Extender) an.
Bei Opel wird der Range-Extender entweder ein kleiner Otto- oder Dieselmotor sein.
Sollte die Entscheidung zugunsten eines Benziners fallen, setzt Opel, wie auch Chevrolet, wohl auf die E85-Ethanol-Lösung.

Lesen Sie mehr unter Opel

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30 November 2008

Ethanol-Vertrag wird zum Politikum

Eine eigentlich unbedeutende Randnotiz droht in den USA jetzt zu einem Politikum zu werden. Es geht um einen Vertrag, den die IndyCar-Serie mit der brasilianischen Ethanol-Agentur APEX unterzeichnete. APEX soll demnach ab der Saison 2009 den US-amerikanischen Ethanol-Produzenten EPIC ablösen. Mehr unter APEX

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18 September 2008

Abengoa Bioenergy baut neues Bioethanol-Werk in den USA

Madison, USA - Der Ethanol-Produzent Abengoa Bioenergy hat Madison (Illinois) als den nächsten Standort für ein neues Bioethanol-Werk ausgewählt. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2009 vorgesehen. Danach soll die Anlage jährlich rd. 88 Mio. US-Gallonen (ca. 334 Mio. Liter) Ethanol produzieren, teilte Abengoa mit. Für den Bau erhält das Unternehmen 4 Mio. US-Dollar aus dem "Renewable Fuels Development Program" des US-Bundesstaates Illinois.

Q: iwr.de, 18.09.2008

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09 September 2008

VeraSun Energy startet Bioethanol-Produktion in Iowa

Der US-Ethanolhersteller VeraSun Energy hat eine Bioethanol-Raffinerie mit einer Jahreskapazität von 100 Mio. US-Gallonen (rd. 380 Mio. Liter) bei Dyersville, Iowa in Betrieb genommen. Damit unterhält VeraSun in den USA insgesamt 14 Bioethanol-Werke mit einer Gesamtkapazität von mehr als 1,4 Mrd. US-Gallonen (rd. 5,3 Mrd. Liter).

Im Juni 2008 hatte VeraSun den Produktionsstart mehrerer US-Bioethanolwerke verschoben. Hintergrund waren ungünstige Marktbedingungen für die Ethanolproduktion aufgrund gestiegener Rohstoffpreise.

Q: IWR.de, 08.09.2008

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15 Mai 2008

VeraSun: Umsatz im ersten Quartal 2008 kräftig gestiegen - Wachstumsstrategie greift

Der US-Bioethanol-Hersteller VeraSun Energy Corporation hat die Geschäftszahlen zum ersten Quartal 2008 veröffentlicht. Demnach hat das Unternehmen den Konzernumsatz im ersten Quartal 2008 von 144,5 Mio. US-Dollar im Q1 2007 auf 516,5 Mio. US-Dollar gesteigert (+ 257 Prozent). Der Nettogewinn legte im Quartalsvergleich von - 0,3 Mio. US-Dollar auf nun 7,6 Mio. US-Dollar (0,08 US-Dollar pro Aktie) zu.

Der Hersteller führt diesen Ergebnissprung auf die ersten Auswirkungen der Maßnahmen einer langfristig angelegten Wachstumsstrategie und einen damit verbundenen höheren Treibstoffabsatz zurück. Außerdem trage die nun vollständig in Betrieb genommene 100 Mio. US-Gallonen-Bioethanol-Anlage in Bloomingburg, Ohio, sowie die Übernahme von Produktionsstätten von US Bioenergy wesentlich zur Konzernausweitung bei. Bis Ende des Jahres wird VeraSun nach Fertigstellung weiterer Anlagen voraussichtlich über eine Gesamtkapazität von ca. 1,64 Mrd. US-Gallonen (ca. 6,2 Mrd. Liter) verfügen. Seit Anfang des Jahres ist die Aktie des Bioethanol-Produzenten von über 10 Euro auf derzeit 4,08 Euro abgerutscht.

Q: IWR.de, 15.05.2008

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05 Mai 2008

Keine Getreideverknappung durch Ethanol

US-Maisexporte auf Rekordniveau

Berlin (ots) - Der Verband der deutschen Bioethanolwirtschaft LAB e.V. bedauert, dass in der aktuellen öffentlichen Diskussion über Ethanol wesentliche Fakten nicht hinreichend berücksichtigt werden. LAB-Geschäftsführer Dietrich Klein erklärte am 2. Mai.2008 in Berlin: "Die Ethanolproduktion in den USA hat nicht zu einer Verknappung bei Mais geführt. Die amerikanischen Maisexporte sind im Wirtschaftsjahr 2007/08 nach Angaben des US-Landwirtschaftsministerium USDA um 10 Millionen Tonnen auf das Rekordniveau von 64 Millionen Tonnen gestiegen." Die um 64 auf 332 Millionen Tonnen gestiegene Maisernte habe den Verbrauch von 58 Millionen Tonnen Mais für die Ethanolerzeugung in den USA mehr als ausgeglichen. Zu berücksichtigen sei auch, dass bei der Ethanolproduktion als Kuppelprodukt das hochwertige Futtermittel DDGS anfalle. Der tatsächliche Getreideverbrauch für Ethanol sei deshalb ca. 30 Prozent niedriger, als in den offiziellen Statistiken ausgewiesen.

Klein wies darauf hin, dass auch die EU-Ethanolerzeugung keine Getreideverknappung bewirke. In der EU sei im Jahr 2007 lediglich 1,2 Prozent der Getreideernte von 254 Millionen Tonnen zu Ethanol verarbeitet worden. Als Ethanolrohstoff werde Getreide zudem in steigendem Maße durch Melasse und Zuckerrüben ersetzt. Diese hätten in Deutschland im ersten Quartal 2008 bereits einen Anteil von ca. 46 Prozent erreicht. Dieser Trend werde sich voraussichtlich fortsetzen.

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15 April 2008

Ölpreis auf neuem Rekordhoch

Am heutigen Dienstag ist der Preis je Barrel (159 Liter) Rohöl auf ein neues Rekordhoch gestiegen. So stieg die für die USA bedeutendste Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) auf über 112,60 US-Dollar (bisheriger Höchststand: 112,21 Dollar am 10. April), die Nordseeölsorte Brent lag bei 110,16 Dollar.

Für die neuen Höchstwerte gaben Händler neben dem schwachen Dollarkurs (EZB-Kurs am 14. April: 1,00 Euro = 1,5869 US-Dollar), welcher das Öl für Käufer aus der Euro-Zone billiger macht, auch Lieferengpässe in Mexiko als Gründe an. Aufgrund eines Lecks hatte der Ölkonzern Shell eine wichtige Pipeline in die USA stillgelegt.

Q: Die Welt online, 15.04.2008

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03 Dezember 2007

Fusion von Biokraftstoffherstellern

Der Biokraftstoff-Anbieter VeraSun Energy will den Wettbewerber US BioEnergy übernehmen und so zum größten amerikanischen Ethanol-Hersteller aufsteigen. Der Kaufpreis von gut 700 Millionen Dollar (474 Millionen Euro) wird mittels Aktien gezahlt.

Lesen Sie mehr dazu auf www.auto-motor-und-sport.de. 03.12.2007

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16 November 2007

VeraSun's Gewinne deutlich geschmälert

Bioethanol: VeraSun veröffentlicht Quartalszahlen - Gewinne deutlich geschmälert

Die Geschäftszahlen zum dritten Quartal 2007 sind kürzlich von dem US-Biokraftstoff-Hersteller VeraSun Energy Corp veröffentlicht worden. Demnach stiegen die Umsätze im Vergleich zum Q3 2006 um 49,7 Prozent auf 221,9 Mio. US-Dollar. Obwohl die Produktion als auch der Verkauf von Ethanol im Jahresvergleich gesteigert wurden, sank der Nettogewinn von 32 Mio. US-Dollar im dritten Quartal 2006 auf nun 7,8 Mio. US-Dollar. Gründe dafür sind nach Unternehmensangaben die momentan schlechten Marktbedingungen mit hohen Rohstoff- und niedrigen Ethanolpreisen sowie außerordentliche Steuerbelastungen.

Quelle: www.iwr.de 16.11.2007

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02 November 2007

Kasachstan setzt auf Ethanol

Kasachstan möchte in Zukunft die großen Rohstoffressourcen vermehrt zur Erzeugung von Bioethanol verwenden.

Der Abdeckung des Rohstoff-Bedarfs zur Lebensmittelproduktion sei laut Regierung problemlos gewährleistet, da zur Ethanolerzeugung nur Getreide von geringerer Qualität sowie die jährlichen Marktüberschüsse herangezogen sowie bisher ungenutzte Agrarflächen bewirtschaftet würden.

Preislich soll das kasachische Ethanol gegenüber den Anbietern in den USA und Europa konkurrenzfähig sein und die niedrigen brasilianischen Preise sogar unterbieten.

Die erste kasachische Produktionsanlage für Ethanol ging bereits 2006 in Betrieb, weitere Anlagen sind in Planung.

Weitere Informationen:
schweizerbauer.ch, 02.11.2007

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13 August 2007

Pacific Ethanol: Nettoumsatz gestiegen

Der Nettoumsatz von Pacific Ethanol ist im ersten Halbjahr 2007 um 150 Prozent gestiegen.

Genauere Informationen erhalten Sie hier.

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08 August 2007

Formel 1 fährt Entwicklung hinterher

Nach Berichten des Tagesspiegels hat sich die Indycar-Serie in den USA – eine der populärsten Rennserien – zur neuen Saison auf den Treibstoff Ethanol umgestellt.

Auf dem Oval in Brooklyn, Michigan, wird ein blaugrünes „e“ die Boliden und Fahrerhelme zieren: „e“ wie „ecology“ und „e“ wie „ethanol“. Mit dem Werbeslogan „Wenn unsere 650-PS-Maschinen mit Ethanol laufen, kann es auch dein Auto“ fordert die Indycar-Webseite alle Motorsportfans auf, privat ebenfalls umzusteigen.

Auch Max Mosley schwebt ein solches Szenario vor. Der Präsident des Automobil-Weltverbandes (FIA) möchte die Formel 1 gern grüner machen. Doch Veränderungen in seinem Machtbereich sind aufgrund der geballten Anhäufung von Eigeninteressen und Konzerninteressen nicht so leicht durchsetzbar wie in den USA. Auf dem Benzinsektor stehen Mosley etwa Shell, BP, Exxon oder Petrobras gegenüber. Lisa Lilley, Technischer Manager des Ferrari-Zulieferers Shell, bezeichnet den Trend zu Biosprit vorsichtig als „Schritt in die richtige Richtung“. Ab 2008 muss auch Formel-1-Benzin Ethanol enthalten, allerdings nur 5,75 Prozent. „Wir werden weiterhin mit Lobbyarbeit versuchen, die Entwicklung auf dem Benzinsektor in unserem Sinne zu gestalten“

Nach Bill Newman, Vizepräsident für Gesundheit und Sicherheit bei Renova-Energie, deren Filiale Wyoming Ethanol in Torrington die Indycars mit dem Biosprit beliefert, geht die Entwicklung ganz klar Richtung Ethanol. „Rennsiege sind die beste Reklame“. Der Chef dieser Filiale, Dan Schwartzkopf, ist selbst ein Rennfahrer. Schwartzkopf ist 1994 ins Ethanolgeschäft eingestiegen, lange bevor steigende Ölpreise und die Sorge um die Versorgungssicherheit aus der arabischen Welt auch die USA zum Umdenken gebracht und in den jüngsten Jahren einen Ethanol-Boom ausgelöst haben. „Nur in der Verbindung mit Umweltbewusstsein hat der Rennsport Zukunft“, sagt Schwartzkopf.

Die Formel 1 hat sich noch nicht dazu durchringen können. „Die Formel 1 sollte der Anführer in dieser Hinsicht sein.“, sagte Lisa Lilley. Momentan fährt sie aber den Indycars deutlich hinterher.

Quelle: www.tagesspiegel.de vom 04.08.2007

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25 Januar 2007

USA forciert Einsatz von Bioethanol – Deutschland hinkt hinterher

Original-Pressemitteilung vom 24.01.2007

Herausgeber:

Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR)

Münster (iwr-pressedienst) - In seiner gestrigen Rede zur Lage der Nation hat US-Präsident George W. Bush das Ziel bekannt gegeben, die Importabhängigkeit vom Öl zu reduzieren und bis 2017 den Verbrauch fossiler Treibstoffe um 20 Prozent zu reduzieren. Hierzu soll der Beitrag regenerativer Treibstoffe wie Biodiesel und Bioethanol auf 35 Mrd. US-Gallonen (rd. 110 Mio. Tonnen) steigen und verstärkt in Bioethanolanlagen investiert werden. Die amerikanischen Produktionskapazitäten für Bioethanol belaufen sich Ende 2006 auf 5,4 Mrd. Gallonen (16,1 Mio. Tonnen) und werden bis Anfang 2008 auf 10,8 Mrd. Gallonen (32,3 Mio. Tonnen) nahezu verdoppelt, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit.

Weltweit wurden im Jahr 2005 ca. 35 Mio. Tonnen Bioethanol produziert, davon entfallen 72% auf die USA (12,81 Mio. Tonnen) und Brasilien (12,69 Mio. Tonnen). Der europäische Anteil an der weltweiten Bioethanol-Produktion ist im Jahr 2005 noch gering. Mit 0,72 Mio. Tonnen Ethanol führt Frankreich vor Spanien (0,3 Mio. Tonnen) und Deutschland (0,28 Mio. Tonnen). In Deutschland kann der Bioethanol-Kraftstoff (Benzinfahrzeuge) unter der Bezeichnung E 85 derzeit an rund 100 Tankstellen bezogen werden. Nach dem IWR-Bioethanol-Preisindex kostet E85 an deutschen Zapfsäulen im Januar 2007 im Mittel 93,3 Cent je Liter.


Münster, den 24. Januar 2007

Q: IWR

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16 Januar 2007

Dodge Avenger Flex Fuel

Auch der amerikanische Automobilhersteller Dodge präsentiert auf der Detroit Motor Show 2007 ein neues ethanolfähiges Fahrzeug (FFV). Im Gegensatz zu anderen Herstellern zeigt Dodge allerdings keine Studie, sondern mit dem neuen Avenger ein Serienmodell, welches noch im ersten Halbjahr 2007 in den USA erhältlich sein wird.

Der Avenger soll Dodge mit einem Preis von unter 19.000 US-Dollar in der Mittelkasse nach vorne bringen und orientiert sich im Design stark am Charger.

Mehr Infos und Bilder vom Avenger auf Auto-Motor-und-Sport.de.

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