20 März 2008

Ford-Benziner vertragen E10-Beimischung

19.03.2008 | 10:00 Uhr

Köln (ots) - Eine gute Nachricht für die Halter von Ford-Autos mit Benzinmotor: Baujahr unabhängig vertragen alle Ford-Fahrzeuge mit Ottomotor die künftige, bis zu zehnprozentige Beimischung von Bio-Ethanol zum Superkraftstoff - entgegen zunächst anders lautender Meldungen auch der Ford Ka und die US-Importmodelle. Einzige Ausnahme ist der Ford Mondeo SCi mit Benzin-Direkt-einspritzung (96 kW/130 PS). Der Mondeo SCi wurde von 2004 bis 2006 gebaut.

Dem Superkraftstoff ROZ 95 soll ab Anfang 2009 soll bis zu zehn Volumenprozent Bio-Ethanol (E-10) beigemischt werden. Bio-Ethanol seinerseits ist ein Alkohol, der sich aus zucker- und stärkehaltigen Pflanzen (zum Beispiel Zuckerrüben, Zuckerrohr oder Getreide) sowie in Zukunft verstärkt aus Pflanzenresten und Holzabfällen gewinnen lässt - und damit aus nachwachsenden Rohstoffen.

Ford begrüßt nicht nur die beschlossene Erhöhung des Bio-Ethanol-Anteils im Superkraftstoff, sondern versteht sich darüber hinaus auch als Pionier bei der Einführung von Fahrzeugen, die generell Bio-Ethanol tauglich sind. So war Ford in Deutschland der erste (seit Ende 2005) und lange Zeit auch der einzige Anbieter von "Flexifuel"-Fahrzeugen - also von "kraftstoff-flexiblen" Autos, die werkseitig auf den Betrieb mit E-85 (85 Prozent Bio-Ethanol, 15 Prozent Superkraftstoff) ausgelegt sind, darüber hinaus aber auch Superkraftstoff sowie jede Bio-Ethanol-Superkraftstoff-Mischung tanken können. Seit Markteinführung bis einschließlich Februar 2008 hat Ford allein in Deutschland rund 3.000 Flexifuel-Autos verkauft. Ford ist damit in Deutschland die Nummer Eins bei Bio-Ethanol-Fahrzeugen.

Ford bietet inzwischen für fünf Baureihen (Focus, C-MAX, Mondeo, S-MAX und Galaxy) jeweils "Flexifuel"-Versionen an und untermauert damit seine führende Stellung auf diesem zukunftsweisenden Segment.

Da Bio-Ethanol aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen gewonnen wird, liegt der hauptsächliche Vorteil der Ford Flexifuel-Fahrzeuge zum einen in der Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern. Außerdem liegt die CO2-Bilanz im Bio-Ethanol-Betrieb, je nach Rohstoffart und Gewinnungsprozess, um 30 bis 80 Prozent unter den CO2-Emissionen im Benzinbetrieb.

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18 März 2008

Chrysler: Freigabe für den Betrieb mit E-10-Kraftstoffen

• Alle Chrysler-, Jeep®- und Dodge mit Benzinmotor ab Modelljahr 1989 dürfen mit E-10-Kraftstoffen betrieben werden
• Chrysler LLC erteilt diese Freigabe als einer der ersten internationalen Automobilhersteller
• In Deutschland soll die Ethanol-Beimischung in Normal- und Superbenzin im zweiten Halbjahr 2008 von fünf auf zehn Prozent steigen

13.03.2008
Berlin - Als einer der ersten internationalen Automobilhersteller bestätigt die Chrysler LLC die uneingeschränkte Eignung aller Chrysler-, Jeep®- und Dodge mit Benzinmotor für den Betrieb mit E-10 Kraftstoffen.

Schon im zweiten Halbjahr 2008 sollen in Deutschland Normal- und Superkraftstoffe aus Gründen der Umweltverträglichkeit nur noch mit einer von derzeit fünf auf dann zehn Prozent erhöhten Beimischung von Ethanol (E-10) angeboten werden dürfen. Fahrzeuge, die den höheren Ethanol-Anteil nicht vertragen, können dann nur noch mit dem teureren Super Plus betrieben werden, bei dem der Ethanol-Anteil nicht angehoben wird.

Die herstellerseitige E-10 - Freigabe für alle Chrysler, Jeep und Dodge ab Modelljahr 1989 gibt Fahrern und neuen Kunden der drei amerikanischen Marken die Sicherheit, ohne Mehrkosten auch weiterhin ihre gewohnten Ottokraftstoff- Qualitäten tanken zu können,“ sagte Carsten Prager, Leiter Technik und After Sales der Chrysler Deutschland GmbH.

Q: Pressemitteilung der Chrysler Deutscland GmbH, 13.03.2008

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17 März 2008

Opel-Benziner vertragen E10

Alle Ottomotoren außer 2.2 DIRECT bereit für zehnprozentigen Ethanolanteil


Rüsselsheim. Grünes Licht für E10-Sprit in den Benzinmotoren von Opel: Bis auf eine Ausnahme vertragen nicht nur alle Neuwagen, sondern auch die bisher zugelassenen Modelle „Super E10 schwefelfrei ROZ 95“. Diesem Kraftstoff wird gemäß DIN 51 626-1 ein Anteil von zehn Volumenprozent Ethanol beigemischt. Ebenso uneingeschränkt E10-tauglich sind Erdgas- und Autogasfahrzeuge im Benzinbetrieb.

Lediglich der 2,2-Liter-Benzin-Direkteinspritzer mit dem Motorcode Z22YH benötigt generell Kraftstoff mit maximal fünfprozentigem Ethanolanteil – also herkömmlichen Superkraftstoff („Super schwefelfrei ROZ 95“) oder aber das neu benannte „Super Plus E5 (DIN EN 228) ROZ 98“. Den 2.2 DIRECT gibt es für die Baureihen Signum, Vectra und Zafira. In Deutschland gibt es davon insgesamt rund 40.000 Fahrzeuge, weniger als ein Prozent des Gesamtbestandes von fast 5,7 Millionen zugelassenen Opel.

Die im Biokraftstoffquotengesetz festgelegten erhöhten Beimischungsanteile regenerativer Kraftstoffkomponenten leisten einen wichtigen Beitrag zur weiteren Senkung der CO2-Emissionen des Straßenverkehrs in Deutschland. Bis 2010 wird Opel deshalb auch Fahrzeuge anbieten, die mit E85 betankt werden können, einer Mischung aus 85 Prozent Bioethanol und 15 Prozent Benzin. Die Senkung von Kraftstoffverbrauch und Kohlendioxidausstoß forcieren die Motorenentwickler darüber hinaus über alle Modellreihen hinweg durch stetige Optimierung der Benzin- und Dieseltriebwerke sowie konsequentes Downsizing.

Q: Pressemitteilung der Adam Opel GmbH, 13.03.2008

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22 Februar 2008

E10: Seat gibt Großteil der Fahrzeuge frei

Nach den Volkswagen-Töchtern Audi und Skoda sowie dem Mutterkonzern hat nun auch Seat den Großteil der Fahrzeugflotte für den geplanten E10-Sprit freigegeben.

Untauglich für E10 seien lediglich die Modelle mit 2.0 Liter FSI-Motor bis Baujahr 2004. Betroffen seien laut Seat die Modellreihen Leon, Toledo, Marbella und Altea sowie Ibiza bis 2001, Toledo bis 1998.

Für diese Fahrzeuge war allerdings von Vornherein die Nutzung von Super Plus als Kraftstoff vorgesehen. Den Fahrern dieser Modelle entsteht durch den erhöhten Bioanteil im Normal- bzw. Superbenzin also kein finanzieller Nachteil, da Super Plus auch wie bisher mit 5-prozentigem Ethanolanteil erhältlich sein wird.

Q: AutoFlotte online, 21.02.2008

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21 Februar 2008

Harley-Bikes ab 1980 für E10 gerüstet

Die geplante Erhöhung des Bioanteils in Ottokraftstoffen ab 2009 stößt bei vielen Autofahren auf Misstrauen - zu Unrecht, da die meisten Hersteller (u.a. VW, Mercedes-Benz, BMW, Toyota) in den letzten Wochen den Großteil ihrer Fahrzeuge für E10 freigegeben haben.

Mit dem amerikanischen Motorradbauer Harley Davidson hat nun auch der erste Zweiradhersteller seine Fahrzeuge für E10 freigegeben. So können alle Harley Bikes ab Baujahr 1980 mit den neuen Kraftstoffsorten betrieben werden. Lediglich die vor 1980 gefertigten Motorräder seien auf Super Plus angewiesen, welches auch ab 2009 nur ca. 5% Ethanol enthält.

Q: kfzbetrieb.de, 19.02.2008

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E10: Ford ab Baujahr 1994

Mit lediglich zwei Ausnahmen sind alle Ford-Fahrzeuge mit Benzinmotor ab Baujahr 1994 für den ab 2009 erhältlichen E10-Sprit geeignet. Dies gab nun die Geschäftsführung der Ford-Werke in Köln bekannt.

Nur der Ford Scorpio und der Mondeo SCi sind nicht für die 10-prozentige Ethanolbeimischung zum Benzin geeignet.

Q: RP online, 20.02.2008

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Mazda: E10-Freigabe

Verwendbarkeit von E10-Kraftstoffen in Mazda Fahrzeugen

Freigabe für Modelle der neuen Generation ab Einführung Mazda6 2002
Ziel: Entwicklung von nachhaltigen, umweltfreundlichen Technologien
Mazda Konzeptfahrzeug Furai kann mit E100 betrieben werden

Derzeit plant die Bundesregierung, die Pflichtbeimischung von Bioethanol in Normal- und Superbenzin von fünf auf zehn Prozent zu erhöhen. Für Mazda Fahrer bedeutet dies konkret: Alle Mazda Modelle der neuen Fahrzeuggeneration ab 2002 mit Ottomotoren (inklusive Benzin-Direkteinspritzer) beginnend mit der Einführung des Mazda6 sind laut Hersteller für die Verwendung von E10-Kraftstoff freigegeben.

Bei allen unten aufgeführten Modellen ist eine uneingeschränkte Verwendung des E10-Kraftstoffs möglich, sofern dieser allen Vorschriften und Regeln zur Kraftstoffqualität im Allgemeinen entspricht:

Mazda2 (ab Baujahr 2007)

Mazda2 (Baujahr 2003 – 2007; Produktionsstätte Valencia)

Mazda3 und Mazda3 MPS (ab Baujahr 2003)

Mazda5 (ab Baujahr 2005)

Mazda6 und Mazda6 MPS (ab Baujahr 2002)

Mazda MX-5 (ab Baujahr 2005)

Mazda CX-7 (ab Baujahr 2007)

Mazda RX-8 (ab Baujahr 2003)

Die Verwendbarkeit von E10 bei älteren Mazda Modellen mit Benzinmotoren wird derzeit noch geprüft. Nach heutigem Kenntnisstand können diese Fahrzeuge nicht mit E10 betrieben werden, sondern sind für Kraftstoff mit maximal fünf Prozent Ethanol (E5) ausgelegt, wie er in Zukunft noch mit der Kraftstoffsorte Super Plus an den deutschen Tankstellen verfügbar sein soll.

Q: cardor.de, 21.02.2008, Motornews.at, 21.02.2008

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12 Februar 2008

E10-Freigabe von Skoda

E10-Kraftstoff: Freigabe für fast alle Škoda-Fahrzeuge

Weiterstadt – Die Ottomotoren in Fahrzeugen der Marke Škoda sind unabhängig vom Modelljahr bis auf wenige Ausnahmen für den Betrieb mit den genormten E10-Kraftstoffsorten geeignet, die zukünftig an deutschen Tankstellen angeboten werden sollen. Škoda-Kunden können damit die neuen Kraftstoffsorten Normal E10 und Super E10 verwenden, die nach entsprechender gesetzlicher Regelung bis zu zehn Prozent Ethanol enthalten.

Ausnahmeregelungen gelten für Octavia II-Modelle mit FSI-Motoren aus den Bauzeiträumen 2004 bis maximal 2006, die wie bisher mit Super Plus betankt werden müssen. Für den Kunden entsteht demnach kein Nachteil. Ob in Ausnahmefällen auch Super E10 verwendet werden kann, wird derzeit noch geprüft. Super Plus-Pflicht gilt ebenso für alle Motoren, für die diese Benzinart bisher schon vorgeschrieben war.

Für den Felicia, 1994-2001, gilt: Der Motor 1,6 l 55 kW befindet sich noch in der Laborprüfung. Beim Motor 1,3 l OHV mit 40 und 50 kW müssen Teile des Druckreglers ersetzt werden.

In der Prüfung befinden sich auch die Motoren vorangegangener Modelle (Forman, Favorit etc.). Der Bestand dieser Fahrzeuge in Deutschland ist allerdings gering.

Q: Pressemitteilung der Škoda Auto Deutschland GmbH, 08.02.2008

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11 Februar 2008

Audi-Freigabe für E10

Audi-Fahrzeuge ab 1992 nahezu komplett für geplanten E10-Kraftstoff geeignet

Eine Verwendung dieser neuen Kraftstoffe, die künftig nach gesetzlicher Regelung bis zu 10% Ethanol enthalten können, ist damit für die Kunden von Audi problemlos möglich. Nach Plänen der Bundesregierung sollen diese Kraftstoffsorten ab Januar 2009 an deutschen Tankstellen angeboten werden.

Nicht geeignet sind die neuen Kraftstoffsorten Normal E10 und Super E10 für Fahrzeuge mit FSI-Saugmotoren der ersten Generation. Das sind im Detail der A2 1.6 FSI der Modelljahre 2002 bis 2006, der A3 1.6 FSI sowie der A3 und A4 mit dem 2.0 FSI der Modelljahre 2001 bis 2004. Diese Fahrzeuge sind auf Super Plus nach DIN 51626-2 angewiesen. Mit Standheizung ausgerüstete Audi A4 mit Ottomotor der Baujahre 2000 – 2007 sollten in der Betriebsphase der Standheizung gleichfalls mit Super Plus betankt werden.

Grund dafür ist, dass Kraftstoff führende Bauteile, insbesondere Kraftstoff­hochdruckpumpen und Kraftstoffrails dieser Motoren bei Einsatz der neuen E10-Kraftstoffsorten ausfallen können. Den Kunden entsteht aber kaum ein Nachteil, da die Fahrzeuge in der Regel für den besonders verbrauchs­günstigen Einsatz von Super Plus-Kraftstoffen ausgelegt sind.

Q: Pressemitteilung der Audi AG, 08.02.2008

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01 Februar 2008

E10-Freigabe von Mercedes bestätigt

Nach BMW und Toyota hat nun auch Mercedes Benz den Großteil der Fahrzeuge für den Betrieb mit E10 freigegeben.

Mehr dazu in der Meldung von Yahoo! Autos vom 30. Januar 2008.

Alle Herstellerfreigaben finden Sie auf www.e85.biz.

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25 Januar 2008

Alle BMW-Modelle ab Bj. 1998 E10-tauglich

Alle werkseitigen BMW-Benzinmotoren ab Produktionsdatum Januar 1998 sind vom Hersteller ohne Einschränkung für eine 10-prozentige Ethanolbeimischung (E10) freigegeben.

Fahrzeuge mit älterem Produktionsdatum können mit einem 5-prozentigen Ethanolanteil betankt werden (ab 2009 sind 5% Ethanol im Super Plus enthalten)

Weitere Informationen zur Beimischung von Ethanol zu Normalbenzin oder Super sowie eine Liste aller Herstellerfreigaben für Ethanolbeimischungen finden Sie auf www.e85.biz.

Q: BMW Pressemitteilung, 22.01.2008

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22 Januar 2008

Toyota-Modelle für E10 gerüstet

Laut einer Meldung von auto-presse.de hat der japanische Automobilhersteller Toyota bereits jetzt alle seine Fahrzeuge ab Baujahr 1994 für eine 10-prozentige Beimischung von Ethanol zum Benzin freigegeben. Motoren, Einspritzanlagen, Tanks und Leitungen seien allesamt für die von der EU verlangten Bioquotenerhöhung ab 2009 ausgelegt.

E10 ist bereits jetzt an einigen Tankstellen in Deutschland erhältlich. Alternativ kann an E85-Tankstellen selbst zugetankt werden.

Q: auto-presse.de, 22.01.2008

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